Wien Marathon

Ergebnisse

1. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1984 (25. März)
MÄNNER FRAUEN
1. NIEMCZAK POL 2:12:17 1. KIENINGER GER 2:47:32
2. SKARZYNSKI POL 2:12:37 2.
NASKAU
AUT 2:58:08
3. MAKANYA TAN 2:12:52 3. APPLER GER 3:11:54
2. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1985 (31. März)
MÄNNER FRAUEN
1. HARTMANN AUT 2:14:59 1. ZUCHLO URS 2:39:01
2. SKOVBJERG DEN 2:16:00 2.
FINA
AUT 2:40:42
3. WILCZEWSKI POL 2:16:05 3. BALBUZA POL 2:40:51
3. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1986 (13. April)
MÄNNER FRAUEN
1. HARTMANN AUT Ö-Rekord
2:12:22
1. LENNARTZ GER 2:38:31
2. SKOVBJERG DEN 2:16:22 2. DUNKE GER 2:41:30
3. MEIER SUI 2:19:49 3.
WEBER-LEUTNER
AUT 2:42:28
4. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1987 (5. April)
MÄNNER
1. HARTMANN AUT 2:16:10
2. SHAHANGA A. TAN 2:16:26
3. WEYTS BEL 2:18:45
FRAUEN
1. WEBER-LEUTNER AUT 2:40:57
2.
LECHNER
AUT 2:46:08
3.
BERETHALMY
AUT 3:03:17
5. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1988 (10. April)
MÄNNER FRAUEN
1. VINDIS YUG 2:17:45 1. GLYNIS GBR 2:36:49
2.
SCHMUCK
AUT 2:17:50 2. VAHLENSIEK GER 2:37:52
3. KUBALA POL 2:18:11 3.
WEBER-LEUTNER
AUT 2:41:56
6. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1989 (16. April)
MÄNNER
1. SHAHANGA
A.
TAN 2:10:29
2.
HARTMANN
AUT 2:13:01
3. SKARZYNSKI POL 2:13:46
FRAUEN
1.
VAHLENSIEK
GER 2:34:46
2. PANOVSKA POL 2:38:56
3. DANKIEWICZ POL 2:42:26
7. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1990 (22. April)
MÄNNER
1. SHAHANGA
G.
TAN 2:09:28
2. HURUK POL 2:10:16
3.
SCHMUCK
AUT 2:13:17
4.
HARTMANN
AUT 2:13:45
FRAUEN
1.
MELICHEROVA
TCH 2:33:18
2. LIEBERTZ GER 2:38:40
3. STAUDENMANN SUI 2:41:24
4.
LECHNER
AUT 2:41:38
8. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1991 (14. April)
MÄNNER FRAUEN
1. DAVID TCH 2:12:25 1.
MELICHEROVA
TCH 2:37:14
2. LAWICKI POL 2:14:19 2. CIRIC YUG 2:37:33
3. FLEMMING DEN 2:14:48 3.
WEBER-LEUTNER
AUT 2:40:47
9. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1992 (26. April)
MÄNNER
1. DAVID TCH 2:13:41
2. QUAMUNGA TAN 2:15:56
3. TABAK GUS 2:17:37
FRAUEN
1. WANGUI KEN 2:40:50
2. MELICHEROVA TCH 2:44:37
3. GROTTENBERG NOR 2:45:51
10. FRÜHLINGS MARATHON WIEN 1993 (18. April)
MÄNNER FRAUEN
1. PATRICIO POR 2:11:00 1. MOE NOR 2:38:21
2. DAVID TCH 2:13:16 2. NANU ROM 2:46:44
3. TABAK UKR 2:14:18 3.
SINGER
AUT 2:48:44
11. VIENNA CITY MARATHON 1994 (10. April)
MÄNNER FRAUEN
1. SILVA POR 2:10:42 1.
GROTTENBERG
NOR 2:36:17
2. MILESI ITA 2:12:44 2. ZUYEVA RUS 2:36:55
3. TOLSTIKOV RUS 2:12:55 3. BUIA ROM 2:37:31
12. VIENNA CITY MARATHON 1995 (23. April)
MÄNNER FRAUEN
1. PRUSIK POL 2:15:23 1. JAVORNIK SLO 2:36:30
2. CRISOSTOMO POR 2:15:38 2. BUIA ROM 2:37:58
3. ROMANCHUK UKR 2:15:50 3. HELBIK POL 2:38:19
13. VIENNA CITY MARATHON 1996 (14. April)
MÄNNER FRAUEN
1. JILLO ETH 2:12:51 1. BUIA ROM 2:31:39
2. SARAFENYUK UKR 2:13:55 2. JAVORNIK SLO 2:34:41
3. OKEMWA KEN 2:15:07 3. NILSSON SWE 2:37:59
14. VIENNA CITY MARATHON 1997 (25. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1. SALAH DJI 02:12:53 1.
DZHABRAILOVA
UKR 02:30:49
2. CAUTO POR 02:12:57 2. ROCHAT-MOSER SUI 02:31:31
3. SARAFENYUK UKR 02:13:10 3. GLAUSER SUI 02:36:14
15. VIENNA CITY MARATHON 1998 (24. Mai)
MÄNNER
1. TAYE ETH 2:09:21
2. GAJDUS POL 2:09:46
3. TAFF ETH 2:12:43
FRAUEN
1. KAZAKOVA FRA 2:35:09
2. SUBANO KEN 2:35:16
3. DUBOVIK UKR 2:43:15
16. VIENNA CITY MARATHON 1999 (30. Mai)
MÄNNER FRAUEN
1. EYAPAN KEN 02:11:41 1. PANA ROM 02:34:26
2. MOGES ETH 02:15:19 2. JEROTICH KEN 02:34:52
3. MONI KEN 02:16:19 3. EDETO ETH 02:35:53
17. VIENNA CITY MARATHON 2000 (21. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1. CHERUIYOT KEN Rekord
02:08:48
1. VICECONTE ITA Rekord
02:23:47
2. BOR KEN 02:08:50 2. KIMUTAI KEN 02:26:54
3. HAILEMARIAM ETH 02:13:29 3. OBEREM-KROLIK GER 02:27:25
18. VIENNA CITY MARATHON 2001 (20. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1.
NOVO
POR 2:10:28 1.
SALUMAE
EST 02:29:47
2. LIMO KEN 02:11:48 2. GEMECHE ETH 02:34:02
3. DEGEFU ETH 02:12:20 3. KOTU ETH 02:34:18
19. VIENNA CITY MARATHON 2002 (26. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1.
TANUI
KEN 2:10:25 1.
PUSHKINA
UKR 02:32:03
2. KIBET KEN 02:10:35 2. JEROTICH KEN 02:32:49
3.
KIPNGETICH
KEN 02:10:53 3. RABENSTEINER AUT 02:35:42
20. VIENNA CITY MARATHON 2003 (25. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1.
CHEBET
KEN 2:14:49 1.
ANDREUCCI
ITA 2:35:32
2.
N´TYMAMBA
ANG 2:15:10 2. BUIA ROM 2:35:57
3. KIPSOS KEN 2:16:20 3. KOTU ETH 2:37:24
21. VIENNA CITY MARATHON 2004 (16. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1. KANDIE (Rekord) KEN 2:08:35 1.
CONSOLE
ITA 2:29:22
2. KIPKOECH KEN 2:10:45 2. SIMON ROM 2:30:40
3. JESUS POR 2:11:24 3. OBEREM GER 2:30:58
22. VIENNA CITY MARATHON 2005 (22. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1.
SHAMI
QAT 2:12:20 1.
BARSOSIO
KEN 2:31:40
2. KOSGEI KEN 2:15:15 2. GRADWOHL AUT 2:39:44
3. SEREM KEN 2:15:26 3. BARVANOVA UKR 2:47:04
23. VIENNA CITY MARATHON 2006 (7. Mai )
MÄNNER FRAUEN
1. MRIKIK (Rekord) MAR 2:08:20 1.
MORIMOTO
JPN 2:24:33
2. CHEBET KEN 2:08:56 2. YAMASANI JPN 2:29:09
3.
BARANOVSKYE
UKR 2:10:56 3. PTIKANY KEN 2:31:29
24. VIENNA CITY MARATHON 2007 (29. April )
MÄNNER FRAUEN
1.
KIBET
KEN 2:10:07 1.
TALPOS
ROM 2:32:21
2. MWANGI KEN 2:10:27 2. MARKOS ETH 2:35:45
3. KIRUI KEN 2:10:41 3. PUMPER AUT 2:37:55

