Reisemedizinisches Zentrum Traveldoc

Reisemedizinisches Zentrum Traveldoc A 1040 Wien, Favoritenstrasse 32 +43-(0)1- 505 64 46 office@traveldoc.at Öffnungszeiten: Di. - Do.: 14.00-20.00 Uhr Fr. + Sa.: 10.00-16.00 Uhr Reisemedizinische Beratung Reiseimpfungen Malariaberatung Höhenmedizin / Höhentraining Tauchmedizin Impfen allein ist zu wenig Bei traveldoc erfahren Sie auch etwas über die faszinierenden und die riskanteren Seiten der Küche des Gastlandes, werden über effektiven Sonnen- und Insektenschutz aufgeklärt, bekommen Tipps über mögliche zusätzliche Gefahren in Ihrer Urlaubsregion und werden beim Zusammenstellen einer persönlichen Reiseapotheke beraten. …damit kein Urlaubstag verloren geht. Diese Präsenz ist derzeit nicht verfügbar. Die reisemedizinische Institution mit dem „korrektesten Preis“ (Zeitschrift Konsument, Februar 2005) Wer und was ist Traveldoc? Traveldoc.at ist ein neues reisemedizinisches Zentrum, das sich mit allen medizinischen Berei…
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DER NETWORKER Udo Proksch (1934-2001)

DER NETWORKER Udo Proksch (1934-2001) Die Dominanz der SPÖ bedeutete auch - trotz des Verlusts der absoluten Mehrheit und einer Koalition mit der FPÖ ab 1983 - absolute Macht - und die korrumpiert. Etliche Großskandale bestimmten die frühen Achzigerjahre: Im Zusammenhang mit dem Bau des Allgemeinen Krankenhauses wurden Provisionskonten in Liechtenstein entdeckt und Manager verurteilt. In der Not der Verstaatlichten Industrie verkaufte die Voest so genannte „Noricum“-Kanonen an die Krieg führenden Länder Iran und Irak. Der Skandal aber, der am tiefsten in ein Geflecht aus Parteiprominenz, Schickeria und Halbwelt reichte, war nach einem unscheinbaren Frachtschiff benannt: „Lucona". Die ging - gemeinsam mit sechs Matrosen - und einer angeblich wertvollen Fracht durch eine Explosion im Indischen Ozean unter. Begünstigter der Versicherung war Udo Proksch, ein Werbekreativer, Besitzer der Hofzuckerbäckerei „Demel", Waffennarr, Frauenverzehrer, Journalistenfreund, Begründer d…
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Wiens erstes Hochhaus

Wiens erstes Hochhaus Ein „Wolkenkratzer“ mitten in der Innenstadt: Wiens erstes Hochhaus in der Herrengasse entstand 1931/32 und sorgte schon während der Errichtung für heftige architektonische und städteplanerische Diskussionen. Wegen seines amerikanischen Flairs und modernster Infrastruktur galt die Herrengasse 6-8 dann lange Zeit als Nobel-Wohnadresse, nicht zuletzt für Schauspieler des nahen Burgtheaters. Heute wird der von Siegfried Theiß und Hans Jaksch geplante Bau jedoch kaum wahrgenommen, sein spannender kulturhistorischer Background ist wenig bekannt. „Grassierende Wolkenkratzerepidemie in Wien!“ Ein Hochhaus in der Herrengasse, in Sichtweite des „Steffl“? Darf das sein? Als man Anfang der 1930er Jahre daran ging, Wiens erstes Hochhaus in der Herrengasse zu planen, gingen die Wogen der Empörung hoch: „Ich fordere alle Patrioten, die noch ein Herz für die Schönheit unserer Stadt haben, zum schärfsten Protest auf. Der Wolkenkratzer in der Herrengasse darf …
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Dipl.-Ing. Franz Viehböck Der erste Österreicher im All

