DS Schönbrunn
DS (Dampfschiff) „Schoenbrunn“ wurde 1912, wie viele Dampfschiffe der DDSG, in der Schiffswerft Obuda (Budapest, Ungarn) gebaut.
1995 rettete die ÖGEG die ‚Schönbrunn‘ vor dem Schicksal Schneidbrenner. Die ‚Schönbrunn‘ ist nicht irgendein Schiff, sie ist ein Dampfschiff, ein Schaufelrad- dampfer. Stolz zeigt die ‚Schönbrunn‘ ihren Gästen die mächtige Maschine. Polierte stählerne Kurbeln und Stangen, Kreuzköpfe, gewaltige Zylinder,
sichtbar durch die großen Fenster zum Maschinenraum. Auf der Donau weiß man, dass die ‚Schönbrunn‘ das schnellste Schiff auf dem
Strom ist. In den Zylindern tobt die unermessliche Kraft – allerdings nahezu geräuschlos. Natürlich wir befinden uns ja auf einem Dampfschiff. Am Deck wird sofort klar, dass ein solcher Dampfer eine angemessene Architektur aufweist. Drei Sonnendecks bieten dem Gast freien Ausblick auf die Fluss-
landschaft. Wie es sich für ein richtiges Dampfschiff geziemt, ist die ‚Schönbrunn‘ mit einem stattlichen Kamin ausgerüstet. Beobachten Sie das Schauspiel, wenn er zur Brückenfahrt umgelegt wird.
Zur angenehmsten Form des Reisens laden weiters zwei kleine Oberdecksalons mit einem Wintergarten ein. Zwei große stilechte Salons auf dem Hauptdeck bieten die Möglichkeit, Mahlzeiten zu sich zu nehmen und gesellig beisammen zu sein.

aus www.oegeg.at

In der Bildmitte zwei Flammrohre mit Brennern. Als Brennstoff diente Heizoel schwer (Pacura), eine schwarze zaehklebrige Masse. Im Betrieb muszte das Heizoel erst auf etwa 80 Grad Celsius erwaermt werden, damit es flüssig wurde. Im Kesselraum war die Arbeit auf Grund der
hohen Temperaturen sehr anstrengend.
Ein mechanisches Wunderwerk
Dampfschiffe waren wahre Wunderwerke der Mechanik. Diese kleine Maschine (etwa20-30 cm groß) wurde ebenfalls mit Dampf betrieben.
Die DS „Schönbrunn“ war,
wie fast alle Dampfschiffe ein
„Seitenradschiff“. Der Antrieb erfolgte durch zwei mittschiffs angebrachte Schaufelräder, auf jeder Schiffsseite ein Schaufelrad
auf einer starren Radwelle.
Hier ein Blick auf eine Radschaufel und das Gestaenge. Die Radschaufeln waren beweglich aufgehaengt und wurden durch eine sinnvolle Excenter- konstruktion beim Drehen des Rades so gesteuert, daß die Radschaufel senkrecht
ins Wasser eintauchte und ihre senkrechte Stellung während des ganzen Weges im Wasser beibehielt. So konnten die Radschiffe einen
otimalen Wirkungsgrad erzielen. Zwei liegende Zylinder mit freilaufenden Kolbenstangen treiben eine gekröpfte Radwelle.
Der Maschinenraum lag mittschiffs, und war auf beiden Seiten verglast. So konnten die Fahrgaeste der Dampfmaschine beim „arbeiten“ zusehen.
Links im Bild, der Zylinder mit der Schieberstange. daran schlieszt der Kreuzkopf an. damit wird erst die Verbindung der Kolbenstange mit der Kröpfung der Radwelle ermoeglicht. Die beiden roten Bauteile dienen zur Schmierung. Rechts im Vordergrund eine Art
Dochtstreifen, der staendig mit Schmieröl versorgt wird. bei jeder Bewegung der Kolbenstange streifen die beiden Bauteile Öl vom Docht ab und schmieren so den Kreuzkopf.

Technische Daten:
Länge: 70 m
Breite mit Schaufelräder: 15,8 m
Breite ohne Schaufelräder: 8 m
Antrieb: Zweizylinder Dampfmaschine mit 710 induzierten PS

aus members.aon.at/schiffahrt

DharmeshTourismusDS Schönbrunn DS (Dampfschiff) 'Schoenbrunn' wurde 1912, wie viele Dampfschiffe der DDSG, in der Schiffswerft Obuda (Budapest, Ungarn) gebaut. 1995 rettete die ÖGEG die 'Schönbrunn' vor dem Schicksal Schneidbrenner. Die 'Schönbrunn' ist nicht irgendein Schiff, sie ist ein Dampfschiff, ein Schaufelrad- dampfer. Stolz zeigt die 'Schönbrunn' ihren Gästen die mächtige...