Helmut Qualtinger

* 8. 10. 1928 Wien, † 29. 9. 1986 ebd., Schauspieler, Kabarettist, satirischer Schriftsteller. Gründete 1946 mit M. Kehlmann die Kabarettgruppe „Studio der Hochschulen“, arbeitete 1946/47 mit C.Merz im Kabarett „Lieber Augustin“ zusammen und gestaltete mit G. Bronner, P. Wehle und G. Kreisler die legendären Kabarettprogramme „Brettl vorm Kopf“ (1952), „Dachl überm Kopf“ (1956) und „Glasl vorm Aug“ (1960); Couplets wie „Der g´schupfte Ferdl“ oder „Der Papa
wird´s schon richten“ wurden als Schallplattenaufnahmen ebenso zu Klassikern des Wr. Kabaretts wie die „Travnicek“-Dialoge (mit G. Bronner); größter Erfolg war „Der Herr Karl“ (verfasst mit C. Merz, 1961 als TV-Produktion). Neben seiner Tätigkeit als Kabarettist spielte Q. u. a. am Wr. Volkstheater, wirkte bei Theater-, Film-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen als Schauspieler und Autor mit und trug in Lesungen aus Werken wie „Die letzten Tage der Menschheit“ von K. Kraus oder „Mein Kampf“ von A. Hitler vor; 1986 spielte er neben S. Connery in der Verfilmung von U. Ecos Roman „Der Name der Rose“.

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