Donaustadt

Donaustadt 22. Bezirk Fläche: 102,34 km² Einwohner: 106.589(1991) 136.444(2001) 147.209(2005) Allgemeine Informationen flächenmäßig der größte Bez., früher der am dünnsten besiedelte Wr. Bez., in den letzten Jahrzehnten aufgrund einer intensiven Urbanisierung stark steigende Wohnbevölkerungszahlen (1961: 57.268). D. besteht seit 1954 aus den von Floridsdorf 1938 abgetretenen Gebieten (Stadlau, Kagran, Hirschstetten, Aspern und Lobau), den ehem. nö. Gemeinden Süßenbrunn, Breitenlee und Eßling und dem vom 2. Bez. abgetrennten Kaisermühlen mit der Alten Donau. Der 22. Bez. wurde 1938 als Bez. Groß-Enzersdorf gebildet und umschloss noch 15 Marchfeldgemeinden; er wurde 1954 gegen den 21. Bez. und gegen NÖ. neu abgegrenzt und D. genannt. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: …
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Liesing

Liesing 23. Bezirk Fläche: 32 km² Einwohner: 81.871 (1991) 84.718 (2001) 89.253 (2005) Allgemeine Informationen 1938-45 25. Bez. von "Groß-Wien" (1938 aus den nö. Gemeinden Stadt L., Atzgersdorf, Erlaa, Inzersdorf, Siebenhirten, Mauer, Rodaun, Kalksburg u. a. zusammengeschlossen), 1945-54 "Randgemeinden", seit 1954 in den heutigen Grenzen. Vom Wienerwald (bewaldetes Ausflugsgebiet, am Rand Weingärten) beiderseits des Liesingbachs bis ins Wr. Becken, wo zw. alten Ortskernen ausgedehnte Wohnsiedlungen entstanden und sich viele Ind.-Betriebe niederließen. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistratische Bezirksämter Berühmte Bewohner Ing. Hans Hörbiger (1860-1931), Vater der bekannten Schauspieler Attila und Paul Hörbiger und Urheber der so genann…
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Floridsdorf

Floridsdorf 21. Bezirk Fläche: 44,46 km² Einwohner: 119.415(1991) 128.228(2001) 136.934(2005) Allgemeine Informationen am li. Donauufer, im westl. Marchfeld. F. wurde 1904 mit den Orten Jedlesee, Großjedlersdorf, Donaufeld, Leopoldau, Kagran, Hirschstetten, Stadlau und Aspern zu Wien eingemeindet, wozu 1910 noch Strebersdorf kam. 1938 verlor F. Kagran, Stadlau, Hirschstetten, Aspern und die Lobau an den neu gebildeten 22. Bez. ( Donaustadt), 1954 erfolgten eine Neuabgrenzung gegenüber dem 22. Bez. und NÖ. und die Eingemeindung von Stammersdorf. - Die Siedlung hieß zunächst "Am Spitz" und wurde dann nach dem Klosterneuburger Abt Floridus Leeb, der 1786 Klostergründe an Siedler abgegeben hatte, benannt. Ursprünglich v. a. agrarisch, entwickelte sich F. durch zahlr. Ind.-Anlagen, durch die NW-Bahn und die 1885 eingeführte Dampftramway rasch und wurde 1894 zur Stadt erhoben. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 St…
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Döbling

Döbling 19. Bezirk Fläche: 24,9 km² Einwohner: 67.377 (1991) 64.030 (2001) 68.080 (2005) Allgemeine Informationen um 1114 als Tobilic (Töblich) erwähnt, bis 1891 zwei selbständige Gem. (Ober- und Unter-D., durch den Krottenbach voneinander getrennt), 1892 mit Sievering, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Kahlenbergerdorf und Josefsdorf zum 19. Bez. vereinigt; Salmannsdorf und Neustift kamen 1938 vom 18. Bez. hinzu. D. reicht von der Donau und dem oberen Donaukanal über die Aussichtshöhen von Nußberg, Krapfenwaldl, Cobenzl und Himmel (Bellevue) bis auf die randl. Bergkette des Wienerwalds, die sich vom Dreimarkstein über Hermannskogel und Kahlenberg hinzieht und mit dem Leopoldsberg steil zur Donau abfällt. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistr…
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Brigittenau

Brigittenau 20. Bezirk Fläche: 5,67 km² Einwohner: 71.876 (1991) 76.268 (2001) 82.133 (2005) Allgemeine Informationen Brigittenau war 1850-1900 Teil des 2. Bez.; frühere Gebietsteile wurden "Schottenau", "Wolfsau", "Taborau" und "Zwischenbrücken" genannt, heutiger Name nach der Brigittakapelle (1645-51 nach Abwehr der Schweden im 30jähr. Krieg errichtet). Bis zur Donauregulierung (1869-75) hauptsächl. Augebiet mit Fasangarten, von Joseph II. mit dem Augarten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; seit 1840 vom S her rasche Besiedlung, früher Ind.-Viertel, heute vorwiegend Wohnbezirk. - Ein bes. Volksfest war bis 1847 der Brigittakirtag, beschrieben in F. Grillparzers "Der arme Spielmann". Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistratische Bezirksämter …
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Währing

