Topfen-Heidelbeer-Strudel mit Vanillesauce

Zutaten:

für 6 – 8 Portionen

250 g Butter
150 g Staubzucker (Puderzucker)
½ Tl Vanillezucker
Salz
1 unbehandelte Zitrone
3 Eier
500 g Topfen (Quark; 20 % F.i.T.)
125 g Sauerrahm
1 Pkg. Strudelteig (4 Blätter)
300 g Heidelbeeren

Vanillesauce
1 Ei
2 Eidotter (Eigelb)
120 g Feinkristallzucker
500 g Milch
1 Vanilleschote

Zubereitung:
100 g Butter mit Zucker, Vanillezucker, einer Prise Salz und geriebener Zitronenschale cremig rühren. Nach und nach die Eier und den Topfen einrühren. Sauerrahm unterheben.

Restliche Butter schmelzen. Ein Blatt Strudelteig auf ein Küchentuch legen. Strudelteig mit geschmolzener Butter bestreichen, ein zweites Blatt Strudelteig darauf legen. Auf das obere Ende einen Teil der Topfenfülle auftragen, Ränder freilassen. Fülle mit Heidelbeeren bestreuen. Freie Teigflächen mit Butter bestreichen, die seitlichen Ränder über die Fülle einfalten, von oben beginnend einen Strudel rollen. Einen zweiten Strudel auf dieselbe Art verfertigen. Strudel auf ein mit Backpapier belegtes Blech heben, mit Butter bestreichen und in den vorgeheizten Backofen schieben. Bei 200 °C ca. 50 Minuten backen.

Für die Sauce Ei, Eidotter und 80 g Kristallzucker verrühren. Milch, restlichen Zucker und das Mark der Vanilleschote aufkochen. Vanillemilch rasch in das Ei-Zucker-Gemisch einarbeiten und alles zu einer glatten Sauce erhitzen, aber nicht mehr zum Kochen bringen.

Strudel portionieren, mit Staubzucker bestreuen und mit Sauce servieren.

Heidelbeere

Dieses Beerenobst ist unter verschiedenen Synonymen bekannt und wird u.a. auch als Blaubeere, Waldbeere oder Schwarzbeere bezeichnet. Die Saison der Wildheidelbeere beginnt Anfang Juni und dauert bis etwas Ende August. Mund, Lippen und Zähne weisen nach dem Genuss eine bläuliche Färbung auf, was durch die farbgebenden Anthocyane hervorgerufen wird. Kulturheidelbeeren sind hingegen das ganze Jahr über erhältlich. Da hier die genannte Substanz nur in der Schale und nicht auch im Fruchtfleisch enthalten ist, muss man beim Verzehr nicht damit rechnen, blau zu werden.

Joachim Gradwohl

Joachim Gradwohl, geboren 1969, begeistert durch seinen individuellen Stil, der einerseits von der mediterranen Küche geprägt ist, andererseits der Saisonalität
und Hochwertigkeit der Grundprodukte verpflichtet sind. Sein international inspirierter Kochstil ist von Authentizität und Leichtigkeit gekennzeichnet.
Seine Karriere führe von Witzigmanns „Aubergine“ in München und dem „Palme d´Or“ in Cannes zu den „Drei Husaren“, ins „Maestro“ im Wiener Konzerthaus und 2003 zu
„Meinl am Graben“. Eine Vielzahl an Auszeichnungen, darunter die Höchstbewertung von 5 Sternen im „Á la carte 2005“ ebenso wie die „Drei Hauben“ von Gault
Milliau, wurden dem „Koch des JAhres 2007“ seither zuteil.

Udo Kaubek

Udo Kaubek entdeckte bereits während seines Betriebswirtschaftsstudiums seine Liebe zu Lebensmitteln und zum Handel. Nach unterschiedlichen Funktionen im Einkauf,
sowohl im Handel als auch in der Gastronomie, ist er nun Geschäftsführer des führenden österreichischen Feinkosthauses „Meinl am Graben“.


auszugsweise aus
Das große Julius Meinl Kochbuch
Joachim Gradwohl, Udo Kaubek
Seit mehr als 140 Jahren ist die Marke Julius Meinl Zeichen für Traditionsbewusstsein und höchste Standards. Kaffee & Tee in bester Qualität sind – nicht nur in Österreich – seit der Gründung der Firma Julius Meinl im Jahre 1862 untrennbar mit dem Namen Meinl verbunden. Mitten im Herzen Wiens befindet sich Julius Meinl am Graben, kulinarisches Gesamtkunstwerk und Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer. Hier kocht Joachim Gradwohl, vielfach ausgezeichneter »Koch des Jahres 2007«. Seine wunderbar leichten, perfekt verfeinerten Rezepte sind ein ambitioniertes Plädoyer für bewusstes Genießen, ein Dialog zwischen Tradition und Innovation, zwischen Wiener und internationaler Ausrichtung. Darüber hinaus bietet dieses Kochbuch das »Produkte-Know-how« jener Experten, die den österreichischen Gourmettempel am Graben ausstatten: Sie erfahren, worauf es bei der Auswahl von Käse, Schinken oder Fisch wirklich ankommt.


Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Das Verlagsservice für Museen, Unternehmen und öffentliche Stellen
www.brandstaetter-verlag.at

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