Benediktinerkloster Stift Melk

Das Benediktinerkloster Stift Melk liegt in Niederösterreich bei der Stadt Melk am rechten Ufer der Donau. Der heutige (Barock-)Bau wurde in den Jahren 1702–1746 von Jakob Prandtauer errichtet. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum UNESCO-Welterbe. Es wurde als „sinnbildlichstes und dominantestes Barockgebäude“ beschrieben. Weiters beherbergt es das Stiftsgymnasium Melk, die älteste noch bestehende Schule Österreichs. Das Stift ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks. Allein der Südflügel mit seinem prächtigen Marmorsaal ist über 240 Meter lang, die Länge der Hauptachse beträgt insgesamt 320 Meter. Der Klosterfelsen ist vermutlich schon seit der Römerzeit besiedelt. Seit Anfang des 11. Jahrhunderts war Melk ein Machtzentrum der Babenberger in der Mark Ostarrichi (Österreich). Melk war bevorzugte Grablege der Babenberger und seit dem 13. Oktober 1014 Begräbnisstätte des heiligen Koloman. Handschriften in der Melker Stiftsbibliothek deuten darauf hin, d…
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Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien

Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer Taborstrasse 16, 1020 Wien Die Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer ist eine römisch-katholische Kirche im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt in der Taborstraße. Die Klosterkirche der Barmherzigen Brüder zeigt sich in der Taborstraße 16 mit einer schmalen dreiachsigen Fassade mit einer toskanischen Pilastergliederung. Die Fassade ist dreigeschossig durchfenstert und über dem Gesims schließt ein zweigeschossiger Fassadenturm mit ionischen und korinthischen Pilastern und seitlichen Voluten aus dem Ende des 17. Jahrhunderts an. Der Turmhelm wurde 1989 rekonstruiert. Im Sturz des mittigen Portals ist ein Puttenrelief, im Giebel eine Kartusche mit dem Ordenswappen, darüber ist ein hohes Emporenfenster mit gerohrter Rahmung und einer Kielbogenverdachung und Schmiedeeisengitter aus dem 18. Jahrhundert. Im Untergeschoss des Turmes in einer gerahmten Nische ist eine Steinfigur hl. Johannes der Täufer aus dem 18. Jahrhundert. Nebe…
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Kelten

Kelten, Sammelbegriff für zahlr. Stämme der Eisenzeit. Im 6. Jh. v. Chr. entstand zw. Seine und Inn eine kulturelle Einheit mit relativ gleichartigen polit. und soz. Strukturen; gemeinsam waren Sprache, Religion und materielle Kultur mit lokalen Ausprägungen. Eine polit. Geschlossenheit bestand nicht; zum Mittelmeerraum wurden Kontakte unterhalten. Die Menschen dieses W-Hallstattkulturkreises wurden von den Griechen K., von den Römern Gallier genannt. Um 450 v. Chr. breitete sich die dort entstandene keltische La-Tène-Kultur bis Ost-Ö. aus, wobei die bodenständige Bevölkerung ohne kriegerische Ereignisse oder Eroberungen die neuen Kulturformen übernahm, sie nachahmte und sich so bald als K. fühlte. Erst ab dem 4. Jh. v. Chr. ist mit einer Einwanderung von K. nach Ö. zu rechnen, zur selben Zeit begannen kelt. Kriegszüge, die bis Rom, Griechenland und Kleinasien (Galater) führten. Kelt. Kunst entstand aus den verschiedensten Elementen ( Hallstattkultur, griech. und etrusk. Ei…
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Architekturzentrum Wien – Az W

Das 1993 eröffnete Architekturzentrum Wien, das österreichische Architekturmuseum, ist die "älteste" Kulturinstitution, die kontinuierlich im MuseumsQuartier Programm bietet. Es dient als Ausstellungsplattform, Wissens- sowie Forschungszentrum und Infostelle für alle an Architektur- und Baukunst Interessierten. Architektur für jedermann Mit seinem vielfältigen Programm genießt das Architekturzentrum Wien national wie international eine hohe Reputation und zeigt seinen BesucherInnen mit der Dauerausstellung "a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert", jährlich mehreren Wechselausstellungen sowie einem umfangreichen Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm, darunter Workshops, Symposien und Führungen, die spannendsten Seiten der modernen Architektur, wobei hierbei besondere Aufmerksamkeit auf die Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts sowie der Zukunft gelegt wird. Durch das umfangreiche Ausstellungsprogramm soll die Vielfalt zeitgenössischer Archit…
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ZOOM Kindermuseum

Das ZOOM Kindermuseum ist ein Ort, an dem nach Lust und Laune gefragt, geforscht, gespielt und gefühlt werden kann. Mit allen Sinnen erkunden Kinden hier die Welt, können Objekte berühren und ausprobieren und gelangen über das Greifen zum Begreifen. Spielen wir im ZOOM Kindermuseum groß geschrieben und macht Lernen zu einem individuellen und kreativen Prozess. Das Kindermuseum versteht sich als Ort der Interaktion zwischen Kindern und KünstlerInnen. 1994wurde das ZOOM Kindermuseum als erstes österreichisches Kindermuseum gegründet. 2001 bezog das Museum seine jetzigen Räumlichkeiten im Wiener MuseumsQuartier und ist somit Teil eines der größten Kulturviertel der Welt. Es finden laufend spannende Ausstellungen statt, die nicht nur zum Schauen und Bestaunen einladen, sondern bei denen die jungen Besucher mit Spaß und Freude selbst daran teilhaben können. ZOOM Atelier Im ZOOM Atelier wird gemalt, gerissen, geschnitten, gesprüht, gepinselt, gekleistert, gefilzt, gekle…
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Österreichische Nationalbibliothek

