Wiener Mozartjahr 2006

KONZERTE www.wienmozart2006.at Mozart sakral Dezember 2005 - Dezember 2006 in über 20 Kirchen in Wien Termine und Orte: www.wienmozart2006.at Crossing Mozart Fünfteilige Konzertreihe Jänner - Mai 2006 Veranstaltungsort: Musikverein Wien Gläserner Saal Termine: www.jeunesse.at Live Mozart Now 2006 Jänner - Dezember 2006 Pressetext: www.wienmozart2006.at Veranstaltungsorte: www.wienmozart2006.at Mozart in der Volksbildung Februar - Dezember 2006 Veranstaltungsorte: Volkshochschulen und Häuser der Begegnung in Wien Musikverein Wien Veranstaltungsort: Musikverein Wien Termine: www.wienmozart2006.at Pollini Perspektiven Jänner - Dezember 2006 Vier Konzerte im Wiener Konzerthaus, zwei im Theater an der Wien und zwei im Musikverein. Wiener Konzerthaus Termine: 28.01.2006, 19:30 Uhr | Maurizio Pollini / Alban Berg Quartett 02.02.2006, 19:30 Uhr | Maurizio Pollini / Alban Berg Quartett 21.11.2006, 19:30 Uhr | Pollini Perspektiven: Pollini / Hagen Quartett / Kla…
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Karl Hodina

* 7. 6. 1935 Wien, Maler, Komponist und Sänger. Arbeitete zunächst als Lithograph, wandte sich ab 1969 ganz der Malerei und der Musik zu; gründete 1957 das Vienna modern Jazzquartett, widmet sich seit den 70er Jahren dem neuen Wienerlied (Wienerlieder). Herrgott aus Stan Der Umgang des Wieners mit seinem Gott und dem Tod, sentimental, aber nicht tragisch, ist Thema einer Vielzahl von Wienerliedern. In der sprachbetonten Melodik mit geringem Ambitus, in Harmonik und Form zählt das Lied (Beispiel) Herrgott aus Stan (Stein) aus dem Jahr 1956 zu den populärsten Paradigmen der Gattungen Volkslied. Karl Hodina (1935 Wien), der Komponist und Interpret, wirkt als Maler des Phantastischen Realismus und Illustrator. Die obige Abbildung zeigt Hodinas bildnerische Interpretation der beliebten Wiener Figur des Lieben Augustins, der sich selbst noch aus der Pestgrube zu retten wußte. (M. Saary) © Ton: 1988 EMI Columbia 12C 524 CDB 7903962, Interpreten: Duo Hodina. Moderne K…
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Eine Dampflok und zwei Museen

Der Karlsplatz ist ein durch Jahrhunderte hindurch gewachsener historischer Knotenpunkt. Der Resselpark selbst entstand 1862 vor dem "k.k. Polytechnischen Institut" (der heutigen Technischen Universität ) und der Evangelischen Schule, am Ufer des Wienflusses und vor der von Fischer von Erlach erbauten barocken Karlskirche. Seit der Regulierung und Einwölbung des Wienflusses (1895-1902) und der Inbetriebnahme der Stadtbahn (Vorläuferin der U-Bahn) gab es immer wieder Wettbewerbe, Pläne und Lösungsvorschläge zur Umgestaltung des Parks bzw. des gesamten Platzes, die jedoch nie realisiert wurden. Der eigentliche Umbau des Karlsplatzes erfolgte in den 70er-Jahren des 20.Jhdts., in Verbindung mit dem Bau der Wiener U-Bahn (1.Teilstück: U1 Karlsplatz-Reumannplatz). Die Stadtverwaltung hatte im Zusammen- hang mit dem U-Bahn-Bau auch einen internationalen Wettbewerb für die Gestaltung des Platzes ausgeschrieben. Als Preisträger war die dänische Architektengruppe Andersson, Brochma…
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Ernst Molden