Dipl.-Ing. Franz Viehböck Der erste Österreicher im All Franz Viehböck, geb. 24.8.1960 in Wien, war nach Abschluss des Studiums der Technischen Universität Wien, Studienrichtung Elektrotechnik (Industrielle Elektronik und Regelungstechnik), als Assistent am Institut für Elektronische Messtechnik an der TU Wien tätig. Kurz vor Abschluss seiner Doktorarbeit wurde er unter zahlreichen Bewerbern als Aspirant zur Kosmonauten-Ausbildung im russischen Juri-Gagarin-Trainings-Center ausgewählt. Nach zweijährigem Training für das sowjetisch-österreichische Weltraum-Projekt „Austromir“ absolvierte er als erster und bis dato einziger Österreicher einen 9-tägigen Flug ins All zur Weltraumstation Mir. Im Auftrag der österreichischen Regierung folgte eine zweijährige Informations- und Vortragstätigkeit über seine wissenschaftlichen Aktivitäten im All. Danach nahm er ein Angebot der Firma Rockwell als Program-Development Manager für deren Space-Systems-Division in den USA an. Der…
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Julirevolte

Julirevolte Julirevolte (15. Juli 1927): Das Urteil im Schattendorfer Prozess löste nach einem Artikel in der Arbeiterzeitung Demonstrationsmärsche sozialdemokratischer Arbeiter von Wiener Außenbezirken in die Innere Stadt aus, wobei der Justizpalast in Brand gesteckt wurde. Polizeipräsident J. Schober unterdrückte die Unruhen durch Gewaltmaßnahmen. Die Exekutive hatte 4 Tote und etwa 600 Verletzte, die Demonstranten 85 Tote und 300-500 Verletzte zu beklagen. Ein eintägiger Generalstreik und ein anschließender Verkehrsstreik, der den Rücktritt der Regierung Seipel herbeiführen sollte, blieben ohne Erfolg. Eine Folge der Julirevolte war auch das Anwachsen der Heimwehr-Bewegung. Text aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Wiener Justizpalastbrand Der Brand des Wiener Justizpalastes 1927, auch die Julirevolte in Wien genann…
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Flugzeugunglücke

Flugzeugunglücke 10.10.1955 Zeitpunkt des Unfalles: 14.40 GMT Unfallort: Wien / Kahlenberg Flugzeugtype/Fluggesellschaft: Convair CV-340-58 / JAT Baujahr: Besatzung / Passagiere: 4 / 25 Verluste: 1 Besatzung / 6 Passagiere Abflugflughafen: Beograd Airport Ankunftsflughafen: Wien-Schwechat Der JAT Flug startete um 12.30 Uhr GMT in Belgrad für einen Flug nach Wien. Um 14.25 Uhr trat der Flug mit der Flugkontrolle in Wien in Verbindung. 5 Minuten später über dem OEW Leuchtfeuer wurde die Besatzung angewiesen 500ft über den Wolken zu bleiben. Ein wenig später kam die Anweisung für eine Instrumentannäherung auf die Rollbahn 12 und bis 3500ft abzusteigen. Um 14.40 Uhr prallte das Flugzeug auf dem Bergaufgefälle des Kahlenberg Hügels auf. Dabei ging das Flugzeug in Flammen auf. WAHRSCHEINLICHE URSACHE: "Das Flugzeug flog während einer längeren Periode auf der outbound Schiene und stieg unterhalb der vorgeschriebenen Minimalhöhe ab." 24.12.1958 Zeitpunk…
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Hochwasser 1954

Hochwasser 1954 Links oben: Handelskai und Mexikokirche von der Reichsbrücke aus gesehen. Rechts oben: Friedrich Engels Platz. Unten: Handelskai Die Bilder wurden von Herrn Johannes Biber zur Verfügung gestellt Ein kaltes Höhentief über der Nordsee verlagerte sich vom 6.7. auf den 7.7.1954 sprunghaft in den bayerisch-österreichischen Alpenraum und bildete hier ein neues Zentrum, das für die nächsten Tage stationär und somit wetterbestimmend war. Der Kaltlufteinbruch war von heftigen Gewittern und Starkniederschlägen sowie von einem großen Temperatursturz begleitet. Die Nullgradgrenze sank unter 1000 m Höhe und es schneite zeitweise bis um 600 m Höhe. Besonders die intensiven Starkniederschläge am 7.7.1954 und 8.7.1954 ließen die Bäche und Flüsse rasch ansteigen. Es kam zu großen Überschwemmungen, die sich durch die nachfolgend anhaltenden Niederschläge zur größten Hochwasserkatastrophe des 20. Jhdts. im bayerisch- österreichischen Donauraum entwickelten. Di…
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Hochwasser 2002