Geschichte
Dezember 1983 – die Geburtsstunde des VCM
Oft hatte es schon Bemühungen gegeben, in Wien einen Marathon ins Leben zu rufen. Doch erst im Dezember 1983 gab der damalige Sportstadtrat Dr. Franz Mrkvicka das entscheidende „Grüne Licht“. Eine kleine, engagierte Gruppe stampfte mit entscheidender Hilfe in nur drei Monaten die Marathon-Premiere aus dem Boden.

1984 – die Premiere
Eine Premiere, die 1984 zu einem wahren Traum wurde. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 900 Teilnehmer, damals noch vom Rathausplatz, auf die Reise durch Wien. Umjubelte Sieger auf dem Heldenplatz waren der Pole Antony Niemczak und die Deutsche Kieninger. Ein neuer Lauf war geboren. Damals noch mit ungewisser Zukunft. Heute aus dem sportlichen Kalender Wiens nicht mehr wegzudenken.

Die Rennen nach der Premiere standen ganz im Zeichen des Tirolers Gerhard Hartmann, der gleich dreimal hintereinander den Wien-Marathon gewann und dabei auch den österreichischen Rekord auf immerhin 2:12:22 Stunden verbesserte. Nach einigen Entwicklungsjahren hatte der Marathon das Glück, von den Zuschauern akzeptiert zu werden. Die Zuschauerzahlen kletterten laut Schätzungen der Polizei auf rund 150.000 bis 250.000 Zuschauer. Die Läufer berichteten im Zielraum begeistert über eine hervorragende Atmosphäre. Der Marathon wurde bald im Ausland bekannt.