ernst molden wird 1967 in eine wiener literaten- und publizistenfamilie hineingeboren. ein studium der germanistik bricht er ab, arbeitet stattdessen ab 1987 als polizeireporter, später als beilagenredakteur der wiener tageszeitung 'die presse'. 1991 bis 1993 ist er dramaturg und hausautor am wiener schauspielhaus unter hans gratzer (1940 - 2004). seit 1993 arbeitet ernst molden als musiker und schriftsteller. nach kurzgeschichten, feuilletons und zwei theaterstücken veröffentlicht er ab 1994 vier romane (DIE KROKODILSDAME, BIEDERMEIER, AUSTREIBEN und DOKTOR PARANOISKI) und drei essaybände (WEISSER FRÜHLING, CHRISTBAUMKAUFEN - BADENGEHEN, WIEN). als musiker veröffentlicht ernst molden nach zwei cds mit den von ihm mitbegründeten pop/poetry-kollektiven TEUFEL & DER REST DER GÖTTER und DER NACHTBUS bislang drei alben unter eigenem namen: NIMM MICH SCHWESTER (2003), HAUS DES MEERES (2005) und BUBENLIEDER (2006). seit einem halben jahrzehnt arbeitet er mit dem schlagzeuger he…
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Theater am Alsergrund

Verein Theater am Alsergrund A 1090 Wien, Löblichgasse 5-7 +43-(0)1- 310 46 33 +43-(0)699 - 1968 2391 +43-(0)1- 310 46 33 office@alsergrund.com Künstler und Programminformationen Was und wer steckt dahinter? Hier finden Sie einige Künstler, deren Fotos und Texte zu den Programmen der kommenden Auftritte! Die Stachelbären Du bist anders für Kinder ab 6 Jahren Neuestes Musical des bewährten Duos: Andreas Hutter & Ronny Teutscher! Xandi bricht beim Spielen in einer Burgruine ein und stürzt in die Tiefe. Dort trifft er auf Godol – ein trolliges und seltsames Wesen. Xandi fühlt sich anfangs sehr überlegen, doch schon bald muss er erkennen, dass er in einer ihm fremden Welt gelandet ist. Als die Wache zufällig vorbeikommt, wird Xandi festgenommen, denn in Antares haben Menschen keinen guten Ruf. Die Verbannung auf die Sumpfkröteninsel scheint schon sicher, doch... Christoph Krall Gewinner des "Grazer Kleinkunstvogels 2001" Gewinner des "Freistädter Frisc…
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Goldscheider – Eine Weltmarke aus Wien

EINE WELTMARKE AUS WIEN Weltmarke der Keramik Figuren des Wiener Labels Goldscheider waren in den Twenties internationale Hits und trafen den Geschmack eines breiten Publikums. Sie brachten Glamour und Erotik in biedere Haushalte und wurden zum Inbegriff des Lifestyle-Accessoires, das Sehnsüchte weckte. Waren die gefälligen Figuren "Geschmacksverirrungen" und "Kunstsurrogate", wie ein Zeitgenosse meinte? Oder zählen sie doch zu den Highlights der Keramik? Ob Pop oder Kunst: Heute sind Goldscheider-Keramiken teuer gehandelte Sammlerstücke, auch Stars wie Whoopi Goldberg, Barbra Streisand oder Elton John erliegen ihrem Charme. Naschkätzchen und Herzensdieb Das 1885 gegründete Unternehmen Goldscheider reüssierte zunächst mit orientalischen Figuren sowie Wiener Typen, ab 1910 mit Biedermeier- und Rokoko-Figuren. Nach Historismus und Jugendstil orientiert man sich stilistisch ab den 1920er Jahren an Art déco. In der Zwischenkriegszeit erreichte Goldscheider seinen Zenit mi…
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Pratermuseum

So speziell wie der Prater selbst ist auch das im Gebäude des Planetariums befindliche Pratermuseum. Eindrucksvoll zeigt es die historischen Veränderungen der schaurig schönen Wiener Unterhaltungskultur. Vergnüglich und melancholisch zugleich sind Objekte wie der Wahrsageautomat "Internationales Heiraths Vermittlungs Bureau", die legendäre Bauchrednerpuppe Maxi die Helmut Qualtinger inspirierte!) oder ein Lindwurm aus einer längst abgerissenen Grottenbahn. Das große Originalmodell der Wiener Weltausstellung von 1873 erinnert einerseits an den Wunsch, sich bestens zu präsentierten und andererseits an einen peinlichen Flop - die Besucher blieben aus, denn die Cholera lag über der Stadt. Die Zwergerl-Schuhe, der Riesen-Anzug und die Dame ohne Unterleib sind Relikte der Menschenschauen des späten 19. Jahrhunderts, die heute befremden. Auch Wiens legendäre "starke Männer" sind in der Schau vertreten. Pratermuseum A 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1 (Planetarium, …
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Pawlatschentheater

