Rudolfsheim Fünfhaus

Rudolfsheim Fünfhaus 15. Bezirk Fläche: 3,87 km² Einwohner: 69.309 (1991) 64.895 (2001) 71.081 (2005) Allgemeine Informationen Rudolfsheim-Fünfhaus entstand 1938 durch die Zusammenlegung des 14. (Rudolfsheim) und 15. Bez. (Fünfhaus), während die Zahl 14 auf den vom 13. Bez. abgetrennten neugebildeten Bez. Penzing überging; seit 1957 trägt der Bezirk den Doppelnamen, der an beide alten Bezirke erinnert. Rudolfsheim (benannt nach Kronprinz Rudolf) war 1863 durch Vereinigung von Reindorf (Name erstmals 1411), Braunhirschen und Rustendorf, der 14. Bez. gleichen Namens bei der Eingliederung in Wien 1890/92 aus den Orten Rudolfsheim und Sechshaus entstanden. Fünfhaus hieß nach 5 Winzerhäusern, die um 1710 hier erbaut worden waren. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Ü…
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Penzing

Penzing 14. Bezirk Fläche: 33,31 km² Einwohner: 80.822 (1991) 78.169 (2001) 83.338 (2005) Allgemeine Informationen altes Dorf, um 1120 erstmals urk. erwähnt, am li. Ufer der Wien und an der Straße nach Linz; im 18. Jh. Sommerfrische und 1. Sitz der Wr. Seidenind.; 1890/92 als Teil des 13. Bez. der Stadt Wien einverleibt, 1938 mit allen Bezirksteilen nördl. der Wien (Breitensee, Baumgarten mit Steinhof, Hütteldorf) vom 13. Bez. abgetrennt und mit den nö. Wienerwaldorten Mariabrunn, Weidlingau, Hadersdorf, Hainbach zum neuen 14. Bez. P. vereinigt. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistratische Bezirksämter Berühmte Bewohner Viele Berühmtheiten wohnten und wirkten in den Vororten, die den heutigen 14. Bezirk bilden: im Haus Hadikgasse 62 befand …
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Hietzing

Hietzing 13. Bezirk Fläche: 37,7 km² Einwohner: 54.909 (1991) 49.574 (2001) 51.698 (2005) Allgemeine Informationen im SW der Stadt, reicht in den Wienerwald, dem hier isolierte Vorberge (geolog.: "Kalkklippen") vorgelagert sind: Trazerberg, 277 m, Roter Berg, 262 m, Küniglberg, 261 m, Rosenhügel u. a. Zu H. gehören die bis 1892 selbständigen Vororte H., Speising, Lainz, Ober- und Unter-St.-Veit, Hacking sowie Schönbrunn (Schloss und Park), Friedensstadt und Teile von Mauer. Bis 1938 umfaßte H. auch Penzing, Breitensee, Baumgarten und Hütteldorf, die damals als 14. Bez. ( Penzing) abgetrennt wurden. Seither bildet der Wienfluss die N-Grenze des Bezirks, dem 1938 (endgültig 1955) der Lainzer Tiergarten angegliedert wurde. - Die erste urk. Nennung fällt in das Jahr 1130. Hauptgrundbesitzer war der Dt. Orden. H. war ab 1529 Wallfahrtsort, ab Maria Theresias Zeit eine von Adel und reichen Bürgern bevorzugte Sommerfrische, ab ca. 1800 von diesen auch ständig bewohn…
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Meidling

