Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien

Die Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer ist eine römisch-katholische Kirche im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt in der Taborstraße. Die Klosterkirche der Barmherzigen Brüder zeigt sich in der Taborstraße 16 mit einer schmalen dreiachsigen Fassade mit einer toskanischen Pilastergliederung. Die Fassade ist dreigeschossig durchfenstert und über dem Gesims schließt ein zweigeschossiger Fassadenturm mit ionischen und korinthischen Pilastern und seitlichen Voluten aus dem Ende des 17. Jahrhunderts an. Der Turmhelm wurde 1989 rekonstruiert. Im Sturz des mittigen Portals ist ein Puttenrelief, im Giebel eine Kartusche mit dem Ordenswappen, darüber ist ein hohes Emporenfenster mit gerohrter Rahmung und einer Kielbogenverdachung und Schmiedeeisengitter aus dem 18. Jahrhundert. Im Untergeschoss des Turmes in einer gerahmten Nische ist eine Steinfigur hl. Johannes der Täufer aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Portal ist eine Gedenktafel zu Joseph Haydn aus 1932. Mi…
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Otto Wagners Schützenhaus

Neben den beiden Stationen Roßauer Lände und Friedensbrücke liegt noch ein weiteres Gebäude Otto Wagners am Donaukanal: das Schützenhaus der ehemaligen Staustufe Kaiserbad gegenüber der Station Schottenring. Die “Staustufe Kaiserbad” war Teil der geplanten Umwandlung des Wiener Donaukanals (kleine Donau) in einen Handels- und Winterhafen. 1908 fertig gestellt, barg das Schützenhaus ursprünglich ein Wunderwerk technischer Innovation zur Regulierung des Donaukanals. Das Gebäude wurde förmlich um die maschinelle Hebevorrichtung, den Schützenkran, gebaut. Das Schützenhaus steht somit für die Otto Wagner charakterisitische Verbindung von zur Schau gestellter technischer Funktion und betont architektonischer Gestaltung. Durch die Renovierung im Jahr 2010 wurde das Gebäude unter Beibehaltung der noch vorhandenen technischen Nutzung einer gastronomischen Nutzung zugeführt... Das Schützenhaus steht somit für die Otto Wagner charakterisitische Verbindung von zur Schau ge…
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Attentat auf Kaiser Franz Joseph I.

Am 18. d.M. um ein Uhr ging der Kaiser von Österreich, Franz Joseph, auf der Bastei in Wien spazieren, als sich ein ungarischer Schneidergeselle namens Lasslo Libényi, füherer Husar aus Wien, plötzlich auf ihn stürzte und mit einem Dolch nach ihm stach. Der Stoß wurde durch den Adjutanten Graf O'Donnell abgewehrt. Franz Joseph wurde unterhalb des Hinterkopfes verwundet. Der 21 Jahre alte Ungar wurde durch einen Säbelhieb des Adjutanten niedergestreckt und sofort festgenommen. meldete der elektrische Telegraph aus Stuhlweißenburg <Székesfehérvár>. 18. Februar 1853 Auf einem Spaziergang wurde Kaiser Franz Joseph I.von dem fanatischen Ungarn Janos Libényi, Schneidergeselle, füherer Husar aus Wien, mit einem Messer angegriffen und es ist nur der Uniform Franz Josephs mit ihrem hohen Kragen zu verdanken, dass das Attentat erfolglos blieb. Der Stoß wurde durch den Adjutanten Graf O'Donnell abgewehrt. Ebenso war der Fleischhauer Josef Ettenreich an der Verhinderund des Attent…
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