40 Tage nach Ostern
Jahr Ostersonntag Himmelfahrt Pfingstsonntag
2012 8. April 17. Mai 27. Mai
2013 31. März 9. Mai 19. Mai
2014 20. April 29. Mai 8. Juni

Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Datum sich jedes Jahr innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verschiebt. Die beweglichen christlichen Feiertage um Ostern herum werden vom Ostersonntag aus berechnet.
Auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde der Ablauf der astronomischen Ereignisse bis zum Ostersonntag so festgelegt:
Tagundnachtgleiche, die auf der Nordhalbkugel den Frühlingsanfang markiert
und als 21. März festgelegt wird
Erscheinen des ersten Vollmondes nach der Tagundnachtgleiche
Erster, auf den Vollmond folgender Sonntag, ist Ostersonntag
Der erste mögliche Termin für den Ostersonntag ist daher der 22. März, das letzte mögliche Datum der 25. April. Eine bekannte Formel zur Berechnung des Osterdatums im Gregorianischen Kalender wurde von Carl Friedrich Gauß beschrieben. Leider beschreibt diese die komplizierte Mondbewegung nur unzureichend. Zudem kann der Frühlingsbeginn astronomisch sowohl auf den 19., den 20. als auch 21. März fallen.

Christi Himmelfahrt bezeichnet die Rückkehr des Jesus von Nazareth zu seinem Vater im Himmel und zugleich ein christliches Hochfest 40 Tage nach Ostern, das immer auf einen Donnerstag fällt.

In den lukanischen Schriften des Neuen Testamentes wird in Lukas 24, 50-52 und Apostelgeschichte 1, 1-11 dargestellt, der auferstandene Christus habe sich vierzig Tage lang von seinen Jüngern wiederholt sehen lassen und sei dann in den Himmel auf den Platz zur Rechten Gottes erhoben worden. Die übrigen Evangelisten kennen die Himmelfahrt als Ereignis nicht, wohl aber den Heimgang Jesu zum Vater.

Der Glaube an die Himmelfahrt wird in frühchristlichen Texten und Glaubensbekenntnissen bezeugt, z.B. bei Polykarp von Smyrna, Justin und Irenäus von Lyon. Der Glaube an die Himmelfahrt wird auch ausgedrückt in dem alten römischen Glaubensbekenntnis des dritten Jahrhunderts, dem Vorläufer des Apostolischen Glaubensbekenntnisses von 325 und des nicänischen Bekenntnisses von 381:

er ist am dritten Tag auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit
zu Richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Das liturgische Fest der Himmelfahrt Christi ist seit 370 bezeugt, und zwar durch den Pilgerbericht der Nonne Egeria in Jerusalem. Mit ihr haben wir das erste Zeugnis einer liturgischen Gestaltungen des Himmelfahrtsfestes für den Jerusalemer Raum des 4. Jh. vorliegen. Gemäß den lukanischen Texten ist der Termin vierzig Tage nach Ostern, also der Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Ostern bzw. zehn Tage vor Pfingsten.

Die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind die Zeit der Pfingstnovene, in der besonders um die Herabkunft des Heiligen Geistes gebetet wird.

Drei Tage vor Christi Himmelfahrt finden in
katholischen Gegenden die Bitttage statt.

Im katholischen barocken Brauchtum, das in einigen Gegenden (z. B. im bayerischen Mittenwald) noch geübt wird, wurde die Statue des Auferstandenen an Christi Himmelfahrt durch das Heiliggeistloch auf den Kirchenspeicher gezogen. Des weiteren finden die sogenannten „Bittprozessionen“ an den 3 Tagen, Montag bis Mittwoch, vor Christi Himmelfahrt statt. Diese Prozessionen dienten früher dazu, für eine gute Ernte zu bitten, weshalb sie um die Felder der Gemeinden oder von Ort zu Ort führten.

Christi Himmelfahrt ist gesetzlicher Feiertag in Deutschland, der Schweiz sowie Österreich. In Italien (Ascension) wurde der Feiertag vor einigen Jahren abgeschafft und auf den darauffolgenden Sonntag verlegt.

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