Johann Strauß – Vater

Mit dem Begriff des „Wiener Walzers“ verbindet man heute in erster Linie Johann Strauß. Johann Strauß Vater und Joseph Lanner werden im allgemeinen als „Wegbereiter“ gesehen, was jedoch ihren eigenständigen Leistungen für die Entwicklung der Tanzmusik im 19. Jahrhundert nicht gerecht wird.
Der „alte“ Strauß wird am 14. März 1804 in Wien geboren, wo er am 25. September 1849 auch stirbt. Johann Strauß Vater, der
zunächst eine Buchbinderlehre absolviert, lernt die Unterhaltungsmusik seiner Zeit als Kind im väterlichen Wirtshaus kennen. Wahrscheinlich um 1823 gesellt er sich zum Violintrio Joseph Lanners (12.4. 1801 – 14.4. 1843), das in den Wiener Vorstadtwirtshäusern zum Tanz aufspielt. 1827 trennt er sich von Lanner und gründet seine eigene Kapelle. Seine Stücke sind so erfolgreich, dass er sich neben Joseph Lanner bald etablieren kann. Lanner und Strauß treten getrennt mit ihren Kapellen in mehreren Wiener Lokalitäten auf, bevor sie 1831 gemeinsam die Leitung der Ballmusiken am Kaiserhof übernehmen. In zahlreichen Konzertreisen kommt Strauß sogar über die Kronländer hinaus bis nach England. 1846 wird für ihn eigens der Titel eines k.k. Hofballmusikdirektors geschaffen. Das wohl bekannteste Stück Musik, das Johann Strauß, der hauptsächlich Walzer und Märsche komponierte, der Nachwelt hinterlassen hat, ist der „Radetzky-Marsch“.

DharmeshMusikJohann Strauß - Vater Mit dem Begriff des „Wiener Walzers“ verbindet man heute in erster Linie Johann Strauß. Johann Strauß Vater und Joseph Lanner werden im allgemeinen als „Wegbereiter“ gesehen, was jedoch ihren eigenständigen Leistungen für die Entwicklung der Tanzmusik im 19. Jahrhundert nicht gerecht wird. Der „alte“ Strauß wird am...