Der Faschingmontag und -dienstag ist der Tag der Trommelweiber. Lauter ehrenwerte Bürger begleiten mit Ihren großen Trommeln und anderen Instrumenten den Faschingsmarsch. Sie sind verkleidet mit Spitzenhäubchen und alten Nachthemden. Für jeden Mann ist es eine Ehre bei den Trommelweiber aufgenommen zu werden. Man sagt, dass der Brauch der Trommelweiber auf die Zeit der Männerbünde zurückgeht und dieser Brauch schon fast 300 Jahre existiert.
Textauszug aus www.narrentreffen.at
Rosenmontag


Der Rosenmontag (mhd.: rosen, bedeutet soviel wie toben, rasen) wird gemeinhin als Höhepunkt der Karnevalszeit, oft mit dem so genannten Rosenmontagszug, begangen.

Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich am 6. November 1822 in Köln das „Festordnende Comitee“, dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt „Laetare“, (also vier Wochen nach Karneval) stattfand. Der Sonntag „Laetare“ wird seit dem 11. Jahrhundert auch „Rosensonntag“ genannt, da der Papst an diesem Tag eine goldene Rose weihte und einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Nach seinem jährlichen Sitzungstermin nannte man das „Festordnende Comitee“ auch „Rosenmontagsgesellschaft“. (Die Bezeichnung „Rosenmontag“ bezeichnete also ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval.)

Der erste organisierte Karnevalszug fand dann 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn „Rosenmontagszug“, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetatre) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Rosenmontagszug in Mainz 1838 wurde übrigens noch als „Maskenzug“ bezeichnet.

In der kleinen norddeutschen Stadt Damme (Landkreis Vechta) feiert man den Rosenmontag auf Grund einer närrischen Polizeiverordnung seit 1893 schon eine Woche früher.

DharmeshFest- & FeiertageDer Faschingmontag und -dienstag ist der Tag der Trommelweiber. Lauter ehrenwerte Bürger begleiten mit Ihren großen Trommeln und anderen Instrumenten den Faschingsmarsch. Sie sind verkleidet mit Spitzenhäubchen und alten Nachthemden. Für jeden Mann ist es eine Ehre bei den Trommelweiber aufgenommen zu werden. Man sagt, dass der Brauch der...