* 1349/50 Wien, † 29. 8. 1395 Laxenburg (Niederösterreich), Sohn von Albrecht II.; Herzog von Österreich (bis 1379 gemeinsam mit seinem Bruder Leopold III.). Im Neuberger Teilungsvertrag behielt er Österreich (mit dem Salzkammergut) und begründete die albertinische Linie. 1386 übernahm er auch die Verwaltung der leopoldinischen Länder; er unterlag 1388 bei Näfels den Schweizern. Albrecht III. stärkte die Stellung des Landesfürsten im Innern (Schaunberger
Fehde), förderte den Weiterbau des Stephansdoms und den Ausbau der Universität (Theologische Fakultät), war gebildet und veranlasste die Landeschronik des Leopold Stainreuter. 1394 wollte er deutscher König werden. Den Beinamen „mit dem Zopf“ trug er wegen der Zugehörigkeit zu einer ritterlichen Gesellschaft.