Hotel Sacher Wien
A 1010 Wien, Philharmonikerstr. 4

+43-(0)1- 514560



Sachertorte

„Sacher“: das ist eine eng mit der Geschichte Österreichs, oft genug mit der Historie Europas verbundene Institution. Versetzen wir uns geistig zurück in jene nicht immer „gute, alte Zeit“, die später vielfach zum Ziel


nostalgisch-sentimentaler Sehnsucht wurde:

zurück ins Wiener Biedermeier. – Anno 1832. Der noch allmächtige „Kutscher Europas“, Wenzel Clemens Fürst Metternich, erteilt irgendwann in diesem Jahr Befehl, für verwöhnte hohe Gäste ein besonders wohlschmeckendes Dessert zu kreieren: „Dass Er mir aber keine Schand’ macht, heut Abend!“ Und das gerade zu einem Zeitpunkt, wo der Chefkoch im Krankenbett liegt! Der Auftrag wird weitergeleitet und landet bei einem sechzehnjährigen, im zweiten Lehrjahr stehenden Kocheleven, dem aufgeweckten „Buam“ Franz Sacher … Niemand kann wissen, was sich nun im Detail abgespielt hat.


Das Hotel Sacher um 1900 © Hotel Sacher Wien

Der Legenden gibt es da jede Menge. Sicher jedenfalls ist, dass die den Herrschaften letztendlich präsentierte Spezialität außerordentlich mundete: diese zarte, flaumige Schokoladentorte mit der pikanten Marillenmarmelade unter der Glasur. Geschichte mischt sich mit Histörchen: Dass aber diese „Köstlichkeit nun einen Triumphzug ohnegleichen um die Welt angetreten hat“, wie ein frommer Schreiber zu erzählen weiß, ist nicht einmal gut erfunden. Der Franz hatte sich sicherlich genau gemerkt, wie sehr er mit seinem „Geniestreich“ im kleinen Kreis reüssiert hatte. Und als der ausgelernte Koch, nach Gesellenjahren bei den Grafen von Esterhazy, vorerst in Pressburg, dann in Budapest, den Schritt in die Selbständigkeit wagte, bot er seine einmal schon erfolgreiche Komposition abermals an, diesmal im großen Stil.Und gewann: nach der „Torte vom Sacher“ wurde alsbald überall gefragt und der Siegesz


Das Hotel Sacher Wien – 1876 von Eduard Sacher, Sohn des Erfinders der Original Sacher-Torte, eröffnet – eine österreichische Institution.

Torte nach Sacher Art
(natürlich kein Originalrezept)



Zutaten:
Für 1 Tortenform Durchmesser 22-24 cm = 12 Portionen

13 dag Butter
11 dag Backzucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
13 dag Kochschokolade
11 dag Kristallzucker
13 dag glattes Mehl
Butter für die Tortenform
Marillenmarmelade zum Füllen

GLASUR

1/8 l Wasser
30 dag Kristallzucker
25 dag Schokolade

Zubereitung
Die Kochschokolade anwärmen. Die Butter mit dem Back- und Vanillezucker schaumig rühren, nach und nach die Dotter einrühren, dann die vorgewärmte Schokolade dazugeben und gut durchmengen.
Die Eiklar mit dem Kristallzucker zu einem schmierigen Schnee aufschlagen und vorsichtig unterheben. Zuletzt das Mehl einrühren.
Die Masse in die gut mit Butter befettete Tortenform füllen und im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad ca. 1 Stunde backen; während der ersten 15 Minuten die Backrohrtüre fingerbreit offen lassen.
Die fertige Torte stürzen und auskühlen lassen.

Die Marillenmarmelade auf ca. 70 Grad erhitzen. Die Torte in der Mitte durchschneiden, die untere Hälfte mit Marmelade bestreichen, die Torte wieder zusammensetzen und außen überall gut mit Marmelade einstreichen, anschließend mindestens 2. Stunden trocknen lassen.
Für die Glasur den Zucker mit dem Wasser ca. 5 Minuten kochen und anschließend überkühlen lassen. Die Schokolade im Wasserbad aufweichen und mit der noch warmen Zuckerlösung gut verrühren, sodass eine dickflüssige, glatte Glasur entsteht; sollte sie zu dick sein, mit etwas Wasser verdünnen.
Die noch lippenwarme Glasur über die Torte gießen und rundum glatt verstreichen. Die Sachertorte kühl stellen, bis die Glasur getrocknet ist, dann erst in 12 Tortenecken schneiden und nach Belieben mit Schlagobers garniert servieren.
Weitere Ergebnisse zum Thema
Sacher / Torten

DharmeshEssen & TrinkenHotel Sacher Wien A 1010 Wien, Philharmonikerstr. 4 +43-(0)1- 514560 Sachertorte Der Legenden gibt es da jede Menge. Sicher jedenfalls ist, dass die den Herrschaften letztendlich präsentierte Spezialität außerordentlich mundete: diese zarte, flaumige Schokoladentorte mit der pikanten Marillenmarmelade unter der Glasur. Geschichte mischt sich mit Histörchen: Dass aber diese 'Köstlichkeit nun einen Triumphzug...