Schanigarten

Endlich Zeit für Kaffee und Zeitung in der Sonne? Aber wo ist der nächste Schanigarten? Die Veranstaltungsdatenbank der Stadt Wien hilft Ihnen bei der Suche. Die begehrten Plätzchen sind zahlreich. Überall wo es möglich ist, stehen einladende Sessel und Tische. Vor allem auf öffentlichen Plätzen und Fußgängerzonen kommt man nicht an ihnen vorbei. Die Blumenkästen ersetzen den Gartenzaun. Wird die Sonne zu intensiv, eilt das Personal herbei und spannt die Sonnenschirme auf. Mitten in der Stadt bieten die Schanigärten Entspannung und Platz zum Plaudern. Das voyeuristische Grundbedürfnis der Menschen wird auch gestillt: Wer vorbeigeht, erwägt, sich auch eine Pause zu gönnen. Wer schon sitzt, beobachtet die Vorbeigehenden.

Wie der Schanigarten entstanden ist

Die erste Genehmigung für einen Schanigarten in Wien hat es übrigens bereits im Jahr 1750 gegeben. Damals war die Idee noch äußerst innovativ. Der Italiener Giovanni Tarroni richtete seinen Gastgarten vor seinem Café am Graben ein. Die Tat fand großen Anklang bei der Bevölkerung. Die Konkurrenz schlief nicht, und baute ebenfalls Schanigärten auf.

Was ist ein Schani?

Woher der Schanigarten schlussendlich seinen Namen hat, ist nicht vollkommen geklärt. Es gibt allerdings Mutmaßungen, die recht einleuchtend klingen. Nach der einen stammt er aus „Giannis Garten“. Die andere besagt, dass der Schani als Hilfsdiener von Kellner und Ober irgendwann einmal den Auftrag bekam: „Schani, trag den Garten außi“. Dieser gehorchte dem Wunsch, brachte Sessel, Tische und Blumenkisten hinaus. Fertig war der Schanigarten.

Gebrauchserlaubnis für Schanigärten

Für die Aufstellung von Tischen und Sesseln auf öffentlichem Grund vor gewerblichen Betriebsanlagen (Schanigärten) ist eine Bewilligung nach § 82 Abs. 1 Straßenverkehrsordnung und § 1 Gebrauchsabgabegesetz erforderlich).

§ 18 B7 Gebrauchsabgabegesetz

Eine Gebrauchserlaubnis für die Aufstellung eines Schanigartens kann nur für den Zeitraum 1. März bis 15. November innerhalb eines Jahres nach dem Gebrauchsabgabegesetz erteilt werden.

§ 112 Abs. 3 Gewerbeordnung

Gastgärten, die sich auf öffentlichem Grund befinden oder an öffentliche Verkehrsflächen angrenzen, dürfen jedenfalls von 8 bis 23 Uhr betrieben werden, wenn sie ausschließlich der Verabreichung von Speisen und dem Ausschank von Getränken dienen, lautes Sprechen, Singen oder Musizieren in ihnen vom Gastgewerbetreibenden untersagt ist und auf dieses Verbot hinweisende Anschläge dauerhaft und von allen Zugängen zum Gastgarten deutlich erkennbar angebracht sind.


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