Österreichisch-Ungarische
Truppen und Waffen im I. Weltkrieg


Der Vierbund – Österreich-ungarische, deutsche, türkische und bulgarische Soldaten.
Vierbund, Bezeichnung der im 1. Weltkrieg verbündeten Mittelmächte Österreich-Ungarn, Deutschland, Türkei (ab 2. 8. 1914) und Bulgarien (ab 6. 9. 1915).

Die österreich-ungarische Monarchie war im wirtschaftlichen Bereich weniger als Deutschland auf einen langen Krieg vorbereitet und die schwache wirtschaftliche Struktur machte sie für einen modernen totalen Krieg verletzlich. Österreich-Ungarn hatte weniger Ressourcen für den Krieg zur Verfügung als jede andere Großmacht. In einer ersten Mobilisierungswelle wurden bis September 1914 etwa 1,3 Millionen Mann zur k. u. k. Armee einberufen. In Galizien musste die Armee zu Kriegsbeginn im Spätsommer 1914 schwere Niederlagen (zirka 500.000 Gefallene, Vermisste und Gefangene) gegen die russische Armee hinnehmen. Auf der Balkanhalbinsel waren 1915 eine österreichisch-ungarische und eine deutsche Armee zur erfolgreichen Eroberung Serbiens angetreten. Die russische Bedrohung Ungarns und anderer lebenswichtiger Gebiete der Monarchie wurde im Frühjahr 1915 abgewendet. Deutschland ging mit starken Kräften an der Ostfront in die Offensive und zwang die Russen schließlich zum Großen Rückzug aus Galizien und zur Aufgabe Polens. In den Kriegsjahren 1916 und 1917 hatte sich die Versorgungslage in der Habsburgermonarchie dramatisch verschlechtert. Die am 15. 6. 1918 begonnene Piaveoffensive des k. u. k. Heeres scheiterte ebenso wie die letzte Offensive des deutschen Heeres an der Westfront. Auf dem Balkan wurden am 26. 9. 1918 die Bulgaren zur Kapitulation gezwungen; im Nahen Osten standen die türkischen Streitkräfte vor der Auflösung. Da der militärische und wirtschaftliche Zusammenbruch absehbar war, entschloss sich Kaiser Karl am 14. 9. 1918 zu einer Friedensnote an die Alliierten.

Sanitätsdienst


Sanitätsdienst im Felde
K. k. Staatsbahn-Krankenzug Nr. 60 (Einwaggonierung von Verwundeten)


Operationsraum vom Sanitätszug Nr. 15.

Donauflottile


S. M. S. Donaumonitor „Bodrog“


S. M. Donau-Patrouillenboote

Truppentransport


Ein österreichisch-ungarischer Panzerzug


Ein österreichisch-ungarischer Panzerzug


Truppentransporte auf der Donau

Artillerie


30,5 cm Mörser in Feuerstellung


30,5 cm Mörser in Fahrstellung


22 cm Minenwerferzug


Schwere österr.-ungar. Belagerungsgeschütze


Eine österreichische 42 cm Haubitze.


Küstenbatterie an der Adria.

Infanterie


Eine auf 3.360 Meter Höhe befindliche österr.-ungar. Geschützstellung.


Maschinengewehrstellung an der Dolomitenfront.


Skiläuferpatrouille an der Tirolerfront.

Fliegertruppe


Österr.-ungar. Flugzeug vor dem Aufstieg.


Fliegerabteilung im Tiroler Hochgebirge.


Österreichischer Flieger übernimmt von einem Erkundungsflug Brieftauben.


Notlandung eines österreichisch-ungarischen Fliegers in Galizien.

Luftschifferabteilung


Herausbringen eines Beobachtungsballons aus der Halle.


Ein Fesselballon wird von der Luftschifferabteilung für Beobachtungen
zur Front gebracht.

DharmeshGeschichteÖsterreichisch-Ungarische Truppen und Waffen im I. Weltkrieg Die österreich-ungarische Monarchie war im wirtschaftlichen Bereich weniger als Deutschland auf einen langen Krieg vorbereitet und die schwache wirtschaftliche Struktur machte sie für einen modernen totalen Krieg verletzlich. Österreich-Ungarn hatte weniger Ressourcen für den Krieg zur Verfügung als jede andere Großmacht. In einer ersten...