Die Österreichische Nationalbibliothek ist mit über 8 Millionen Büchern und Objekten die größte Bibliothek Österreichs. Sie ist neben einem modernen, dienstleistungsorientiertem Kompetenzzentrum auch beliebter Treffpunkt für Forschende und Studierende. Neben den über 3,6 Millionen Büchern sind es besonders die acht Sondersammlungen mit ihren einzigartigen Objekten, wie Handschriften, Fotos, Landkarten, Globen, Inkunabeln, Musikautographen uvm., die den internationalen Rang begründen. Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek Die Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek reicht bis ins Jahr 1368 zurück, aus dem das erste nachweisbare, noch heute in der Bibliothek vorhandene Buch, das so genannte "Evangeliar des Johannes von Troppau", eine mittelalterliche Prachthandschrift, stammt. Die Geschichte der Bibliothek als eigenständige Institution begann 1575 mit der offiziellen Bestellung des ersten kaiserlicihen Bibliothekspräfekten. Die "Nationalbibliothek" g…
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BAWAG Contemporary

Im Mai 2010 wurden die neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Kachelschauraum der Brüder Schwadron eröffnet. An diesem Ort werden nun alle bisherigen Aktivitäten im Bereich der Gegenwartskunst gebündelt und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, zeitgenössische Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms im BAWAG Contemporary liegt auf Einzelpräsentationen jüngerer KünstlerInnen, deren Arbeit zum Teil erstmals einem weiteren Kreis vorgestellt wird. Mit einem attraktiven Rahmenprogramm von Konzerten und Veranstaltungen an jedem Mittwoch wird hier auch ein beliebter Treffpunkt für die Wiener Szene geschaffen. Die Arichtektur des Hauses Beim Umbau des von den "Bau-Brüdern Schwadron" 1904 errichteten Gebäudes wurde auf eine weitgehende Reduktion der Struktur auf das konstruktiv notwendige Minimum geachtet - bis hin zur Freilegung einer möglichen durchgehenden Sichtachse von 35 Metern, die einen ungehinderten Blick von…
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Wiener Sängerknaben

Wiener Sängerknaben, berufen sich auf die Tradition der Hofsängerknaben, die ab dem Spätmittelalter (vor der Kapellreform von 1498) im Personalstand der Hofmusikkapelle nachgewiesen sind. Aufgabe der zirka 14-20 Knaben war die musikalische Gestaltung der Messe, sie unterstanden einem Kantor, später dem Hofkapellmeister. Aufgrund einer profunden musikalischen Ausbildung waren viele Wiener Sängerknaben auch nach dem Stimmbruch als Musiker tätig (die Brüder J. und M. Haydn, F. Schubert, F. Mottl, C. Krauss und andere). Mit der Auflösung der Hofmusikkapelle 1920 war auch das Ende der Kapellknaben gekommen, doch der damalige Rektor der Hofburgkapelle, J. Schnitt, setzte sich für eine Fortführung der Tradition ein. 1924 wurde das Sängerknabeninstitut neu als "Wiener Sängerknaben" gegründet und kontinuierlich zu einem professionellen Musikbetrieb ausgebaut. Seit 1935 bestehen 4 Chöre, von denen jeweils einer den sonntäglichen Gottesdienst in der Wiener Burgkapelle betreut, während die…
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Die Himmelsscheibe von Nebra

Die 3.600 Jahre alte Himmelsscheibe ist die älteste Himmelsdarstellung auf der Welt. Sie belegt, dass auch im damals noch schriftlosen Europa - so wie in den Hochkulturen Ägyptens und des Vorderen Orients - systematische Himmelsbeobachtungen und Kalenderberechnungen angestellt wurden. 1999 durch Raubgräber aufgefunden, hat die Himmelsscheibe von Nebra seit ihrer Entdeckung immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Aber nicht nur in kriminalistischer, sondern auch in wissenschaftlicher Hinsicht ist dieses bronzezeitliche Stück ein spektakulärer Fund. Die Himmelsscheibe gilt heute als einer der Schlüsselfunde der europäischen Urgeschichte. In ihrer Bedeutung steht sie in einer Reihe mit der berühmten Venus von Willendorf und dem Sonnenwagen von Trundholm. Die Himmelsscheibe ist etwa 2 Kilogramm schwer und hat einen Durchmesser von ca. 32 cm. Auf dem inzwischen durch Korrosion grün verfärbten Untergrund befinden sich fein gearbeitete Auflagen aus Gold, die als Vollmond,…
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Theatro Kosilo

A 1080 Wien, Neudeggergasse 14/1a +43-(0)1- 4084662 theatro@kosilo.at Mit einer Gesamtfläche von 28,57 m2, einer Bühnenfläche von 5 m2 und einem maximalen Sitzplatzangebot von 21 Plätzen, darf sich das am 14. November 2002 eröffnete Theatro Kosilo, sicherlich die kleinste Bühne Wiens nennen. Seit diesem historischen Donnerstag ist Wien eine touristische Attraktion reicher. Der Betreiber der kleinsten Bühne Wiens ist Walter Kosar alias KOSILO. Im Programm des Minitheaters finden wir Szenestars wie Christa Urbanek, der Performancekünstler Tom Zabel und natürlich auch Kosilo. Bereits das vierte Jahr spielt er jeden Donnerstag das legendäre Briefkabarett© „Blöde Briefe an g’scheite Leut“ und einen Sonntag im Monat Theater für Kinder. Obwohl das Theatro Kosilo ohne staatliche Förderungen auskommt, haben Geburtstagskinder immer freien Eintritt. Das werte Publikum kann jederzeit geschlossene Veranstaltungen buchen. Das Theatro Kosilo liegt im Herzen Wiens, in der Neudeg…
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