André Heller wurde am 22. März 1947 in Wien geboren. Er zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Multimediakünstlern der Welt. Seine Verwirklichungen umfassen Gartenkunstwerke, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und

Prozessionen ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna, Filme, Feuerspektakel und Labyrinthe sowie Theaterstücke und Shows, die vom Broadway bis zum Wiener Burgtheater, von Indien bis China, von Südamerika bis Afrika ihr Publikum fanden.
Einige Verwirklichungen
Ab 1964 Prosa, Lyrik und Lieder
1965-1967 Schauspieler an Wiener Avantgarde-Bühnen
1967 Gründungsmitglied des österreichischen Radiosenders Ö3
1967-1971 Co-Autor der TV-Samstag-Hauptabendkultsendung „Wünsch Dir was“
1968-1983 15 Langspielplatten als Chansonnier eigener Texte und
teilweise eigener Musiken, neun internationale
Konzerttourneen sowie zwölf abendfüllende eigene
Fernsehshows als Entertainer
1972 90minütiger TV-Film „Wer war André Heller? Ein Nachruf zu Lebzeiten“
1972 „King-Kong-King – Mayer-Mayer-Ling“ – ein Stück Theater, Eröffnungspremiere der Wiener Festwochen
1976 Gemeinsam mit Bernhard Paul Gründung des „Zirkus Roncalli“
1976-1981 Hauptrollen in diversen internationalen Kinofilmen, u. a. in Hans Jürgen Syberbergs „Hitler“, Radu Gabreas „Fürchte Dich nicht Jakob“ und „Doktor Faustus“ von Johannes Schaaf
1978 „Menschen am Zentral“ – Dokumentarfilm über das Leben am Wiener Zentralfriedhof
1981-1982 „Flic Flac“ – ein poetisches Varieté, Europatournee
1983 „Teatro de Fogo“ in Lissabon
1984 „Feuertheater“ vor dem Berliner Reichstag
1985 „Misstraue der Idylle“ – Blumenbild für die internationale Gartenschau in Berlin
1985-1986 „Begnadete Körper“ – Großmeister der Akrobatenschulen von Anhui und Beijing, Europatournee
1986-1987 „Flying Sculptures“ über 20 Städten Europas, 32 Städten Amerikas und sieben Städten Asiens
1987 „Luna Luna“ – ein poetischer Vergnügungspark und reisendes Territorium zeitgenössischer Kunst
1988 Fondazione André Heller „Giardino Botanico“ in Gardone Riviera
1989-1997 „André Hellers Inszenierung des Chinesischen Nationalzirkus“, Welttournee
1991 „Jagmandir. Das exzentrische Privattheater des Maharana von Udaipur“, Indien
1991 „Versinkende Riesin“ – Blumenskulptur mit Brunnen im
Schlosspark von Schönbrunn, Wien
1992 „Bambus-Mann“ – eine 55 Meter hohe schwimmende Skulptur im Hafen von Hongkong
1992 Gemeinsam mit Bernhard Paul Eröffnung des Theaterbaues „Wintergarten Varieté“ in Berlin
1993-1994 „Sein und Schein“ am Wiener Burgtheater
1993-1994 „Magneten“ – charismatische Roma- und Sintimeisterinnen und -meister weltumspannender Zigeunerkultur, Europatournee
1995 „Kristallwelten“ – Landschaftsinszenierung sowie Sammlung unterirdischer Erlebnisräume für Swarovski, Wattens, Tirol, mittlerweile zweiterfolgreichste Fremdenverkehrsattraktion Österreichs nach dem Schloss Schönbrunn in Wien
1997 „Der stumme Prophet“ – Lichtskulptur in Ait Ben Haddou, Marokko
1998 „Meteorit“ – ein Ort des Staunens, Wunderkammern zum Thema Energie für das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk, Essen
1998 Gestaltung der 24-bändigen Luxusedition „Brockhaus 2000“
1999 „Voices of God“ – ein Ereignis mit spirituellen Sängern, Musikern und Tänzern aus zwölf Kulturen, Marrakesch
2000 Gestaltung des World-Wildlife-Fund-Pavillons für die EXPO 2000, Hannover
2000 Inszenierung der erfolgreichen Schlussbewerbung des Deutschen Fußballbundes für die WM 2006, Zürich
2002 „Im Toten Winkel“ – Dokumentarfilm, gemeinsam mit Othmar Schmiderer, über Hitlers Sekretärin Traudl Junge, Publikumspreis der Berlinale 2002, großer Preis des Filmfestivals von Chicago 2002
2002 „Im Herzen des Lichts“ – ein von André Heller erdachter und inszenierter Mythos mit 16 Primadonnen aus unterschiedlichen Kulturen, verfilmt von Pepe Danquart
2002 „Erwartung / La Voix Humaine“ – Inszenierung der beiden Opern von Schönberg und Poulenc mit Jessye Norman, aufgeführt im Pariser „Théâtre du Châtelet“ mit anschließender Japan-Tournee
2003 „Fußball-Globus“ – das reisende Konsulat für die FIFA-WM 2006
2003 „Ruf und Echo“ – neue Lieder und Interpretationen alter Werke durch Künstler wie Xavier Naidoo, Thomas D, Brian Eno und The Walkabouts
2004-2005 „Ich leb’ allein in meinem Lied“ – Filmdokumentation über die Primadonna Absoluta Jessye Norman in Zusammenarbeit mit Othmar Schmiderer
2005 „Swarovski Kristallwelten“ – Erweiterung der Wunderkammern der Swarovski Kristallwelten nach über sechs Millionen Besuchern
2005 Als WM-Kulturbeauftragter Präsentation des Kunst- und Kulturprogramms der deutschen Bundesregierung zur FIFA-WM 2006
2005 AFRIKA! AFRIKA! – Das magische Zirkusereignis vom Kontinent des Staunens

Bisher 14 Buchveröffentlichungen, unter anderem die Erzählbände „Die Ernte der Schlaflosigkeit in Wien“, „Auf und Davon“, „Schlamassel“, „Als ich ein Hund war“, der Roman „Schattentaucher“, der Gedichtband „Sitzt ana, und glaubt, er is zwa“ (gemeinsam mit Helmut Qualtinger) sowie die Bildbände „Jagmandir – Traum als Wirklichkeit“ und „Die Zaubergärten des André Heller“.

Zahlreiche internationale Preise. Über André Hellers Verwirklichungen und Pläne wurden 21 TV-Dokumentationen gedreht, u. a. von Werner Herzog, H.J. Syberberg und Elsa Klentsch.
André Heller lebt in Wien, der Lombardei und auf Reisen.

DharmeshPersonenAndré Heller wurde am 22. März 1947 in Wien geboren. Er zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Multimediakünstlern der Welt. Seine Verwirklichungen umfassen Gartenkunstwerke, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und Prozessionen ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen...