Eine Zeremonie und ihr Wandel

Zur Geschichte der Huldigung
Wenigen Menschen oder Menschengruppen würde es heute in den Sinn kommen, dem neu gewählten Präsidenten oder Kanzler anlässlich seiner Amtsübernahme ein Huldigungsschreiben zu überreichen oder – wie es im Kaiser-Jargon früherer Jahrhunderte hieß – „es ihm untertänigst zu Füßen zu legen“. Dennoch könnte man die Tausende Gratulationsschreiben, die ein Politiker nach seiner Wahl erhält, dieser Gattung unterordnen, da beide – Huldigung und Gratulation – denselben Zweck erfüllen: Der Schreiber anerkennt/anerkannte und bestätigt(e) die in einem bestimmten Amt neu eingesetzte Person. Wobei der hauptsächliche Unterschied zwischen dem Politiker und dem Monarchen darin liegt, dass Letzterer die Regentschaft (meist) durch den Tod seines Vorgängers erbt(e) und Ersterer gewählt wird.

Ein anderer, noch prägnanterer Unterschied liegt im Verständnis darüber, wie – oder besser: von wem das Amt verliehen wird. Anders als der Politiker, der nach erfolgter demokratischer Wahl von einem ranghöheren Politiker vereidigt wird, erhalten/erhielten europäische katholische (und anglikanische) Monarchen ihre Würde aus der Hand Gottes – und das auf Lebenszeit. Kein Irdischer kann/konnte sie dieses Amtes berauben, alleine der Tod endet(e) die Herrschaft. Auch ein vertriebener und exilierter Kaiser oder König bleibt/blieb Kaiser oder König (selbst wenn eine neue Staatsform das nicht anerkennt/anerkannte).


Bild: Zum 60-jährigen Regierungsjubiläum. Huldigung der Kaiserlichen Familien, Wien, 2.12.1908. Heliogravüre von Wilhelm Gause, 200×343 mm

Wenn mit der Amtseinsetzung eines Monarchen eine Zeremonie verbunden ist/war, nimmt/nahm man in einem eigenen kirchlichen Akt darauf Bezug. Die Habsburger durchliefen als römischdeutsche Kaiser – wie die meisten Monarchen – bei der Krönung sowohl sakrale als auch profane Riten. Von den Krönungsfeierlichkeiten Kaiser Leopolds II.,
dem Urgroßvater Kaiser Franz Josephs, ist ein Augenzeugenbericht erhalten, der diese kirchlich-weltliche Zweiteilung nicht nur sehr genau beschreibt, sondern generell recht komisch zu lesen ist. Die Geschichte entstammt den Lebenserinnerungen des Ritters Karl Heinrich von Lang, der in einer niederen Funktion in die Zeremonien des Jahres 1790 eingebunden war. Sein Bericht gibt einen sehr lebendigen Eindruck von den Feierlichkeiten wieder, die allerdings wesentlich weniger prachtvoll
und majestätisch abliefen, als man gemeinhin annehmen würde:
„Der Kaiserornat sah aus, als war‘ er auf dem Trödelmarkt zusammengekauft, die Kaiserliche Krone aber, als hätte sie der allerungeschickteste Kupferschmied zusammengeschmiedet und mit Kieselstein und Glasscherben besetzt […] Die herabwürdigenden Zeremonien, nach welchen der Kaiser alle Augenblicke vom Stuhl herab und hinauf, hinauf und herab, sich ankleiden und auskleiden, einschmieren und wieder abwischen lassen, sich vor den Bischofsmützen mit Händen und Füßen ausgestreckt auf die Erde werfen und liegen bleiben mußte, waren in der Hauptsache ganz dieselben, womit der gemeinste Mönch
in jedem Bettelkloster eingekleidet wird […] [Danach wurden] dem Kaiser
auf einem kahlen Throne, der aussah wie eine Hennensteige, von den Bischöfen die Glückwünsche und Huldigungen unter allen möglichen
Arten von Knie- und Buckelbeugungen abgestattet […] Von der Kirche aus nahm der Kaiser mit seinem abgeschabten Mantel in langer,
aber etwas eiliger drängender, daher auch krummer und verwirrter Prozession seinen Zug auf das Rathaus zurück. Er ging in seinen alten Kaiserpantoffeln über gelegte Bretter, die man mit rotem Tuche bedeckte, welches aber die gemeinen Leute auf dem Boden kniend und mit
Messern in den Händen hart hinter seinen Fersen herunterschnitten und zum Teil so gewaltsam in Fetzen herunterrissen, daß sie den vorn laufenden Kaiser beinahe damit niederwarfen“.



Bilder: Zur Anwesenheit des Kaisers nach dem Wiederaufbau („Reaedification“ der Stadt, 1883. Überreicht von der Stadtgemeinde Szegedin, Ungarn. Album und Fotografie (Stadttheater)

Von den Krönungsfeierlichkeiten wieder zurück zu den Gratulanten und Huldigern vergangener und gegenwärtiger Zeiten: Durch das Übermitteln ihrer Wünsche bekennen/bekannten sie sich zu – heute allerdings
nicht mehr ewiger – Treue und Untertanenschaft. Denn auch der Staatsbürger unserer Tage unterwirft sich mit seinem Schreiben der Autorität des gewählten politischen Vertreters. Selbstverständlich
erwartet der Gratulant/Huldiger, dass sein Schriftstück dauerhaft in Erinnerung gehalten und er später einmal dafür belohnt wird. Dabei ist
es egal, ob es sich beim Adressanten um einen Vasallen des
Mittelalters, einen barocken Poeten, um einen Hoflieferanten des 19. Jahrhunderts oder um einen Beamten oder Kaufmann unserer Tage handelt(e). Wobei an dieser Stelle zu klären ist, wie viel sich die
Huldiger der verschiedensten Epochen erwarten dürfen/durften: der barocke Poet eine feste Hofanstellung, der Hoflieferant ein „k. k.“ vor seinem Berufstitel, der Beamte oder Kaufmann unserer Tage ein
höheres Amt oder ein gutes Geschäft.

Und der Vasall im Mittelalter? Finanziell ist sicherlich er der Sieger, bekam er doch im besten Fall ein Lehen übertragen (Landbesitz oder ein hohes Amt, dessen Erträge er für einen festgesetzten Zeitraum erhielt). In Bezug auf die Sicherheit seiner Person ist er gleichzeitig aber auch der Verlierer. Denn wenn er im Unterschied zur großen Menge seiner Zeitgenossen – der robotpflichtigen Untertanen (Leibeigenen) und der Ministerialen – zwar ein sogenannter „Freier“ war und sich in einem hohen sozialen Rang befand, so bedeutet das noch lange nicht, dass er wirklich Herr über sich selbst war. Denn in den unsicheren Zeiten des Mittelalters, als alles „bei Schönwetter in den Krieg zog“ und weder Städte geschweige denn in der Landschaft liegende Güter gesichert waren, benötigte auch der Freie den Schutz eines Höheren. Für seine juridische und finanzielle Sicherheit zeichnete der Landesherr verantwortlich, dem sich der Vasall bedingungslos unterstellte. Er erwies ihm absoluten Gehorsam und leistete für ihn verschiedene Dienste. Da damals die militärische die wichtigste aller Hilfeleistungen darstellte, bedeutete das, dass der Freie zwar ein besseres Einkommen für sich und seine Familie beanspruchen durfte, dass er sich aber trotzdem wie alle Männer der Epoche ständig auf Kreuzzügen oder im Kriegseinsatz befand.


Bild: Zum 50-jährigen Regierungsjubiläum, 1898. Überreicht von der Israelitischen Gemeinde Ägypten. Estherrolle mit Pergamentstreifen.

