Gebetsräume und Moscheen in Wien

Kunst in Wien Kunst in und aus Wien Bedeutende Gebäude Theater und Opernhäuser ... die Wiener Bühnen Museen Kulturgut Deutschmeister, Spanische Hofreitschule ...
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Pfeffer im Dach und worüber der Kaiser …

Anlässlich der Wiedereröffnung der Kunstkammer Wien im Kunst­historischen Museum am 1. März 2013 erscheint ein Kinderbuch zu dieser einzigartigen Sammlung. Reichtum, Fülle und fantastische Vielfalt der habsburgischen Kunst- und Wunderkammern spiegeln sich in diesem üppig mit Fotos und Zeichnungen bebilderten und nach Themen gegliederten Kinderbuch: Exotika und Naturalien, Tapisserien und wissenschaftliche Instrumente, Elfenbein und Gold – dies wird lebendig und spannend erklärt und dokumentiert. Wie eine Bronzestatue gegossen wird oder wie ein Automat funktioniert, erfährt man ebenso wie warum das Horn eines Einhornes so viel wertvoller war als Gold. Kleine Rätsel und Spiele regen zum Raten und Mitmachen an. Fotos, Zeichnungen und Text laden in 18 Kapiteln zum Schauen und Staunen, Lesen und Lernen ein. Sabine Haag, Herausgeber Sabine Haag, Dr., geboren in Bregenz, Direktorin der Kunstkammer und der Weltlichen und Geistlichen Schatzkammer, leitet seit 2009 als Generald…
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Theater an der Wien

Das Theater an der Wien ist ein traditionsreiches Theater an der linken Wienzeile, im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, welches im Verbund der Vereinigte Bühnen Wien betrieben wird. Seit Januar 2006 trägt es den Beinamen Das neue Opernhaus. Es fasst über 1000 Plätze. Der Textdichter der Zauberflöte, Emanuel Schikaneder, war durch den ungeheuren Erfolg von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper, die 1791 im Freihaustheater uraufgeführt worden war, begütert genug, um 1798 einen neuen, großen Theaterbau nach Plänen von Franz Jäger zu beginnen. Die Wien vor dem Theater ist heute kanalisiert und darüber der Lebensmittelmarkt Naschmarkt errichtet. Der 1801 im Empirestil vollendete Bau ist außen heute nur noch an der Millöckergasse erhalten, wo das Papagenotor den Erbauer als Papageno mit seinen Kindern als Drei Knaben in der Zauberflöte zeigt. 1803 und 1804 wohnte Ludwig van Beethoven während der Komposition seiner Oper Fidelio einige Zeit in dem Gebäude, woran heute ein im Erdgeschoss…
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Burgtheater

Am 14. März 1741 überließ Kaiserin Maria Theresia dem Theaterunternehmer Selliers ein neben der Hofburg leerstehendes Ballhaus zur Verpachtung an Schauspielertruppen. Ihr Sohn Joseph II. stellte es 1776 per Dekret als "Teutsches Nationaltheater" unter die Administration des Hofes. Damit begann die Glanzzeit der deutschsprachigen Schauspielkunst in Wien.Seit 1794 trägt das Theater den Namen "K.K. Hoftheater nächst der Burg". Es erlebte eine erste Blütezeit unter Direktor Joseph Schreyvogel (von 1814 bis 1832), der sich besonders um die Pflege der Weimarer Klassik bemühte und Franz Grillparzer an die Burg holte. Ein wichtiger Reformator des Hauses wurde Heinrich Laube (künstlerischer Leiter von 1849 bis 1867). Mit seinem literarisch anspruchsvollen Spielplan kam ein grandioses Schauspielerensemble an die Burg. "Diese Schauspieler spielen ihre eigene Situation in dieser Stadt, die eine einzigartige, vollkommen scheinhafte und dabei großartige ist." (Hugo von Hofmannsthal). Das b…
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Dorotheum

Dorotheum GmbH & Co KG A 1010 Wien, Dorotheergasse 17 +43-(0)1- 515 60 - 0 +43-(0)1- 515 60 - 443 client.services@dorotheum.at Zum ersten, zum zweiten, und zum dritten! Über 300 Jahre Dorotheum Die Geschichte einer österreichischen Institution Von 1707 bis heute Bei den erfolgreichsten Auktionen in der Geschichte des Dorotheum mit Weltrekord- und Spitzenpreisen konnten wir im Jubiläumsjahr 2007 herausragende Verkaufserfolge erzielen. Seit nunmehr über 300 Jahren schreibt sich das österreichische Traditionsunternehmen, nach seiner Privatisierung in österreichischen Händen bleibend, in die Geschichte des Landes. 1707 regierte Kaiser Joseph I., auf dessen Wunsch das „Wiener Versatz- und Fragamt“ im April desselben Jahres von ihm höchstselbst eröffnet wurde. Versteigerungen waren seit jeher auch Bestandteil dieses „Amtes“, deshalb gilt das Dorotheum heute als ältestes der führenden Auktionshäuser weltweit. 300 Jahre nach seiner Gründung ist aus dieser lokalen E…
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Die Baugeschichte der Albertina

