Franzosenkriege
Schlacht um
Wagram 1809

Am 4. Juli 1809, um 21.00 Uhr, setzten, bei strömendem Regen, die ersten Vorausabteilungen Oudinots mit Booten von der Lobau auf den Hanselgrund über. Diesen Truppen gelang es, die österreichischen Vorposten zu überraschen und zurückzudrängen. Die Franzosen verstärkten ihren Druck und nutzten den gewonnenen Freiraum sofort um Brücken zu schlagen, und das Gros ihrer Truppen folgen zu lassen. Gleichzeitig sorgte ein schweres Artilleriebombardement an beiden Flanken des Vormarsches dafür, dass die wenigen Truppen der österreichischen Avantgarde nicht aktiv werden konnten. Die mutigen Versuche der Avantgarde, den französischen Vormarsch zu stoppen, brachten nur hohe Verluste, waren ansonsten jedoch nicht von Erfolg gekrönt.


Gefangene Österreicher auf dem Josefsplatz

Napoleon hatte seine Armee dieses Mal in kürzester Zeit auf dem Nordufer versammelt, und er zog jetzt über Raasdorf gegen die österreichischen Positionen, die sich von Markgraf-Neusiedl bis zum Bisamberg erstreckten. Der französische Aufmarsch nahm den Tag des 5. Juli in Anspruch, und am Abend desselben Tages gelangten die Franzosen gegen 18.00 Uhr, im Raum Aderklaa – Wagram – Baumersdorf (heute Parbasdorf), in Angriffsdistanz zu den Österreichern. Napoleon hoffte auf eine Möglichkeit, die Österreicher zu überraschen und zu verjagen, und befahl den sofortigen Angriff. Er hegte wohl auch die Befürchtung, Erzherzog Carl könnte sich der Schlacht durch einen Rückzug entziehen und sich anschließend noch mit der Armee des Erzherzogs Johann vereinigen. Nun sahen sich das österreichische 1. Korps bei Wagram, das 2. Korps bei Baumersdorf und das Korps bei Neusiedl einem massiven französischen Sturmangriff aus der blendenden Abendsonne heraus gegenüber. Oudinot sollte Baumersdorf angreifen, Vizekönig Eugene mit seiner italienischen Armee den Raum zwischen Wagram und Baumersdorf, Bernadotte mit den Sachsen sollte Wagram erobern und Davout mit seinem starken Korps Neusiedl . Während Oudinot nach heftigem Kampf Baumersdorf überrannt und sogar für kurze Zeit bis auf den Wagram gelangt war, und Eugene den Schwachpunkt zwischen dem österreichischen 1. Und dem 2. Korps getroffen hatte und die Linien der Verteidiger kurzfristig zum Wanken brachte, kam den Österreichern eine Verwirrung der Angreifer in Wagram zu Hilfe. Dort waren nämlich die Sachsen unter Bernadotte in die „Klemme“ geraten. Ihr Vormarsch war von den Verteidigern gestoppt worden, und gleichzeitig wurden sie, ob ihrer weißen Uniformen, von den nachfolgenden Einheiten für Österreicher gehalten und beschossen. Dieser doppelten Belastung waren die Sachsen nicht mehr gewachsen und sie ergriffen die Flucht. Zur gleichen Zeit gelang es Erzherzog Carl, durch mutigen persönlichen Einsatz, wie schon bei Aspern, die Linie auf dem Wagram zu stabilisieren und die Franzosen zurückzuwerfen. Die