Warum nun diese Bemerkungen über Kreuzzüge, über Kriege, die bei Schönwetter ausgetragen wurden, über Vasallen und ihre Lehen, wenn
all diese Einrichtungen im 19. Jahrhundert nicht mehr bestanden?
Die einfache Antwort darauf: Es brauchte eine Huldigung, damit die
zu Belohnenden ihr Lehen (wieder) bestätigt bekamen. Und die war damals und noch einige Jahrhunderte lang eine große öffentliche Zeremonie. Im Unterschied zu späteren Epochen gab es in früheren
Zeiten allerdings nur eine Form der Huldigung – die sogenannte Erbhuldigung. Sie fand statt, wenn ein Herrscher nach dem Tod (oder
nach Absetzung) des vorhergehenden Herrschers die Regentschaft
antrat. Dieser Akt beinhaltete vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert
aber auch immer das Gelöbnis der Treue und des Gehorsams von
Seiten der Untergebenen. Erbhuldigungen fanden zuallererst in der Residenzstadt statt, später reiste der neue Fürst in die Länder, die zu seinem Reich gehörten, und ließ sich dort huldigen. Je nach Ort, nach Tradition oder nach Anforderung erschienen bei dieser Zeremonie Vasallen und Abgeordnete der verschiedensten Stände. Dabei anerkannten sie
den neuen Herrscher, der seinerseits die Rechte einzelner Personen
und Personengruppen bestätigte.

Im Zusammenhang mit Reisen des Herrschers – zu Huldigungs- oder ähnlichen Zwecken – bleibt noch ein formales, aber dennoch ganz interessantes Detail zu erwähnen. „Solange die Reise eines deutschen Königs durch Gebiete führte, die zu seiner Hausmacht gehörten, ging sie in einfacher Art und ohne besondere Förmlichkeiten vor sich […] Das änderte sich jedoch, sobald der Herrscher seine eigenen Länder verließ und das Territorium eines weltlichen oder geistlichen Herrn, eine Stadt, eine Burg oder ein Kloster betrat […] Überall dort bildete das Erscheinen des Königs den Anlaß für Ehrungen und Feierlich¬keiten teils profaner, teils religiöser Natur, die seiner Würde als Träger der höchsten Gewalt im Reiche und oberster Lehensherr einerseits, als von Gott zu seinem hohen Amt Berufener und von der Kirche Gesalbter andererseits entsprachen“.


Bild: Reise Seiner Majestät des Kaisers von Österreich-Ungarn nach Venedig. Einschiffung an der Eisenbahnstation, Venedig, 5.4.1875.
Fotografie von Naya & Schoefft, Albumin, 210×275 mm

Wenn wir die Geschichte der (Erb-)Huldigung weiterverfolgen, stellen wir fest, dass sich in späteren Epochen auch andere Formen einführten. Anlässe boten die Hochzeiten der Landesfürsten, die in Zeiten hoher Menschensterblichkeit (etwa 20 Prozent der Mütter starben bei der Geburt oder im Kindbett) meist rasch verwitweten. Um den Fortbestand der Dynastie zu gewährleisten (mehr als 20 Prozent der Säuglinge starben ebenfalls in Folge medizinischen Unwissens; generell brauchte es zumindest zwei Lebendgeburten, um einen Erwachsenen zu gewährleisten), musste der Herrscher häufig heiraten und noch häufiger Vater männlicher Kinder werden. Der andere, uns mehr interessierende Fakt betrifft die neu hinzugekommenen Zeremonien: Wenn sich der Fürst verehelichte, huldigte man (etwa ab der Renaissance) fortan auch seiner Frau, und zwar in derselben Reihenfolge, in der man ihm huldigte – zuerst in der Residenzstadt, danach in den Ländern. Dieser Brauch hat sich bis in die letzten Tage der Monarchie erhalten.