„Es ist Mein Wille, daß die Erweiterung der inneren Stadt Wien mit Rücksicht auf eine entsprechende Verbindung derselben mit den Vorstädten ehemöglichst in Angriff genommen und hiebei auch auf die Regulirung und Verschönerung Meiner Residenz- und Reichshauptstadt Bedacht genommen werde. Zu diesem Ende bewillige Ich die Auflassung der Umwallung und der Fortifikationen der inneren Stadt sowie der Gräben um dieselbe." Dieser Erlass von Kaiser Franz Joseph I., veröffentlicht am 25. Dezember 1857 in der Wiener Zeitung, bildete die Grundlage zur flächenmäßig umfangreichsten und architektonisch bedeutendsten Umgestaltung des Wiener Stadtbildes. Unter Beteiligung mehrerer renommierter in- und ausländischer Architekten entstand ein „Masterplan", der anstelle der Befestigungsmauern zwischen der Inneren Stadt und den ihr radial vorgelagerten Vorstädten die Anlage eines Prachtboulevards vorsah. In der 50 Jahre dauernden Realisierungsphase entwickelte sich ein beeindruckendes architekton…
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Musikvereinshaus – Musikverein Wien

Im Dezember 1857 freute man sich im Musikverein über ein "großartiges, echt kaiserliches Weihnachtsgeschenk". Kaiser Franz Joseph 1. hatte die Schleifung der alten Stadtmauern bewilligt und damit die Möglichkeit einer großangelegten Stadterweiterung geschaffen. Die Wiener Ringstraßenzeit begann. Neue Gebäude - darunter ein Opernhaus, Galerien und Museen - sollten nach kaiserlichem Ratschlüß an der Ringstraße entstehen, und so machte man sich auch im Musikverein Hoffnung, endlich dem allen Musikvereinsgebäude zu entkommen. Dieses Haus - in der Inneren Stadt, Tuchlauben Nr. 12, gelegen - war 1831 bezogen worden und enthielt den ersten wirklichen Konzertsaal Wiens. 700 Zuhörer fanden darin Platz - eine Dimension, die dem Publikumsansturm bald nicht mehr genügte. Trotzdem war wieder einmal Geduld gefordert. Denn erst 1863 zeigte sich der Kaiser spendabel und überließ der Gesellschaft ein großes Areal vis-ä-vis der Karlskirche. Die Musikfreunde hatten die Chance, sich mit ei…
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Technisches Museum Wien

Das Technische Museum Wien bietet auf einer Fläche von etwa 22.000 m² Raum für interessante Einblicke in die Welt der Technik. Durch einzigartige Exponate von der Vergangenheit bis in die unmittelbare Gegenwart wird das Haus zum Schauplatz spannender technischer Entwicklungen. Texte, Filme und Experimente veranschaulichen den wechselseitigen Einfluss zwischen technischen Errungenschaften und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Die multimediale Präsentation ermöglicht allen Besucherinnen und Besuchern individuelle Zugänge und macht so den Rundgang durch das Museum zu einem persönlichen Erlebnis. Hier ist Technik ein Erlebnis² Technik umgibt und bestimmt uns in unserem täglichen Leben. Die zunehmende Komplexität und ständig neue Entwicklungen stellen uns immer wieder vor Herausforderungen. An der Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft lädt das Technische Museums Wien seine Besucherinnen und Besucher ein, je nach Interesse und Alter unterschiedlichste Feld…
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Volkstheater

Das Volkstheater (ehemals Deutsches Volkstheater) ist ein 1889 nach Entwürfen von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbautes Theater im 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau. Es befindet sich am Beginn der Neustiftgasse hinter dem Justizpalast in Nachbarschaft des Museumsquartiers und des Spittelbergs und ist eines der größten Theater im deutschsprachigen Raum. Das Volkstheater wurde 1889 vom Dichter Ludwig Anzengruber und dem Industriellen Felix Fischer durch den Verein des Deutschen Volkstheaters begründet. Es wurde zur Unterscheidung von den anderen Nationalitäten der Donaumonarchie "Deutsches Volkstheater" genannt und sollte ein bürgerliches Gegenstück zum kaiserlichen Hofburgtheater schaffen. Erster Präsident war der Stuhlfabrikant Franz Thonet. Das Gebäude wurde von der damals im mitteleuropäischen Theaterbau führenden Architektengemeinschaft Fellner & Helmer (Architekt: Ferdinand Fellner d. J.) im Stil des Historismus errichtet und ist der Schwesternbau des Hamburger S…
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Bestattungsmuseum Wien

Wien (RK). Der Wiener hat bekannter Weise eine besondere Beziehung zu "seinen" Toten. Was würde da besser passen, rund um Allerheiligen - Allerseelen, als das Wiener Bestattungsmuseum zu besuchen. Auf über 300 Quadratmeter wird die Geschichte des Friedhofs- und Bestattungswesen präsentiert und interessante, historische Museumsstücke ausgestellt. Auch einen Souvenirshop gibt es. Vom Herzstich bis zum Kranz Seit 1967 gibt es das Wiener Bestattungsmuseum. Sogar eine eigene Museumsbibliothek und ein Archiv mit fast 3000 Bänden ist angeschlossen. In den Führungen werden die BesucherInnen nicht nur in alte Bestattungsrituale eingeweiht. Auch die Entwicklung der verschiedenen Brauchtümer wird an Hand von zahlreichen Ausstellungsstücken gezeigt. So ist etwa ein Stilett von 1900 zu sehen, das von Ärzten zu Herzstichen gebraucht wurde. Diese heute seltsam anmutende Methode war durchaus üblich. Viele Menschen wollten nach dem Tod sicherheitshalber "ärztlich" erstochen werden, …
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