Döbling

19. Bezirk
Fläche: 24,9 km²
Einwohner: 67.377 (1991)
64.030 (2001)
68.080 (2005)

Allgemeine Informationen


Heiligenstädter Straße 109, 1904/05
Bild aus „August Stauda – Ein Dokumentarist des alten Wien“
erschienen im Verlag Christian Brandstätter – zur Buchbeschreibung

um 1114 als Tobilic (Töblich) erwähnt, bis 1891 zwei selbständige Gem. (Ober- und Unter-D., durch den Krottenbach voneinander getrennt), 1892 mit Sievering, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Kahlenbergerdorf und Josefsdorf zum 19. Bez. vereinigt; Salmannsdorf und Neustift kamen 1938 vom 18. Bez. hinzu. D. reicht von der Donau und dem oberen Donaukanal über die Aussichtshöhen von Nußberg, Krapfenwaldl, Cobenzl und Himmel (Bellevue) bis auf die randl. Bergkette des Wienerwalds, die sich vom Dreimarkstein über Hermannskogel und Kahlenberg hinzieht und mit dem Leopoldsberg steil zur Donau abfällt.


Die Zahnradbahn auf den Kahlenberg

Text auszugsweise aus

aeiou – das kulturinformationssystem des bm:bwk
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Berühmte Bewohner
Der Bezirk hatte und hat viele berühmte Bewohner: Ludwig van Beethoven (1770-1827) komponierte Teile der „Eroica“ in Döbling (Gedenktafel am Haus Döblinger Hauptstraße 92). Im Haus Probusgasse 6 verfasste er 1802 sein sogenanntes „Heilignstädter Testament“, einen nie abgesandten Brief an seinen Bruder, in welchem er sich mit dem Umstand auseinandersetzt, dass er sein Gehör für immer verloren hat. Der „Beethovengang“ genannte Weg entlang des Schreiberbachs war der Lieblingsspazierweg des Komponisten. Im Haus Grinzinger Straße 64 wohnten im Jahre 1808 Ludwig van Beethoven und Franz Grillparzer (1791-1872) gleichzeitig.

Im Strauß-Häuserl in der Dreimarksteingasse 13 hatte die Familie Strauß von 1829 bis 1836 ihren Sommerwohnsitz. Johann Strauß (Sohn, 1825-1899) komponierte hier sechsjährig seinen ersten Walzer. Ferdinand von Saar (1833-1906) war oft in der Villa Wertheimstein zu Gast – im dortigen Bezirksmuseum erinnert ein Gedenkraum an den Erzähler.

Stellvertretend für viele andere prominente Döblinger des 20. Jahrhunderts seien Attila Hörbiger (1896-1987) und Paula Wessely (1907-2000) genannt; sie wohnten im Haus Himmelstraße 24. Das Haus Hohe Warte 36 ist die Amtsvilla des österreichischen Bundespräsidenten.

Textauszug aus
Diem, Peter – Göbl Michael – Saibel, Eva
Die Wiener Bezirke
Ihre Geschichte, ihre Persönlichkeiten, ihre Wappen

Deuticke Verlag
ISBN: 3852234638

Auszugsweise Veröffentlichung
mit freundlicher Genehmigung
des Deuticke Verlages

DharmeshTourismusDöbling 19. Bezirk Fläche: 24,9 km² Einwohner: 67.377 (1991) 64.030 (2001) 68.080 (2005) Allgemeine Informationen um 1114 als Tobilic (Töblich) erwähnt, bis 1891 zwei selbständige Gem. (Ober- und Unter-D., durch den Krottenbach voneinander getrennt), 1892 mit Sievering, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Kahlenbergerdorf und Josefsdorf zum 19. Bez. vereinigt; Salmannsdorf und Neustift kamen 1938 vom 18. Bez. hinzu. D. reicht von...