Bild: Josefsplatz
© Hejduk/Österreichische Nationalbibliothek

Die Österreichische Nationalbibliothek ist mit über 8 Millionen Büchern und Objekten die größte Bibliothek Österreichs. Sie ist neben einem modernen, dienstleistungsorientiertem Kompetenzzentrum auch beliebter Treffpunkt
für Forschende und Studierende. Neben den über 3,6 Millionen Büchern
sind es besonders die acht Sondersammlungen mit ihren einzigartigen Objekten, wie Handschriften, Fotos, Landkarten, Globen, Inkunabeln, Musikautographen uvm., die den internationalen Rang begründen.
Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek
Die Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek reicht bis ins Jahr 1368 zurück, aus dem das erste nachweisbare, noch heute in der Bibliothek vorhandene Buch, das so genannte „Evangeliar des Johannes von Troppau“, eine mittelalterliche Prachthandschrift, stammt. Die Geschichte der Bibliothek als eigenständige Institution begann 1575 mit der offiziellen Bestellung des ersten kaiserlicihen Bibliothekspräfekten. Die „Nationalbibliothek“ ging 1920 aus der Hofbibliothek des Habsburgischen Kaiserriches hervor. Erst 1945 erfolgte die Umbenennung in „Österreichische Nationalbibliothek“. Ab diesem Zeitpunkt konnte die Österreichische Nationalbibliothek im Einklang mit der gesellschaftspolitischen Entwicklung des Landes zu einem identitätsstiftenden Symbol der Österreichischen Nation werden.

Bild: Buchausgabe
© Hejduk/Österreichische Nationalbibliothek

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Bild: Kartensammlung Magazin
© Österreichische Nationalbibliothek


Bild: Hauptlesesaal
© Österreichische Nationalbibliothek

Digitaler Lesesaal
Auf der Website der Österreichischen Nationalbibliothek findet man im Digitalen Lesesaal Zugang zu den digitalen Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek. Hier kann man in historischen österreichischen Zeitungen und Zeitschriften, historischen Bildern, Druckwerken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriten in abendländischen und orientalischen Sprachen, historischen österreichischen Rechts- und Gesetzestexte, Plakaten aus Österreich ab 1900, frauenspezifischen Informationen und Dokumenten, Papyri-Abbildungen und Online-Publikationen ab 1990 schmökern. Weiters findet sich hier auch eine Auswahl digitaler Flugblätter, Theaterzettel, digitalisierte Musikdrucke des 17. bis 20. Jahrunderts, Hofmeister Monatsberichte und 100 Frühdrucke des Esperanto.
Der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek



Bild: Prunksaal
© Österreichische Nationalbibliothek

Kaiser Kalr VI. veranlasste den Bau des Prunksaals für seine Hofbibliothek und wurde von 1723 bis 1726 nach Plänen des berühmten Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach von dessen Sohn Joseph Emanuel erbaut. Er zählt zu den schönsten historischen Bibliotheken der Welt. Die Deckenfresken wurden vom Hofmaler Daniel Gran bis 1730 fertig gestellt.

Der Prunksaal beherbergt heute 200.000 Bücher von 1501 bis 1850, darunter die 15.000 Bände umfassende Sammlung des Prinzen Eugen von Savoyen im Mitteloval. Außerdem finden laufend Ausstellungen im Prunksaal statt.
Museen in der Österreichischen Nationalbibliothek
Neben dem Prunksaal, der das Herz der Österreichischen Nationalbibliothek bildet sind auch noch weitere Ausstellungsräume vorhanden.
Hier werden bei permanenten Präsentationen und themenspezifischen Wechselausstellungen die wertvollen Bücher und Objekte aus
den acht Sondersammlungen des Hauses gezeigt.

Im Papyrusmuseum werden laufend die Objekte der 180.000 Objekte umfassenden Papyrussammlung, die welteweit zu den größten ihrer Art zählt und 2001 in die Sammlung der UNESCO-Liste Memory of the World als Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde, in Ausstellungen zu spezifischen Themenbereichen gezeigt.

Das Globenmuseum umfasst zur Zeit etwa 650 Objekte – darunter Erd- und Himmelsgloben, Mond-, Planetengloben sowie globenverwandte Instrumente (Planetarien, Armillarsphären, Tellurien) und ist das einzige seiner Art weltweit.

Im Eperantomuseum wird auf 80m² die wechselvolle Geschichte des Esperanto vermittelt und darüber hinaus gaz allgemein das Verhältnis des Menschen zur Sprache thematisiert. Es wurde 1927 von Hofrat Hugo Steiner als Verein gegründet und 1929 bei einem Staatsakt in der Hofburg feierlich eröffnet.


Bild: Esperantomuseum
© Österreichische Nationalbibliothek


Bild: Globenmuseum
© Österreichische Nationalbibliothek


Bild: Kinderführung Papyrusmuseum
© Österreichische Nationalbibliothek


Bild: Kartensammlung
© Österreichische Nationalbibliothek

Die Österreichische Nationalbibliothek beherbergt außerdem zahlreiche wertvolle Sammlungen: Bildarchiv und Grafiksammlung, Kartensammlung und Globenmuseum, Musiksammlung, Literaturarchiv, Papyrussammlung, Sammlung für Plansprachen, Sammlung von Handschriften und alten Drucken und das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes.
Österreichische Nationalbibliothek
A 1010 Wien, Josefsplatz 1
+43-(0)1- 534 10
+43-(0)1- 534 10 – 280
onb@onb.ac.at

DharmeshKunstDie Österreichische Nationalbibliothek ist mit über 8 Millionen Büchern und Objekten die größte Bibliothek Österreichs. Sie ist neben einem modernen, dienstleistungsorientiertem Kompetenzzentrum auch beliebter Treffpunkt für Forschende und Studierende. Neben den über 3,6 Millionen Büchern sind es besonders die acht Sondersammlungen mit ihren einzigartigen Objekten, wie Handschriften, Fotos, Landkarten, Globen, Inkunabeln,...