Theater in der Josefstadt

Das Theater wurde 1788 gegründet und ist nach dem Burgtheater das älteste noch bespielte Theater in Wien. Es gehört neben dem Theater in der Leopoldstadt und dem Freihaustheater zu den Wiener Vorstadttheatern. Umgangssprachlich wird es auch nur als Die Josefstadt bezeichnet. 1791 umfassendes kaiserliches Privileg für Aufführungen aller Gattungen musikalischen und dramatischen Theaters einschließlich Ballett und Pantomime. Die Geschichte des Theaters ist mit großen Namen verbunden: Ludwig van Beethoven und Richard Wagner dirigierten hier, Johann Nestroy und Ferdinand Raimund waren der Josefstadt als Schauspieler und Dichter des Alt-Wiener Volkstheaters verbunden, Johann Strauß (Vater) spielte in den Sträußelsälen auf. 1814 gab Ferdinand Raimund am Theater in der Josefstadt sein Wien-Debüt als Franz Moor in Die Räuber von Friedrich Schiller. 1822 wurde nach Abriss und komplettem Neubau des zu klein gewordenen Theaters durch Joseph Kornhäusel das Haus mit der Ouvertüre Die Weihe…
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Naturhistorisches Museum

Das Gebäude Naturhistorisches und Kunsthistorisches Museum sind das Werk von Gottfried Semper und Carl Hasenauer und zählen zu den kennzeichnendsten Schöpfungen des Historismus in Österreich. Semper, als Theoretiker wie als Baukünstler der weitaus bedeutendere Kopf, veränderte den stark auf äußere Wirkung und Prunkentfaltung bedachten ersten Entwurf Hasenauers vollständig und verwirklichte vor allem in der äußeren Gestaltung der beiden symmetrisch angelegten Museumsbauten seine zentrale Idee: das mit der Umgebung verwachsende Gesamtkunstwerk, das die räumliche und zeitliche Kontinuität aller Dinge zum Ausdruck bringen soll. Dementsprechend sind zur Gestaltung des Naturhistorischen Museums alle Gattungen der bildenden Kunst - Architektur, Plastik, Malerei - herangezogen und Stilelemente aus den vorangegangenen Epochen, vor allem der Renaissance, verarbeitet worden. Der 1871 begonnene und 1881 außen fertiggestellte Bau misst rund 170 mal 70 Meter und gliedert sich in …
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Chant. Music for paradise

Geschichte der Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz Die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz liegt im Wienerwald, ca. 15 Kilometer südwestlich von Wien. Da es so nahe bei Wien liegt und dennoch zugleich in der idyllischen Landschaft des Wienerwaldes, wird es jedes Jahr von ca. 170.000 Touristen besichtigt. Stift Heiligenkreuz ist die größte Touristenattraktion in der Umgebung von Wien. Stift Heiligenkreuz ist heuer 875 Jahre alt. Obwohl es 1683 von den Türken niedergebrannt wurde und 1938 bis 1945 von den Nazis bekämpft wurde, war es nie zerstört oder aufgehoben. Es ist das einzige Zisterzienserkloster der Welt, das so lange ohne Unterbrechung existiert. Die uralte Kontinuität sieht man auch an der Klosteranlage: diese ist eine sensationelle harmonische Mischung aus allen Baustilen der letzten 900 Jahre. Die mittelalterliche Klosteranlage in romanischem und gotischem Stil ist vollständig erhalten; und doch gibt es auch prachtvolle barocke Kunstwerke zu bewundern wie …
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Kunsthistorisches Museum

