Währing

18. Bezirk
Fläche: 6,31 km²
Einwohner: 49.761 (1991)
44.992 (2001)
47.754 (2005)

Allgemeine Informationen


Lacknergasse 91 – im Innenhof, 1904/05
Bild aus „August Stauda – Ein Dokumentarist des alten Wien“
erschienen im Verlag Christian Brandstätter – zur Buchbeschreibung

ehem. selbständige Gem. entlang des Währinger Bachs, 1890/92 mit Weinhaus (urk. 1266), Gersthof, Pötzleinsdorf, Neustift am Walde und einem Teil von Salmannsdorf (die letzten beiden kamen 1938 zu Döbling) zum 18. Bezirk vereinigt; vor 1177 als Besitz des Klosters Michaelbeuern urk. erstmals erwähnt. Der alte Ortskern lag um die heutige Währinger Straße und Gentzgasse. 1485 durch Matthias Corvinus sowie 1529 und 1683 durch die Türken größtenteils zerstört. Im 19. Jh. galt W. als beliebte Sommerfrische, im Vormärz siedelten sich hier viele Handwerker und Ind.-Arbeiter an; daneben entstanden zahlreiche Villen ( Cottage).


Der Türkenschanzpark (1898)

Text auszugsweise aus

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Berühmte Bewohner

Im Cottageviertel wohnten bis in die Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts zahlreiche Künstler und Schriftsteller, viele von ihnen waren Juden. In der Schopenhauerstraße stand deshalb auch ein jüdisches Bethaus, das 1938 zerstört wurde.

Arthur Schnitzler
(1862 – 1931)
Arthur Schnitzler (1862-1931) wohnte Sternwartestraße 71, Egon Friedell (1878-1938) Gentzgasse 7. Felix Salten (1869-1945), geboren in Budapest, wohnte lange Zeit in der Cottagegasse, und der Operettenkomponist Emmerich Kálman (1882-1953) lebte in den Dreißigerjahren in der Villa Hasenauerstraße 29. Währing war und ist noch immer Wohnbezirk vieler bedeutender Menschen, nicht nur aus Theater und Musik, auch aus Politik und Wirtschaft. Eine Reihe von B

Textauszug aus

Diem, Peter – Göbl Michael – Saibel, Eva
Die Wiener Bezirke
Ihre Geschichte, ihre Persönlichkeiten, ihre Wappen

Deuticke Verlag
ISBN: 3852234638

Auszugsweise Veröffentlichung
mit freundlicher Genehmigung
des Deuticke Verlages

DharmeshTourismusWähring 18. Bezirk Fläche: 6,31 km² Einwohner: 49.761 (1991) 44.992 (2001) 47.754 (2005) Allgemeine Informationen ehem. selbständige Gem. entlang des Währinger Bachs, 1890/92 mit Weinhaus (urk. 1266), Gersthof, Pötzleinsdorf, Neustift am Walde und einem Teil von Salmannsdorf (die letzten beiden kamen 1938 zu Döbling) zum 18. Bezirk vereinigt; vor 1177 als Besitz des Klosters Michaelbeuern urk. erstmals erwähnt. Der...