In Wien 3 gelegene militär. Anlage, die als Folge der Revolution 1848 in den Jahren 1849-56 errichtet wurde. Der in Formen des romant. Historismus errichtete Rohziegelbau entstand nach Entwürfen von L. Förster, T. Hansen, E. van der Nüll, C. Rösner und A. Sicard v. Sicardsburg. Die Anlage von insges. 72 Gebäuden ist rechteckig.


Arsenal um 1860

Das jetzige Heeresgeschichtliche Museum war bereits im urspr. Konzept enthalten. Die Begrenzung bilden hohe, turmartige Kasernen und niedere Depots. Während der beiden Weltkriege diente das A. als Kaserne und Waffenfabrik.


Funkturm im Arsenalgelände

Nach Ende des 2. Weltkriegs wurden zivile Einrichtungen, wie etwa das Fernmeldezentralamt, die Bundesversuchsanstalt (heute arsenal research), Werkstätten des Denkmalamts und der Bundestheater, das Ö. Inst. für Wirt.-Forschung und Probebühnen des Burgtheaters, darin untergebracht.
arsenal research
Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges. m. b. H
Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Mobilität und Energie. Mit rd. 160 Mitarbeitern zählt arsenal research zu den größten außeruniversitären wirtschaftsbezogenen Forschungszentren Österreichs.
Die Geschichte:
1959 erstmalige Verwendung des Namens „Bundesversuchs- und Forschungsanstalt Arsenal“
1993 Erkennung der Teilrechtsfähigkeit und Umbenennung in
„Bundesforschungs- und Prüfzentrum Arsenal“
1997 Ausgliederung aus der Bundesverwaltung, Gründung der „Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges.m.b..H., zu 100% im Eigentum des Bundes
1999 arsenal research wird 100%ige Tochter der ARC Seibersdorf Ges.m.b.H.
2001 Gründung der ARC Holding, arsenal research wird 100%ige Tochter der ARC Holding (und Schwesterbetrieb der ARC Seibersdorf Ges.m.b.H.)
2003 Ausgliederung der Fahrzeugversuchsanlage in die Rail Tec Arsenal sowie Neubau des Klimawindkanals im 21. Bezirk
200bersiedlung von arsenal research in den 21. Bezirk, Giefinggasse 2.
Heeresgeschichtliches Museum im Arsenal

Das Heeresgeschichtliche Museum ist der erste regelrechte Museumsbau Wiens. Die Sammlungen dieses bedeutendsten historischen Museums Europas reichen vom 16. bis in das 20. Jahrhundert.
In fünf großen Abschnitten wird die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Dabei steht die Ereignisgeschichte im Vordergrund.
In den sogenannten Artilleriehallen vor dem Haus ist die weltgrößte Sammlung von historischen Geschützen aus sieben Jahrhunderten untergebracht. 56 Statuen der berühmtesten österreichischen Feldherren – alle aus Carraramarmor – beherrschen die Feldherrnhalle.
Ein Bild kann die Faszination der Ruhmeshalle nur unvollständig wiedergeben. Man muss im Saal stehen und die Fresken von Carl v. Blaas, die prächtige Kuppel und die architektonische Großartigkeit des Saals auf sich einwirken lassen.

Heeresgeschichtliches Museum
Militärhistorisches Institut
A-1030 Wien, Arsenal, Objekt 1
+43-(0)1- 79561-0
bmlv.hgm@magnet.at

DharmeshKunstIn Wien 3 gelegene militär. Anlage, die als Folge der Revolution 1848 in den Jahren 1849-56 errichtet wurde. Der in Formen des romant. Historismus errichtete Rohziegelbau entstand nach Entwürfen von L. Förster, T. Hansen, E. van der Nüll, C. Rösner und A. Sicard v. Sicardsburg. Die Anlage von insges....