Meidling 12. Bezirk Fläche: 8,21 km² Einwohner: 79.592 (1991) 78.268 (2001) 84.871 (2005) Allgemeine Informationen 1890/92 aus den Gemeinden Unter-M., Ober-M., Gaudenzdorf, Wilhelmsdorf, Hetzendorf und Altmannsdorf gebildet. Zentralberufsschule; Meidlinger und SW-Friedhof; Rehabilitationszentrum, BA f. Virusseuchenbekämpfung, Arbeitsunfallkrankenhaus, Obdachlosenheim; Tierschutzhaus; Heeres-Materialamt und Landesgendarmeriekommando für NÖ. (ehem. Heckenast-Burian-Kaserne); Großwohnanlage "Am Schöpfwerk" (1975, V. Hufnagel und Architektenteam), viele Gemeindebauten. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur Übersicht: Magistratische Bezirksämter Berühmte Bewohner „Mei Herz schlogt fia Mei’ling“ – das Gedicht auf der Gedenktafel am Haus Niederhofstraße 22 erinnert …
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Simmering

Simmering 11. Bezirk Fläche: 23,24 km² Einwohner: 66.881 (1991) 76.899 (2001) 82.826 (2005) Allgemeine Informationen Simmering; im SO der Stadt auf einer Donauterrasse an der Hauptstraße nach Ungarn (alte Römerstraße); 1028 urk. erwähnt als Simanningen. Die Simmeringer Haide umfasst die niedriggelegenen Teile zw. Donaukanal und unterer Schwechat (Gemüsekulturen, Kleinsiedlungen mit ländl. Charakter). Bei der Eingemeindung zu Wien (1890/92) wurden auch Kaiserebersdorf und Teile von Albern einbezogen; 1955 kam der Ort Albern (ab 1938 beim 23. Bez., Schwechat, 1954-55 vorübergehend beim 2. Bez., Leopoldstadt) mit dem Donauhafen zu S. 1803-79 führte durch S. der Wiener Neustädter Kanal; Ostbahn-Linie; kalorisches Kraftwerk (1965). Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bezirksamt: zur …
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Favoriten

Favoriten 10. Bezirk Fläche: 31,8 km² Einwohner: 147.636(1991) 150.636(2001) 168.223(2005) Allgemeine Informationen Favoriten ist der mit Abstand bevölkerungsstärkste Wr. Bez., 1874 von der Wieden (4. Bez.) getrennt und zu einem eig. Bez. erhoben; 1890 durch Teile von Inzersdorf, Ober- und Unterlaa bis zur Verbindungsbahn erweitert. Umfasst den Laaer Berg und den Wienerberg, bis 1938 auch das Arsenal; 1954 kamen Rothneusiedl und die Ortskerne von Oberlaa und Unterlaa (zusammen 9,79 km2) dazu. - Name nach dem Schloss Favorita. Die Entwicklung zum Arbeiter- und Ind.-Bez. begann in der 2. Hälfte des 19. Jh.; damals war F. stark von tschech. Zuwanderern durchsetzt, heute hoher Bevölkerungsanteil mit türk. und serbokroat. Umgangssprache im dichtbebauten Gebiet. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Mag…
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Alsergrund

Alsergrund 9. Bezirk Fläche: 2,99 km² Einwohner: 40.416 (1991) 37.816 (2001) 39.577 (2005) Allgemeine Informationen an der unteren Als ( Alserbach), zw. Alserstraße und Donaukanal. 1862 erfolgte die Vereinigung der Alservorstadt und anderer Vorstädte (Roßau, Althangrund, Thury, Lichtenthal, Himmelpfortgrund, Michelbeuern) zum 9. Wr. Bez. Zahlr. öffentl. Einrichtungen v. a. im Spitals- und Univ.-Viertel. Allg. Krankenhaus (Altes Allg. Krankenhaus, 1784 von Joseph II. eröffnet, seit 1997 Universitätscampus; Neues Allg. Krankenhaus, seit 1904; Neues AKH, im Vollbetrieb seit 1992/93), Josephinum (1783-85, heute Inst. f. Geschichte d. Medizin), Inst.-Gebäude der Univ. Wien; Nationalbank (1913-25); Servitenkirche (err. 1651-77) mit Peregrini-Kapelle (Fresken von J. A. Mölk), Lichtentaler Pfarrkirche ("Schubertkirche", err. ab 1712), Votivkirche (1856-79 von H. Ferstel erbaut), Canisiuskirche (1899-1903); Geburtshaus von F. Schubert (Schubertmus.), Roßauer Kaserne (…
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Neubau