Da zu Zeiten Kaiser Franz Josephs seit dem Mittelalter schon ein paar Jahrhunderte vergangen waren, hatten die Anlässe und die Anzahl der Huldigungen mittlerweile eine noch größere Zahl erreicht. Im
19. Jahrhundert erlebte die Huldigung eine wahre Blütezeit, man könnte beinahe von einer Huldigungsinflation sprechen. Denn eigentlich konnte jeder dem Kaiser oder der Kaiserin huldigen, wenn ein halbwegs erkennbarer Grund gegeben war. Anlässe waren Jubiläen am Kaiserhof, Staatsfeierlichkeiten, die soundsovielte Wiederkehr der Gründung eines Vereins (vom Tourismusverband über den Bienenzuchtverein und den Radfahrer-Club gab das eine lange Liste von Institutionen, die jubilieren konnten) oder Dankeskundgebungen für erwiesene Dienste oder Geldzuschüsse. Mitunter kam es auch vor, dass eine Bauernabordnung aus Galizien, die Theatertruppe aus Miškolc oder andere brave Untertanen aus dem hintersten Winkel der Monarchie nach Wien reisten und sich – das Wetter war schön, die Stadt glänzte im festlichen Licht – spontan entschieden: „Huldigen wir doch heute dem Kaiser!“ Flugs ging es ab in die Hofburg oder nach Schönbrunn.


Bild: Zum 80. Geburtstag von Kaiser Franz Joseph, 1910. Überreicht von der Israelitischen Kultusgemeinde Österreichs. Deckblatt

Nun, ganz so einfach war das auch wieder nicht, wenn man angesichts der unendlich langen Listen von Huldigungsterminen annehmen könnte, dass es sich so oder ähnlich abgespielt hat. Denn selbstverständlich mussten erst schriftliche Ansuchen gestellt, Amtswege beschritten und die Erlaubnis für die Zeremonie an „Allerhöchster Stelle“ eingeholt werden. Schließlich hing alles daran, dass der Kaiser oder die Kaiserin bereit waren, sich an einem dafür bestimmten Tag huldigen zu lassen. Wie aus der Geschichte hinlänglich bekannt ist, entschlüpfte Kaiserin Elisabeth diesen lästigen Verpflichtungengerne. Nicht so ihr Ehemann, von dessen Huldigungsbereitschaft hunderte Dokumente zeugen.

Um die „kleine Geschichte der Huldigung“ weitererzählen zu können, bedarf es noch eines kurzen Einschubs. Hauptsächlich braucht es eine Antwort auf die Frage: Wie kam es zum Verfall der Huldigungen im
19. Jahrhundert, die im Mittelalter, in der Renaissance, im Barock und auch noch zu mariatheresianischen Zeiten große und beeindruckende Zeremonien waren? In der Epoche Kaiser Franz Josephs waren sie ob ihrer Menge zu kurzen und flotten Terminen geworden, über deren Ablauf und Existenz wir wenig wissen, da außer ein wenig Zettelwerk mit
Notizen nicht viel erhalten geblieben ist. Man könnte sich die Antwort
auf die Frage leicht machen und sagen, dass solche Feierlichkeiten mit großem Personen- und Geldaufwand verbunden waren und man sie deswegen kurz und knapp hielt. Damit würde man auch gar nicht so
falsch liegen, denn die hohen Spesen hatten tatsächlich eine
Dezimierung der Huldigungen und eine Verkürzung der Zeremonien zur Folge gehabt. Und was das Geldverschwenden im Allgemeinen und öffentliche Feierlichkeiten im Besonderen anbelangte, so konnte Kaiser Franz Joseph beides nicht leiden.

Bleibt schließlich ein letzter Grund, warum diese Zeremonien zu Kaiser Franz Josephs Zeiten nur noch sehr bescheiden ausfielen: Er hat seinen Ursprung darin, dass die Kaiserwürde der Habsburger im 19. Jahrhundert eine starke Abwertung erfahren hatte. Als sich unter Napoleon I. sechzehn deutsche Fürsten vom Reich losgesagt und sich im Rheinbund unter französisches Protektorat gestellt hatten, reagierte der damalige Habsburger Regent prompt – er war beleidigt. Er wollte sich vom Usurpator aus Frankreich, der übrigens sein Schwiegersohn war, politisch befreien. Also „legte Franz II. von Habsburg den Kaisertitel des alten Römischen