…Es kann wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass im KHM wie kaum in einem anderen Kunstmuseum der Welt die Ausgewogenheit von sammlungsspezifischer Ausrichtung der Innenräume und imperialer Pracht der materiellen Ausstattung, aber auch der Außengestaltung, etwa der Fassaden, aufs Beste gewahrt geblieben ist. Der im Jahre 1857 gefasste kaiserliche Beschluss zur Beseitigung der Basteien und zur dadurch ermöglichten Stadterweiterung Wiens umfasste auch die Errichtung eines „Museums“ und einer „Galerie“. Das Kunsthistorische Museum wurde erst Jahrzehnte nach der Staatsoper, drei Jahre nach dem Burgtheater und erst zwei Jahre nach der Vollendung des architektonischen Pendants auf der anderen Seite des Maria-Theresien-Platzes, des Naturhistorischen Museums, eröffnet. Nach schwierigen Entscheidungsprozessen und unter lebhafter Anteilnahme der Robert Raschka, Die Eröffnung des Kunsthistorischen Museums durch Kaiser Franz Joseph I. am 17.10.1891. KHM, Gemäldegalerie, Inv…
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Ronacher

Das Ronacher, früher Etablissement Ronacher, ist ein Theater im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, gelegen zwischen Himmelpfortgasse, Seilerstätte und Schellinggasse. Es bildet gemeinsam mit dem Raimund Theater und dem Theater an der Wien die Vereinigte Bühnen Wien. Es wurde zunächst als Wiener Stadttheater von 1871 bis 1872 von den Architekten Ferdinand Fellner d. Ä. und Ferdinand Fellner d. J. für eine private AG des Journalisten Max Friedländer und des Theaterautors und -leiters Heinrich Laube erbaut. Die beiden wollten damit ein bürgerliches Theater errichteten, das - ohne Zensur - den kaiserlichen Hoftheatern Konkurrenz machen sollte. Eröffnet wurde das Haus am 15. September 1872 mit Schillers Demetrius in einer Bearbeitung Laubes. Zwölf Jahre nach der Eröffnung brannte am 16. Mai 1884 das Haus nieder. Da das Gebäude nicht an allen vier Seiten frei steht, wurde nach den inzwischen gültigen Brandschutzbestimmungen ein Wiederaufbau als Schauspielhaus nicht zugelasse…
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Steinerne Zeugen – Relikte aus dem alten Wien

Zeugen der Veränderung Prächtige Bürgerhäuser, adelige Palais, Klöster und Spitäler: Bis zu ihrer Demolierung prägten sie Wien, heute sind sie meist vergessen. Doch die Menschen, die einst in diesen Gebäuden lebten, hinterließen ihre Spuren und verewigten sich mit Hauszeichen, Wappen, Gedenktafeln und Inschriften. Davon haben einige den Abriss der Gebäude überlebt – und direkt oder über Umwege den Weg ins Depot des Wien Museums gefunden. Die Ausstellung holt solche „Steinerne Zeugen“ erstmals seit vielen Jahren ans Licht: ein fesselnder Streifzug durch 400 Jahre Stadtgeschichte.(Ausstellung 21. März 2008 bis 11. Jänner 2009) Schätze aus dem Depot Wie bei den erfolgreichen Ausstellungen „Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war“ und „Wien war anders. August Stauda, Stadtfotograf um 1900“ basiert die Schau auch diesmal auf weitgehend unbekannten Beständen des Wien Museums. Beim ältesten Objekt handelt es sich um eine kunstvolle spätgotische Balkonbrüstung eines Bürgerhauses am…
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Geschichte der Wiener Staatsoper

Über dreieinhalb Jahrhunderte, bis in die Zeit des Frühbarock, reicht die Tradition der Wiener Opernpflege zurück. Kaiser Franz Joseph I. dekretierte im Dezember 1857, die alten Stadtmauern und Befestigungen um die Wiener Innenstadt abzureißen und einen breiten Boulevard mit neuen Prachtbauten für Kunst und Politik, die Ringstraße, anzulegen. Auch die beiden Hoftheater (ein Sprech- und ein Musiktheater) sollten am Ring einen neuen Platz finden. Für das Kaiserlich-königliche Hofoperntheater wurde ein prominenter Platz im unmittelbaren Bereich des ehemaligen Kärntnertortheaters gewählt. Dieses vom Publikum so geliebte Operntheater aus dem Jahre 1709 wurde aufgrund seiner Beengtheit abgerissen. Erbaut wurde das neue Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler hatten mitgewirkt: man denke nur an Moritz von Schwind, der die Fresken im …
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Wiener Staatsoper