Neubau 7. Bezirk Fläche: 1,61 km² Einwohner: 30.396 (1991) 28.292 (2001) 29.812 (2005) Allgemeine Informationen Neubau liegt auf einem Höhenzug, der von der Innenstadt zw. Wienfluss und dem eingewölbten Ottakringerbach nach W streicht. 1850 aus den Vorstädten N. (1315 als Neustift erw., 1632 als Neubau), St. Ulrich (1202 als Zeismannsbrunn erw., 1302 als St. Ulrich), Spittelberg (ab 1675 als "Krowatendörfel" entstanden) und Schottenfeld sowie Lerchenfeld gebildet. Erlebte mit dem Bau von Band- und Seidenfabriken im 18. Jh. einen starken Aufschwung und wurde danach dicht verbaut; die teilw. noch erhaltenen Alt-Wr. Vorstadtgassen und -häuser charakterisieren N. ebenso wie die Konzentration von Kleingewerbe und Handel (bes. Möbel). Seither kamen v. a. große Warenhäuser an der Mariahilfer Straße (Grenze gegen den 6. Bez. Mariahilf) und Büros der Filmbranche hinzu. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter…
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Josefstadt

Josefstadt 8. Bezirk Fläche: 1,08 km² Einwohner: 23.850 (1991) 22.572 (2001) 23.264 (2005) Allgemeine Informationen Josefstadt, der flächenmäßig kleinste und einwohnermäßig mit 1,5 % der Gesamtbevölkerung zweitkleinste Bez. (nach dem 1. Bez.). Name zu Ehren Ks. Josephs I. (1690 Krönung zum röm. König). 1850 im Zuge der 1. Stadterweiterung aus den ehem. Vorstädten Breitenfeld, Strozzigrund und J. sowie aus Teilen von St. Ulrich, Lerchenfeld und Alservorstadt zum 7. Gem.-Bez. von Wien zusammengeschlossen, 1861 umnumeriert zum 8. Bez. Die Besiedlung begann um 1400, v. a. vom Adel als Gartenstadt und Sommeraufenthalt bevorzugt; heute typisches Wohnviertel mit einem hohen Anteil vor 1919 errichteter Bürgerhäuser, z. T. aus Biedermeier und Historismus. Barocke Vorstadthäuser (eines der schönsten "Zur heiligen Dreifaltigkeit"/Alte Backstube, 1697). Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildung…
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Mariahilf

Mariahilf 6. Bezirk Fläche: 1,48 km² Einwohner: 30.298 (1991) 27.867 (2001) 29.310 (2005) Allgemeine Informationen Mariahilf am Steilhang gegen den Wienfluss gelegen (urspr. Weingärten und Lehmgruben); der untere Teil des Flusses wurde ab 1895 überwölbt und trägt den Naschmarkt (Grenze zum 5. Bez.). Von der Mariahilfer Straße, die die Grenze zum 7. Bez. Neubau bildet, führen Stiegenanlagen zum Steilabfall gegen den Wienfluss hinunter. Den Namen erhielt die 1660 um den Barnabitenfriedhof entstandene Ortschaft M. von einem Gnadenbild gleichen Namens (1660, eine Kopie des Passauer Gnadenbilds von L. Cranach d. Ä.), das sich heute in der Kirche M. befindet. 1862 wurden mit M. die ehem. Vorstädte Laimgrube, Windmühl- und Magdalenengrund ("Ratzenstadl") und Gumpendorf (urk. 12. Jh.) vereinigt; später ging der Name auf den gesamten Bez. über. Durch die Lage an der Straße nach Schönbrunn und an der ehem. Poststraße nach Linz entwickelte sich M. rasch. Es wurde ein typ.…
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