Rindskotelett mit grünen Bohnen und Tomaten

Zutaten:

für 6 Personen

ca. 1,2 kg Ein Stück von der Hochrippe
Salz
Pfeffer
Olivenöl
50 g Butter
2 Thymianzweige
1 Rosmarinzweig
2 Petersilienzweige

Bohnen und Tomaten
200 g grüne Bohnen
Salz
2 Schalotten
Petersilie
Pfeffer
200 g kleine Tomaten
Olivenöl

Zubereitung:
Fleisch salzen, pfeffern und in einer backkofenfesten Pfanne mit heißem Öl auf allen Seiten farbgebend anbraten. Fleisch im Backofen bei 180 °C braten. Das Fleisch ist ausreichend gegart, wenn es eine Kerntemperatur von ca. 55 °C hat (am besten mit einem Bratenthermometer messen; Bratenthermometer sind im Küchenbedarfshandel, bei Optikern und via Internet zu moderaten Preisen erhältlich). Fleisch im abgedrehten oder auf 60 °C reduzierten Backofen noch mindestens 5 Minuten rasten lassen.

Bohnen putzen, in Salzwasser überkochen, abseihen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Schalotten schälen und fein hacken. Petersilienblättchen klein schneiden (man benötigt davon ca. 1 TL voll).
Schalotten in Butter anschwitzen, Bohnen dazugeben und in der Butter bissfest schmoren. Petersilie einrühren. Bohnen mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomaten in dicke Scheiben schneiden, halbieren oder vierteln und in Olivenöl bei mäßiger Hitze weich schmoren. Tomaten salzen und eventuell mit ein paar Spritzern Balsamicoessig aromatisieren.

Für die Fertigstellung des Koteletts Butter bis zum Aufschäumen erhitzen. Kräuter darin schwenken. Kräuterbutter über das Fleisch gießen.

Fleisch am besten bei Tisch portionieren. Mit Bohnen, Tomaten und Butter aus der Pfanne anrichten. Eventuell mit grob geriebenem Pfeffer bestreuen und mit dem Schaum von einer weißen Sauce (siehe Buch Seite 86) dekorieren. Als zusätzliche Beilage passen Kartoffeln.

Rindskotelett

Von der Hochrippe zwischen dem Nacken und dem Roastbeef geschnitten, zeichnen sich die Koteletts durch feine Maserung mit geschmacksträchtigem Fett aus. Eng verwandt mit dem Kotelett ist das Rib-Eye-Steak, das seinen Namen von dem typischen, in das Fleisch eingeschlossenen Fettkern bezieht. Beide Edelteile sind im gebratenen Zustand am attraktivsten.

Joachim Gradwohl

Joachim Gradwohl, geboren 1969, begeistert durch seinen individuellen Stil, der einerseits von der mediterranen Küche geprägt ist, andererseits der Saisonalität
und Hochwertigkeit der Grundprodukte verpflichtet sind. Sein international inspirierter Kochstil ist von Authentizität und Leichtigkeit gekennzeichnet.
Seine Karriere führe von Witzigmanns „Aubergine“ in München und dem „Palme d´Or“ in Cannes zu den „Drei Husaren“, ins „Maestro“ im Wiener Konzerthaus und 2003 zu
„Meinl am Graben“. Eine Vielzahl an Auszeichnungen, darunter die Höchstbewertung von 5 Sternen im „Á la carte 2005“ ebenso wie die „Drei Hauben“ von Gault
Milliau, wurden dem „Koch des JAhres 2007“ seither zuteil.

Udo Kaubek

Udo Kaubek entdeckte bereits während seines Betriebswirtschaftsstudiums seine Liebe zu Lebensmitteln und zum Handel. Nach unterschiedlichen Funktionen im Einkauf,
sowohl im Handel als auch in der Gastronomie, ist er nun Geschäftsführer des führenden österreichischen Feinkosthauses „Meinl am Graben“.


auszugsweise aus
Das große Julius Meinl Kochbuch
Joachim Gradwohl, Udo Kaubek
Seit mehr als 140 Jahren ist die Marke Julius Meinl Zeichen für Traditionsbewusstsein und höchste Standards. Kaffee & Tee in bester Qualität sind – nicht nur in Österreich – seit der Gründung der Firma Julius Meinl im Jahre 1862 untrennbar mit dem Namen Meinl verbunden. Mitten im Herzen Wiens befindet sich Julius Meinl am Graben, kulinarisches Gesamtkunstwerk und Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer. Hier kocht Joachim Gradwohl, vielfach ausgezeichneter »Koch des Jahres 2007«. Seine wunderbar leichten, perfekt verfeinerten Rezepte sind ein ambitioniertes Plädoyer für bewusstes Genießen, ein Dialog zwischen Tradition und Innovation, zwischen Wiener und internationaler Ausrichtung. Darüber hinaus bietet dieses Kochbuch das »Produkte-Know-how« jener Experten, die den österreichischen Gourmettempel am Graben ausstatten: Sie erfahren, worauf es bei der Auswahl von Käse, Schinken oder Fisch wirklich ankommt.


Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Das Verlagsservice für Museen, Unternehmen und öffentliche Stellen
www.brandstaetter-verlag.at

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