Hochwasser 2005

Neue Kräfte für Hochwassereinsatz


Bilder von den Hochwasserschäden nach den Unwettern im August 2005.
Alle Bilder: Österreichisches Bundesheer


Innsbruck, 01. September 2005 – Noch immer helfen rund 2.600 Soldaten, die Hochwasserschäden in Westösterreich zu beseitigen. Während sich die Situation in Vorarlberg und den Tiroler Bezirken Kufstein und Reutte langsam entspannt, werden die Aufräumarbeiten rund um Landeck noch länger dauern. in der Steiermark ziehen die Einsatzkräfte inzwischen ab.


Nach den schweren Hochwasserverwüstungen im August 2005 unterstützten auch die Luftstreitkräfte den Hilfseinsatz. ’Black Hawk’-Helikopter errichten eine Luftbrücke und versorgen so das eingeschlossene Paznauntal. Weitere Hubschrauber fliegen Hilfskräfte nach Kappl und Ischgl. Insgesamt fliegen 17 Heeres-Hubschrauber zur Unterstützung der Hilfsmannschaften. Im Nonstop-Einsatz bringen die Helikopter Helfer und Material in alle betroffenen Gebiete. Sie versorgen die Menschen mit Trinkwasser und evakuieren Touristen aus den Katastrophengebieten. Mit Hilfe der Flieger werden auch Regionen erreicht die am Landweg nicht erreichbar sind

Hilfe aus der Luft
Die Luftstreitkräfte, die die Arbeiten mit 17 Hubschraubern unterstützen, haben bislang ca. 500 Flugstunden absolviert, dabei mehr als 4.000 Personen und 362.000 Kg transportiert. Mittlerweile geht die Intensität der Einsätze zurück, die Heeresflieger sind aber jederzeit in der Lage, wieder vermehrte Anfragen zu bewältigen.


Nachdem sich die Wettersituation nach einigen Tagen entspannt hatte, konnten Ende August die Aufräumarbeiten beginnen.

Ablöse
Einige der eingesetzten Einheiten werden zurzeit von neuen Kräften abgelöst, viele der Helfer standen täglich bis zu zwölf Stunden im Einsatz. So übergeben die Jägerbataillone 15 und 12 aus Freistadt bzw. Amstetten ihre Aufgaben an 300 Soldaten aus niederösterreichischen Garnisonen.

Pioniere am Zug
Während die Villacher Pioniere gestern das steirische Gasen verlassen haben, sind im Westen nun ihre Kameraden am Zug. Weil das Paznauntal von Tiroler Seite auf dem Landweg nicht erreichbar war, errichteten Pioniere eine Behelfsbrücke. Der 40-Meter-Übergang verbindet Kappl mit Ischgl und trägt bis zu 70 Tonnen. Auch in Flirsch am Arlberg sorgt eine Pionierbrücke des Bundesheeres für die Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg. Weitere Brücken wurden unter anderem in Elmen (Bezirk Reutte) und in Fusch (Salzburg) geschaffen.

Spende
Zu einer spontanen Spendenaktion haben sich Soldaten entschieden, die derzeit den Assistenzeinsatz im Burgenland erfüllen. Sie haben für die steirischen Hochwasseropfer in Gasen und Haslau 4.000 Euro gesammelt. Am Mittwoch übergaben sie das Geld Vertretern der betroffenen Gemeinden.

aus

Österreichs Bundesheer
Informationssystem des Bundesministeriums für Landesverteidigung
www.bundesheer.at

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