Angreifer suchten ihr Heil in der Flucht, und konnten erst vor Raasdorf von der Garde wieder unter Kontrolle gebracht werden. Bei Neusiedl war es zu keinen ernsthaften Kämpfen gekommen; und so endeten die Aktionen des ersten Schlachttages gegen 23 Uhr. Während die Soldaten beider Armeen sich um die Lagerfeuer scharten, hielten die Oberkommandierenden Kriegsrat. Zuerst wurde Bilanz gezogen über den vergangenen Tag. Napoleon hatte es geschafft, seine gesamte Streitmacht auf das Nordufer zu setzen, und die österreichischen Vorposten zurückzutreiben. Dies war eindeutig ein operativer Erfolg. Die Kämpfe am Abend hatten aber für die Franzosen einen genauso eindeutigen Misserfolg gebracht. Der Angriff war schlecht vorbereitet und koordiniert gewesen und scheiterte am verbissenen Widerstand der Österreicher und am schwierigen Gelände. Napoleon lernte aus diesen Fehlern und beschloss, am nächsten Tag den Angriff gegen die exponiertere rechte Flanke Erzherzog Carls, im Raume Aderklaa, Süßenbrunn, zu richten. Dazu verlegte er Massena mit seinem Korps in diese Richtung. Napoleon hatte vor, den Vorteil der inneren (=kürzeren) Bewegungslinien zu nutzen, um so eine kürzere Marschzeit für seine Truppenteile zu sichern. Mit seinen 180.000 Mann deckte er eine kürzere Front ab, als der Erzherzog mit seinen knapp 130.000 Soldaten. Napoleon sollte somit wesentlich leichter Schwerpunkte setzen können als Carl, der noch dazu mit Schwierigkeiten innerhalb des Kreises der Korpskommandanten zu kämpfen hatte. Hier traten Rivalitäten zutage, die eine Kooperation im Kampf sehr stark behinderten. Nichtsdestotrotz hatte Carl den ersten Angriff Napoleons zurückgeschlagen und seine Position gehalten. Für den zweiten Tag hatte Erzherzog Carl einen wesentlich aggressiveren Plan ausgearbeitet. Er plante einen Vorstoß entlang beider Flügel, wobei der Angriff auf den linken Flügel der Franzosen die entscheidende Aktion darstellte, indem eine Umfassung mit gleichzeitigem Abschneiden der Franzosen von der Donau durchgeführt werden sollte. Diese Initiative überraschte Napoleon dann auch wirklich. Er hatte nicht mit einem Angriff gerechnet. Dass dieser einfallsreiche Plan nicht gelang, lag bei den Zeitplanproblemen des Aufmarsches der einzelnen Korps. Es erwies sich als undurchführbar, alle Einheiten rechtzeitig zum Angriff zusammenzubringen. Hier sollte sich eine strukturelle Schwäche des österreichischen Heeres offenbaren. Die Manöver der Korps waren immer um eine Spur langsamer als die der Franzosen mit ihrem unorthodoxeren revolutionären Hintergrund. Diese Periode hatte eine Reihe von Offizieren und Mannschaften hervorgebracht, welche bereit waren, das Unmögliche zu schaffen, wenn es nötig war auch mit außergewöhnlichen Mitteln. Derartige Gedankengänge waren den meisten österreichischen Kommandeuren nicht nur fremd, sondern wohl auch äußerst suspekt.