Pawlatschentheater (wahrscheinlich von tschechisch "pavlac" = offener Gang), volkstümliches Alt-Wiener Stegreiftheater. Mittels Fässern und Brettern wurden meist unter freiem Himmel oder in Wirtshäusern der Wiener Vorstädte einfache Bühnen errichtet, auf denen die beliebten Volkssänger und -sängerinnen ("Pawlatschen-Primadonnen") auftraten; ab 1959 von den Wiener Festwochen mit einzelnen Veranstaltungen wiederbelebt. Hanswurst Hanswurst, derb-komische Figur des Volkstheaters und der Wanderbühnen. Nach dem Vorbild von Harlekin und Pickelhering schuf J. Stranitzky um 1710 die Figur des "Wienerischen Hans Wurst", die durch G. Prehauser und J. F. von Kurz ("Bernardon") weiterentwickelt wurde; J. J. La Roche kreierte den "Kasperl", A. Hasenhut den "Thaddädl", A. Bäuerle den Parapluiemacher "Staberl". Der Kampf von J. von Sonnenfels gegen Stegreifkomödien und possenartige Hanswurstspiele führte zwar zum Zensurerlass Maria Theresias, doch behaupteten sich Hanswurstfiguren bis in d…
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Sigmund Freud – Leben und Werk

Barbara Sternthal Christian Brandstätter Verlag „Ich bin am 6. Mai 1856 zu Freiberg in Mähren geboren, einem kleinen Städtchen der heutigen Tschechoslowakei. Meine Eltern waren Juden, auch ich bin Jude geblieben. Von meiner väterlichen Familie glaube ich zu wissen, daß sie lange Zeit am Rhein (Köln) gelebt hat, aus Anlaß einer Judenverfolgung im vierzehnten oder fünfzehnten Jahrhundert nach dem Osten flohen und im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts die Rückwanderung von Litauen über Galizien nach dem deutsch Österreich antrat. Als Kind von vier Jahren kam ich nach Wien, wo ich alle Schulen durchmachte.“ Sigmund Freud, Selbstdarstellung Freuds Verhältnis zu Wien war Zeit seines Lebens ambivalent: Sein Sohn Martin war der Ansicht, dass die von seinem Vater so oft und vernehmlich geäußerten Missfallenskundgebungen verborgene Liebeserklärungen gewesen sein könnten. Freud hatte es als Jude weder mit der Stadt, in der ab 1897 der ebenso ambitionierte wie antisemitisch eingestel…
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Schau mich an – Wiener Porträts

Schau mich an Wiener Porträts Christian Brandstätter Verlag „Schau mich an“ erzählt eine Geschichte Wiens anhand der Gesichter der Stadt. Dabei geht es um mehr als um Porträts als ästhetische Erinnerungsstücke an Menschen. Bildnisse aus mehreren Jahrhunderten werden vielmehr als Zeugen gesellschaftlicher Entwicklung präsentiert, die viel über soziale Rangordnung, inszenierte Macht, Schönheitsideale und moralische Werte verraten. Wer ließ sich überhaupt porträtieren und zu welchem Zweck? Von welchen Menschen haben wir heute keine Bildzeugnisse und warum? Worin unterscheiden sich Porträts unterschiedlicher Gesellschaftsschichten? „Schau mich an“ zeigt über 300 Porträts aus vier Jahrhunderten. Zu den Highlights zählen u.a. Bilder von Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich von Amerling, Hans Makart, Carl Moll, Max Oppenheimer, Richard Gerstl und Trude Fleischmann. Porträts Unbekannter werden ebenso gezeigt wie Fahndungsfotos und Werbebilder für Prater-Schausteller, Totenma…
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