Hochwasser 2002 Tausende Menschen sind Opfer der Jahrhundert-Flut, die Österreich in Atem hält. Alles begann Anfang August mit "harmlosem" Regen. Es waren lokale Unwetter, etwa in Tirol und Kärnten. Der typische "Salzburger Schnürlregen" wurde sieben Tage später schlimmer. Fluten verwüsteten auch das Mühlviertel (OÖ), das Wald- und Weinviertel (NÖ). Die nicht enden wollende Sintflut löste so die schlimmste Hochwasser-Katastrophe in der jüngeren Geschichte Österreichs aus. 1. August: In Wien stehen nach heftigen Regenfällen Unterführungen - insbesondere der Praterstern - bis zu einem halben Meter unter Wasser. 6. August: Starke Regenfälle in der Stadt Salzburg und Umgebung lassen Bäche über die Ufer treten und überfluten Keller und Tiefgaragen. Am Abend wird im Flachgau Katastrophenalarm ausgerufen, auch im Tennengau kommt es zu ersten Überschwemmungen. 7. August: In der Nacht führen starke Regenfälle zu ersten Überflutungen im Raum St. Pölten (NÖ).…
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Gipfeltreffen 1979 – SALT II Abkommen

Gipfeltreffen 1979 - SALT II Abkommen 18.6.1979 In der Wiener Hofburg unterzeichnen der US-amerikanische Präsident Jimmy Carter und der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid I. Breschnew den SALT-II-Vertrag (Strategic Arms Limitation Talks) - Begrenzung der strategischen Arsenale auf jeweils 2250 Trägersysteme, davon 1200 Fernraketen mit Mehrfachsprengköpfen Obwohl das erste SALT-Abkommen noch bis 1977 gültig sein sollte, nahmen die beiden Großmächte schon 1974 Gespräche über weitere Abrüstungsschritte auf. Diese mündeten in die sogenannte Wladiwostok-Übereinkunft des Jahres 1974. Dieses neue Abkommen legte eine für beide Seiten gleiche, quantitative Obergrenze für "means of delivery", also für Trägersysteme von Raketen, fest. Dieser neue Entwurf bildete die Grundlage für das SALT II-Abkommen, das allerdings erst 1979, nach mehr als sechs Jahre andauernden Verhandlungen, in Wien unterzeichnet werden konnte. Es wird in diesem Zusammenhang vorgestellt und analysiert,…
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Der Opec Überfall

Der Opec Überfall Am 21. Dezember 1975 stürmt ein sechsköpfiges Terror-Kommando kurz vor zwölf Uhr die Konferenz der erdölexportierenden Länder (OPEC) in Wien. In einem Schusswechsel werden ein österreichischer Copyright: Votava Kriminalbeamter, ein irakischer Sicherheits- mann und der libysche Delegierte Jusuf al-Azmarly getötet. Ein später als Hans-Joachim Klein identifizierter Terrorist wird angeschossen. Die Terroristen unter Führung des Venezolaners Ilich Ramirez Sanchez alias "Carlos" (Bild links) nehmen etwa 70 Geiseln, darunter elf Ölminister der OPEC-Länder, und erzwingen die Verlesung einer anti-israelischen Erklärung im Rundfunk. Der hat mich in den A . . .geschossen, aber ich hab's ihm gegeben! Gut erinnert sich Hofrat Ernst Wallaschek, einst Stapo-Beamter und seit sechs Jahren in Pension, an diese Worte seines ihm entgegenwankenden Freundes Kurt Leopolder. Der war bei der Alarmabteilung der Wiener Polizei und am 21. Dezember 1975 als einer der Ersten mit d…
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