Bombardement Wiens in der nacht vom 11./12. Mai 1809.
Kolorierter Stich v. Piringer

Bei Sonnenaufgang begann also der Angriff. Das 4. Korps (Rosenberg) rückte von Markgrafneusiedl gegen Glinzendorf vor. Dieser Angriff wurde jedoch schon bald von Erzherzog Carl abgebrochen, weil die anderen Korps noch nicht bereit waren, und daher Rosenberg isoliert war. Das Korps zog sich wieder in seine Ausgangsstellungen zurück. Napoleon nutzte die Verwirrung um mit herangeführter Reservekavallerie den Österreichern noch schwere Verluste beizubringen. Mittlerweile hatte das 1. Korps (Bellegarde) Aderklaa angegriffen und im Handstreich genommen, und schickte sich an, weiter vorzurücken. Heftige Gegenangriffe der Franzosen verhinderten dies jedoch und Aderklaa wechselte in den frühen Morgenstunden bereits zum zweiten Mal den Besitzer. BeIlegarde hatte genau wie Rosenberg seinen Angriff bremsen müssen, weil die Korps an seiner rechten Flanke noch nicht soweit vorgerückt waren. Dem Ort sollte es ähnlich ergehen wie Aspern sechs Wochen zuvor. Gegenangriffe beiderseits sollten in diesem Frontbereich eine Art Pattsituation herbeiführen. Die Aufmerksamkeit Napoleons galt in diesen Stunden voll und ganz diesem Teil des Schlachtfeldes; die wahre Bedrohung an seiner linken Flanke war für ihn noch nicht zu erkennen. Erst gegen 8.30 Uhr schwenkten das 3. und 6. Korps in die Schlachtlinie ein, wobei das 6. (Klenau) noch bis in den Raum Kagran – Hirschstetten – Aspern vorrücken musste, um die linke Flanke an der Donau abzuschneiden. Dieses Manöver gelang aber recht gut, da die Franzosen hier nur über eine einzige Division verfügten. Trotz heldenhafter Gegenwehr konnte Boudet den siegreichen Vormarsch Klenaus nicht verhindern, und um 10.00 Uhr hatten die Österreicher Aspern, die Schanzen und Eßling in ihrer Hand. Auch jetzt zeigte sich wieder die Schwäche der österreichischen Kommandostrukturen: Klenau setzte den Vormarsch nicht fort, weder gegen den ungedeckten Rücken der Grande Armee, noch weiter ostwärts gegen Großenzersdorf. Er hatte einfach keine weiteren Befehle, und auch naheliegende eigene Entscheidungen kamen wohl nicht in Frage. Klenau war isoliert und wartete auf den Rest der Armee, wie die Armee zuerst auf ihn hatte warten müssen. Durch diese zeitlichen Differenzen und die daraus resultierenden Leerläufe gaben die Österreicher die Initiative teilweise aus der Hand, und genauso wie ein Schachspieler nur darauf wartet, dass sein Gegner ein Tempoverlust hinnehmen muss, um ins Spiel zu kommen, genauso reagierte Napoleon mit verblüffender Geschwindigkeit und genialen, wenn auch risikoreichen Zügen. Er schickte das Korps Massenas, vor den Augen der Österreicher, zur bedrohten linken Flanke und brachte statt dessen Eugene mit der italienischen Armee in die so geschaffene Lücke gegenüber dem gegnerischen Zentrum. Diese Fähigkeit, Korps in so kurzer Zeit auf dem Schlachtfeld zu bewegen, stellt den einzigen großen Unterschied zwischen den beiden Armeen dar. Carl schaffte es nicht einmal, diese Rochade nennenswert zu behindern. An Mut und Hartnäckigkeit hatten die Österreicher die Franzosen jedoch bereits eingeholt, und so darf es nicht verwundern, dass Napoleon nach dem Feldzug nur in den höchsten Tönen von seinem Gegner sprach. Aber noch war die Schlacht nicht vorbei! Es war jetzt später Vormittag und Napoleon drängte auf die Entscheidung. Um die Österreicher im Zentrum zu beschäftigen und von Massena abzulenken hatte Napoleon seine Kavallerie angreifen lassen. Nach anfänglichen Erfolgen war sie jedoch zurückgeschlagen worden und nun ließ der Kaiser eine Batterie mit mehr als 100 Geschützen aufstellen, die das Österreichische Zentrum sturmreif schießen sollte. Hinter den Kanonen stellte er das Korps Macdonald bereit, um den entscheidenden Angriff durchzuführen, sobald die Österreicher wanken würden. Nun, da seine linke Flanke verstärkt, und das Zentrum für den Entscheidungsschlag bereit war, bemerkte Napoleon, dass seine rechte Flanke, das Veteranenkorps unter Davout, erstaunlich lang brauchte, um das 4. Korps um Markgrafneusiedl aus seinen Stellungen zu werfen. Sein Plan sah nämlich vor, die starke Rußbachstellung nicht mehr, wie am Vortag, frontal anzugreifen, sondern sie von der Seite her aufzurollen. Ein Schreiben Napoleons, in dem er sein Befremden ausdrückte, genügte vollkommen, um Davout zu Höchstleistungen anzutreiben. Rosenberg bat, angesichts der französischen Übermacht, den Erzherzog mehrmals um Hilfe, doch dieser konnte keine Einheiten entbehren, und als blieb so letzte Hoffnung das, von Erzherzog Johann versprochene, Eintreffen seiner „Innerösterreichischen Armee“. Es ist jedoch mehr als fraglich, ob diese 12.000 Mann einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Schlacht gehabt hätten. Davouts Angriff traf zwar auf äußerst erbitterten Widerstand, aber gegen Mittag war die Anhöhe um den „Alten Turm“ in französischer Hand.