Bilder: Zum 50-jährigen Regierungsjubiläum, 1898. Überreicht vom Centralverband der Industriellen Österreichs. Enveloppe und Textblatt

Reiches Deutscher Nation nieder. Das Ende war da. Während draußen ein geschäftiges Gerassel, ein heiteres, erregtes Lachen, Feiern und Festreden war, las im Reichstagssaal in die tödliche Stille hinein der kaiserliche Gesandte den Brief Franz‘ von Habsburg vor, in dem er in armen, bescheidenen Worten dem deutschen Volke sagte, daß er seine Ohnmacht einsehe, daß er seine Pflicht als Kaiser nicht mehr erfüllen könne, seine Würde niederlege und alle Menschen von ihrem Eid entbinde. Das geschah am 6. August 1806. Das tausend Jahre alte deutsche Reich existierte nicht mehr“.

Der Habsburger, der fortan mit der Doppelnummerierung Franz II./I.
geführt wurde, gründete daraufhin das bescheidene österreichische Kaisertum. Und wie es dem kargen Wesen des Monarchen entsprach, sollte mit der Übernahme der Würde auch nicht viel Pomp verbunden sein: Kaiserkrönung und alle damit verbundenen Zeremonien wurden ebenfalls abgeschafft. Kaiser von Österreich war man fortan ab dem Moment,
wenn der vorangegangene Kaiser von Österreich nicht mehr war.
Es ist sicher kein Zufall, dass die folgende Kulturepoche, das
Biedermeier, gerade in Österreich eine derartige Blüte entfaltete.
Denn alles, wirklich alles, war in Hinkunft biedermeierlich – das Familienleben des (nur vermeintlich) „guten Kaisers Franz“, die Salons
in der Hofburg, in den Palästen und in den Villen der aufstrebenden Bürger, das Leben in den Vorstädten, in den Wirtshäusern, auf den Straßen und auf den Glacis: Wenn wir den so realistisch wirkenden Darstellungen Waldmüllers und seiner Kollegen glauben möchten, fiel auch in die Stuben der Ärmsten goldenes Licht und färbte die Wangen
der – immer barfüßig laufenden, hungernden, aber dennoch pausbäckigen – Kinder rot. Also waren fortan auch die Huldigungen biedermeierlich (sogar die nachfolgenden habsburgischen Kaiser waren noch „verbiedermeiert“). Alle und alles – die Kulturepoche, die Zeremonien, die Herrscher und ihre Untertanen – erschienen im Licht der Zeit häuslich-rosig-nett. Also auch die neue hausgemachte österreichische Kaiserwürde und ihre Erscheinungsform in der Öffentlichkeit.

Gabriele Praschl-Bichler
geboren 1958 in Wien; Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Wien (Promotion); verfasste zahlreiche Bücher über die Habsburger und zur Alltagsgeschichte; veranstaltet kulturhistorische Ausstellungen; beschäftigt sich mit Dekorationsmalerei und kopiert italienische Wandbilder aus Mittelalter, Renaissance und Barock.

auszugsweise aus

Geschenke für das Kaiserhaus
Huldigungen an Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth

Mit Beiträgen und Kommentaren von Emil Brix, Ulla Fischer-Westhauser, Harald Froschauer, Eva Hüttl-Hubert, Peter Karner, Elisabeth Klecker, Gabriele Kohlbauer, Thomas Leibnitz, Brigitte Mersich, Gabriele Praschl-Bichler, Uwe Schögl und Ulrike Scholda

Mit 260 Abbildungen

Österreichische Nationalbibliothek

Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
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DharmeshGeschichteEine Zeremonie und ihr Wandel Zur Geschichte der Huldigung Wenigen Menschen oder Menschengruppen würde es heute in den Sinn kommen, dem neu gewählten Präsidenten oder Kanzler anlässlich seiner Amtsübernahme ein Huldigungsschreiben zu überreichen oder - wie es im Kaiser-Jargon früherer Jahrhunderte hieß - „es ihm untertänigst zu Füßen zu legen'. Dennoch...