Währing 18. Bezirk Fläche: 6,31 km² Einwohner: 49.761 (1991) 44.992 (2001) 47.754 (2005) Allgemeine Informationen ehem. selbständige Gem. entlang des Währinger Bachs, 1890/92 mit Weinhaus (urk. 1266), Gersthof, Pötzleinsdorf, Neustift am Walde und einem Teil von Salmannsdorf (die letzten beiden kamen 1938 zu Döbling) zum 18. Bezirk vereinigt; vor 1177 als Besitz des Klosters Michaelbeuern urk. erstmals erwähnt. Der alte Ortskern lag um die heutige Währinger Straße und Gentzgasse. 1485 durch Matthias Corvinus sowie 1529 und 1683 durch die Türken größtenteils zerstört. Im 19. Jh. galt W. als beliebte Sommerfrische, im Vormärz siedelten sich hier viele Handwerker und Ind.-Arbeiter an; daneben entstanden zahlreiche Villen ( Cottage). Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt…
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Hernals

Hernals 17. Bezirk Fläche: 11,35 km² Einwohner: 50.942(1991) 47.610(2001) 52.974(2005) Allgemeine Informationen Die ehem. selbständige Gem. H. im Alserbachtal zw. Wienerwaldausläufern wurde 1892 mit Dornbach und Neuwaldegg zum 17. Bez. vereinigt. Erste urkundl. Erwähnung 1044; 1135 erscheinen als Besitzer die Brüder Diepold und Neudingus (oder Heudingus) von Als. Um 1600, unter den Freiherren von Jörger, war H. Stützpunkt der Wr. Protestanten und wurde im Zuge der Gegenreformation dem Domkapitel von St. Stephan gegeben, das hier 1639 einen Kalvarienberg anlegte, zu dem alljährl. Bußprozessionen zogen. Das "Heilige Grab" und die Kirche wurden 1683 von den Türken zerstört, dann erneuert (Kirche 1766-69 vom Paulinerorden neu aufgebaut). Aus der Prozession entwickelte sich der volkstüml. Kalvarienmarkt zur Fastenzeit. Im 2. Weltkrieg schwere Bombenschäden. In der 2. Hälfte des 19. Jh. wurde der Ortskern rasch verbaut und industrialisiert (vorwiegend verarbeitende…
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Ottakring

Ottakring 16. Bezirk Fläche: 8,64 km² Einwohner: 88.931 (1991) 86.129 (2001) 94.168 (2005) Allgemeine Informationen wohl seit dem 9. Jh. besiedelt, 1147/67 erstmals erwähnt, einst industriereich, mit Gartensiedlungen in dem in den Wienerwald hinaufreichenden W-Teil (Liebhartstal, Starchant, Spiegelgrund, Gallitzinberg, Wilhelminenberg). Wurde 1890/92 bei der Einverleibung in Wien aus den Ortschaften Alt-O., Neu-O. und Neulerchenfeld gebildet, die in der 2. Hälfte des 19. Jh. durch ausgedehnte Arbeiterwohnviertel weit nach S und W wuchsen. Aus dieser Bauperiode stammt die schnurgerade Thaliastraße, die zum Teil im Tal des zur Gänze überwölbten Ottakringerbachs liegt, die Hauptader des Bezirks. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistratische Bezirks…
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Rudolfsheim Fünfhaus

Rudolfsheim Fünfhaus 15. Bezirk Fläche: 3,87 km² Einwohner: 69.309 (1991) 64.895 (2001) 71.081 (2005) Allgemeine Informationen Rudolfsheim-Fünfhaus entstand 1938 durch die Zusammenlegung des 14. (Rudolfsheim) und 15. Bez. (Fünfhaus), während die Zahl 14 auf den vom 13. Bez. abgetrennten neugebildeten Bez. Penzing überging; seit 1957 trägt der Bezirk den Doppelnamen, der an beide alten Bezirke erinnert. Rudolfsheim (benannt nach Kronprinz Rudolf) war 1863 durch Vereinigung von Reindorf (Name erstmals 1411), Braunhirschen und Rustendorf, der 14. Bez. gleichen Namens bei der Eingliederung in Wien 1890/92 aus den Orten Rudolfsheim und Sechshaus entstanden. Fünfhaus hieß nach 5 Winzerhäusern, die um 1710 hier erbaut worden waren. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Ü…
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Penzing

Penzing 14. Bezirk Fläche: 33,31 km² Einwohner: 80.822 (1991) 78.169 (2001) 83.338 (2005) Allgemeine Informationen altes Dorf, um 1120 erstmals urk. erwähnt, am li. Ufer der Wien und an der Straße nach Linz; im 18. Jh. Sommerfrische und 1. Sitz der Wr. Seidenind.; 1890/92 als Teil des 13. Bez. der Stadt Wien einverleibt, 1938 mit allen Bezirksteilen nördl. der Wien (Breitensee, Baumgarten mit Steinhof, Hütteldorf) vom 13. Bez. abgetrennt und mit den nö. Wienerwaldorten Mariabrunn, Weidlingau, Hadersdorf, Hainbach zum neuen 14. Bez. P. vereinigt. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistratische Bezirksämter Berühmte Bewohner Viele Berühmtheiten wohnten und wirkten in den Vororten, die den heutigen 14. Bezirk bilden: im Haus Hadikgasse 62 befand …
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