„Friedens-Tractat“ vom Oktober 1809

Carl erkannte die Hoffnungslosigkeit der Lage und befahl den geordneten Rückzug, solange dies noch möglich war. Zur gleichen Zeit hatte, im Zentrum, das Korps Macdonald einen Frontalangriff gegen die Nahtstelle zwischen dem 3. Korps und der Grenadierreserve begonnen. Gleichzeitig mit Macdonald sollte die gesamte Armee entlang der ganzen Frontlinie angreifen. Macdonald geriet unterdessen in ein mörderisches Feuer, das sein Korps dezimierte. Die Franzosen mussten Verluste von fast 80% hinnehmen. In kurzer Zeit wurden 6.000 Männer getötet oder verwundet. Dieser „Hauptstoß“ brachte für Napoleon nicht das erhoffte Ergebnis, es bestärkte Carl aber in der Überzeugung, dass die Schlacht verloren, oder besser, dass sie nicht mehr zu gewinnen war. Neue Meldungen kündeten von weiteren Erfolgen der Franzosen bei Baumersdorf. Nun gab die zahlenmäßige Überlegenheit der Franzosen den endgültigen Ausschlag. In dieser Situation ging es Carl nur mehr darum, die österreichische Hauptarmee vor der Vernichtung zu bewahren, um eventuell den Kampf in Böhmen oder Mähren fortsetzen zu können. Dass der Erzherzog ein Korps, (das 5. unter Liechtenstein) in der Gegend um Stammersdorf zurückgelassen hatte, um einen Rückzug zu decken, erwies sich jetzt als sehr hilfreich, man darf sich jedoch fragen, ob dieses Korps nicht nützlicher auf dem Schlachtfeld gewesen wäre. Fast könnte man annehmen, Carl hätte einen Sieg nicht für sehr wahrscheinlich gehalten. Der Rückzug der Österreicher vollzog sich, trotz des großen Drucks durch die französische Kavallerie, in guter Ordnung, und zu keinem Zeitpunkt kam es zu panikartigen Reaktionen. Die Kavallerieattacken wurden alle zurückgeschlagen, und bei einer solchen Aktion verlor Frankreich seinen größten Husaren, den General Lassalle. Napoleon behauptete das Feld, er hatte also nach damaligem Verständnis die Schlacht gewonnen. Die Schlacht am 5. und 6. Juli 1 809 sollte in mehrfacher Hinsicht einen besonderen Stellenwert in der Geschichte erhalten.


Die Burgbastei nach der Sprengung.
Stich v. Piringer. 1809

Wagram war mit Leipzig eine der größten napoleonischen Schlachten, mit mehr als 300.000 Soldaten auf einer Frontlänge von 18 Kilometern.
Napoleons Sieg in der Schlacht bei Wagram entscheidet den Krieg zugunsten Frankreichs. Ein Attentatsversuch des Naumburger Pastorensohns Friedrich Staps auf Kaiser Napoleon I. im Hof von Schloss Schönbrunn, wenige Tage vor dessen Geburtstag, scheiterte.
Die Franzosen, die kurz vor dem Abmarsch stehen provozieren die Stadt durch die Sprengungen der Basteien.