Bei den Gästen aus aller Welt kam die traditionelle Kaiserschmarrn-Party am Vorabend des Marathons, zunächst in den Sälen der Hofburg, später dann im Festsaal des Wiener Rathauses, besonders gut an. Dieses herrliche Umfeld, die einmalige, wunderschöne Strecke, die ja von Beginn an entlang der historischen Ringstraßenbauten und durch den Prater führte, lockten die laufenden Helden nach Wien.

Trotz aller Anfangseuphorie schien die Zukunft des größten österreichischen Marathonlaufs nach der fünften Auflage gefährdet. Damals sprang der frühere Hindernis-Weltklasseläufer Wolfgang Konrad, der gerade in jenem Jahr ein beachtliches Marathon-Debüt gab, helfend in die Organisation des Wien-Marathons ein und führte in den folgenden Jahren mit seinem Team diese Großveranstaltung zum Erfolg. Viele entscheidende Änderungen wurden eingeleitet, die schließlich zum endgültigen Siegeszug des Vienna City Marathons führten. So wurden vor allem immer wieder an der Strecke Veränderungen durchgeführt, der Start wurde vor das Schloß Schönbrunn und das Ziel auf den Rathausplatz verlegt.

Konrad sah im Marathon seine Chance. Mit totalem Engagement und Talent für die Organisation stiegen die Teilnehmerzahlen schnell an. Nach der Premiere waren sie auf rund 2000 gestiegen, hatten sich bis zum fünften Jahr bei 2900 eingependelt. Als er sich für den Marathon engagierte, hatte sich Konrad bei einem Pressegespräch drei Ziele gesetzt. Für manche schienen es hochtrabende Ziele. Belächelt wurde er, als er sagte, er wolle die Teilnehmerzahlen verdoppeln, eine Siegerzeit unter 2:10 „produzieren“ und eine Live-Übertragung im TV erreichen. Es sollte ihm alles gelingen.

Waren die Teilnehmerzahlen schon deutlich gewachsen, fehlte aber immer noch die jahrelang erhoffte Spitzenzeit. Bei der Verpflichtung der Athleten sollten Konrad und in der Folge gerade der neue Rennleiter Johannes Langer eine glückliche Hand besitzen. Trotz relativ kleinem Budget gab es immer wieder schnelle Zeiten und gute Athleten. Ein paar Namen sollten da als Beweis her. Da spielten zunächst die Brüder Alfredo und Gidamis Shahanga aus Tansania eine große Rolle. Alfredo gewann 1989 in immerhin 2:10:29 Stunden. Diese Wien-Bestzeit unterbot sein Bruder Gidamis gleich im folgenden Jahr und machte mit dem Streckenrekord von 2:09:28 den Wien-Marathon in der Welt bekannt. Wien war mit Shahangas Spitzenzeit der große sportliche Durchbruch gelungen.

Neben dem Tschechen Karel David, der 1991 und 1992 siegte, trugen sich die Portugiesen Patricio und Silva in die Siegerlisten ein – oder auch Achmed Salah aus Djibouti. Seine Verpflichtung wurde von manchen Medien erst belächelt. Denn was sollte der knapp 40jährige Läufer, dessen große Erfolge (Olympiadritter und WM-Zweiter) weit zurücklagen, schon erreichen? Den Sieg! In einem spannenden Rennen setzte er sich 1997 in 2:12:53 durch und kassierte die 13.000 Dollar Siegesprämie. Da wurde der Marathon schon seit Jahren auch live im TV übertragen. Konrad hatte seine drei Ziele erreicht. Und er ging weiter mit der Zeit. Auch bei der Zeitmessung. Als einer der ersten Marathons auf der Welt setzte er auch die Chipzeitmessung ein, die heute nicht mehr aus einer erfolgreichen Marathonveranstaltung wegzudenken ist.

Doch längst drehte sich nicht mehr alles allein um den Marathonlauf selbst. Neben dem Fernwärmelauf über cirka 15,5 km kamen unter Konrad der liebevolle Junior-Marathon, ein Kinderlauf über 2,5 km, und ein Staffel-Rennen innerhalb des Marathons hinzu. Bald waren am Marathontag in Wien 10.000 Läufer auf den Beinen, 2001 waren es etwa schon insgesamt 25.000 !

20. Vienna City Marathon
Wegen der großen Hitze war bei der 20. Auflage des Vienna City Marathons am Sonntag nicht an Rekordzeiten zu denken, das Rennen hatte es aber trotzdem in sich. Der Kenianer Joseph Chebet (links) setzte sich klar vor Joao N’Tymamba aus Angola und Vincent Kipsos (KEN) durch. Für die Überraschung des Tages sorgte aber Michael Buchleitner, der in 2:16:31 auf den tollen vierten Platz lief.
aus sport.orf.at

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