Rund 50 Opern und 20 Ballettwerke bietet das Repertoire jeder Spielzeit, die von 1. September bis 30. Juni läuft. Entscheidend ist aber nicht der (von keinem Opernhaus der Welt erreichte) Superlativ, sondern die Abwechslung auf höchstem Niveau, die an diesem Haus geboten wird. Ein künstlerischer Eckpfeiler dieses Opernhauses ist ein fest engagiertes Sängerensemble, das stets von internationalen Gastsängern ergänzt wird. So waren zahlreiche Weltstars ursprünglich Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper. Vor allem Direktor Ioan Holender entdeckte zahlreiche junge Sänger, wie Natalie Dessay, Barbara Frittoli, Angela Gheorghiu, Vesselina Kasarova, Angelika Kirchschlager, Andrea Rost, Michael Schade, Bo Skovhus, Bryn Terfel und Ramón Vargas für die Wiener Staatsoper und somit für die internationale Musikwelt. Ein weiteres: das Wiener Staatsopernorchester, aus dessen Mitgliedern sich bekanntlich die Wiener Philharmoniker rekrutieren. In aller Unbescheidenheit: Es herr…
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Museen in Wien

Brauchtum Völkerkundemuseum-Homepage Österreichisches Museum für Volkskunde Österreichisches Volksliedwerk Wiener Volksliedwerk Sprachen Internationales Esperanto-Museum Österreichisches Sprachinselmuseum Religion Dom- und Diözesanmuseum der Erzdiözese Wien Judenplatz Jüdisches Museum Lichtentaler Pfarrmuseum Museum der Mechithatistenkongregation Sammlung Religiöse Volkskunst Schatzkammer des Deutschen Ordens Museum im Schottenstift Persönlichkeiten Beethoven-Fries Beethoven Gedenkstätte "Eroicahaus" Beethoven Gedenkstätte Floridsdorf Beethoven Gedenkstätte "Heiligenstädter Testament" Brahms Johannes Freud Sigmund Fuchs Ernst Grillparzer Gedenkzimmer Grillparzer-Raum Haydn Joseph Hrdlicka Alfred Hundertwasser, Friedensreich Hundertwasser-Haus Klimt Gustav Lehár Franz Loos-Haus Loos-Raum Makart Hans Mozart, Wolfgang Amadeus Schiele Egon Schikaneder Emanuel Schönberg, Arnold Schrammeln Schubert-Gedenkstätte Schubert-Gedenkstätte "Geburt…
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Haus des Meeres

Amazonas-Dschungel-Passage eröffnet Informationen auf der Website des "Haus des Meeres" Im Haus des Meeres - Aqua Terra Zoo werden auf über 4.000 m2 mehr als 10.000 Tiere gezeigt! In der Terrarienabteilung sehen Sie Krokodile, Gift- sowie Riesenschlangen und Echsen.Im Mittelpunkt der tropischen Seewasserabteilung stehen die großen Aquarien mit Haien, einer Seeschildkröte, vielen Korallen und farbenprächtigen Fischen. Die größte Attraktion in der tropischen Süßwasserabteilung sind die berüchtigten Piranhas. Die Höhepunkte schlechthin aber sind das Tropenhaus und der Krokipark mit seinen frei fliegenden Vögeln und herumlaufenden Äffchen. Die Mittelmeerabteilung bietet einen Überblick über die Vielzahl an verschiedenen Lebewesen dieses Ozeans, beginnend mit Anemonen über Schlangen, Muscheln, Krabben, Seeigel bis zu Seesternen und Fischen. Aus der Geschichte des "Haus des Meeres" Das erste Seewasseraquarium Österreichs Im Jahre 1958 haben Wissenschaftler und Wirtschafts…
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