Wien wird bombardiert
11.Mai. Nachdem eine zweimalige Aufforderung zur Übergabe der Stadt abgelehnt wurde, beginnt um 9 Uhr abends vom Spittelberg aus das Bombardement Wiens. Um Mitternacht gelingt es französischen Truppen, in die Leopoldstadt einzudringen. Nach diesem Gefecht verlassen die kaiserlichen Truppen die Stadt und brennen die Donaubrücke hinter sich ab. In Wien bleiben bewaffnete Bürger, Studenten und Landwehr. Das Bombardement dauert unterdessen an. 2 000 Bomben werden in die Stadt geworfen. Die Bewohner suchen, ohne Ansehen des Standes und des Ranges, in den Kellern der Häuser Schutz. Brände – man hat vergessen, brennbare Materialen aus den Dachböden zu entfernen – können nicht gelöscht werden. Um halb drei Uhr morgens kapituliert die Stadt.

Hungersnot im besetzten Wien
Von Anfang an herrscht akuter Lebensmittelmangel. Die Preise steigen. Eine massive Papiergeldentwertung tritt ein. Ohne Versorgung von außen bleibt die Stadt sich selbst überlassen und muss von den geringen Vorräten an die 300 000 Einwohner und rund 80 000 Besatzer erhalten. Auch Stroh und Holz werden Mangelware. Requisitionen an Geld und Naturalien werden mit Härte eingetrieben. Nach den Schlachten bei Aspern, Wagram und Znaim treffen Massen Verwundeter ein, die man kaum unterzubringen und zu verpflegen imstande ist. Die Stimmung wird immer gereizter. Nur durch Eingreifen der Behörden und Bürgerkorps können größere Tumulte verhindert werden. Deserteure und Kriegsgefangene werden von der Bevölkerung versteckt. Am 25.6. wird der Sattlermeister Jakob Eschenbacher auf dem Glacis füsiliert, weil er, trotz Verbot, drei Kanonen vor den Franzosen verborgen hielt. Die Folge ist ein weiterer Aufruf zur Waffenablieferung und gegen den „aufrührerischen Geist“. Die Hungersnot ist inzwischen so groß, dass Hunderte Menschen die Backhäuser belagern. Auch Müller und Fleischer wagen nur mehr unter Schutz starker Wachen ihre Läden zu öffnen. Die verordnete Festlichkeit zu Napoleons Geburtstag am 15.8 provoziert die Wiener zu zynischen Transparenten an ihren Häusern. „Vive I`Empereur, weil`s sein muss!“ Mit dem Attentatsversuch von Friedrich Staps auf Napoleon in Schönbrunn strebt der Unmut seinem Höhepunkt zu. Als am 14.Oktober 1809 der Friede zu Schönbrunn unterzeichnet wird, droht schon offener Aufruhr. In einer letzten Demütigung hat Napoleon die Festungswerke sprengen lassen und die Nutzlosigkeit dieser alten Fortifikationen bewiesen. Napoleon verabschiedet sich diesmal ohne Dank an die Wiener.

Text auszugsweise aus

Stadtchronik Wien
Dr. Christian Brandstätter, Dr. Günter Treffer
2000 Jahre in Daten, Dokumenten und Bildern
Von den Anfängen bis zur Gegenwart

mit freundlicher Genehmigung

Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Das Verlagsservice für Museen, Unternehmen und öffentliche Stellen
www.brandstaetter-verlag.at

DharmeshGeschichteFranzosenkriege Schlacht um Wagram 1809 Am 4. Juli 1809, um 21.00 Uhr, setzten, bei strömendem Regen, die ersten Vorausabteilungen Oudinots mit Booten von der Lobau auf den Hanselgrund über. Diesen Truppen gelang es, die österreichischen Vorposten zu überraschen und zurückzudrängen. Die Franzosen verstärkten ihren Druck und nutzten den gewonnenen Freiraum sofort um...