Rosenmontag

Der Faschingmontag und -dienstag ist der Tag der Trommelweiber. Lauter ehrenwerte Bürger begleiten mit Ihren großen Trommeln und anderen Instrumenten den Faschingsmarsch. Sie sind verkleidet mit Spitzenhäubchen und alten Nachthemden. Für jeden Mann ist es eine Ehre bei den Trommelweiber aufgenommen zu werden. Man sagt, dass der Brauch der Trommelweiber auf die Zeit der Männerbünde zurückgeht und dieser Brauch schon fast 300 Jahre existiert. Textauszug aus www.narrentreffen.at Rosenmontag Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich am 6. November 1822 in Köln das "Festordnende Comitee", dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt "Laetare", (also vier Wochen nach Karneval) stattfand. Der Sonntag "Laetare" wird seit dem 11. Jahrhundert auch "Rosensonntag" genannt, da der Papst an diesem Tag eine g…
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Valentinstag

14. Februar Der Valentinstag (am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Regionen als Tag der Liebenden. Das Fest wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus den USA importiert. An Popularität gewann es durch den Handel, besonders der umfangreichen Werbung der Floristen. Der Name des Festes wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Dieser Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Dieser hat trotz Verbot des Kaisers einige Verliebte getraut, darunter Soldaten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet. Eine Erweiterung der Sage bringt den Todestag Valentins mit dem römische…
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Aschermittwoch

Beginn der Fastenzeit Bild: "Aschermittwoch" Carl Spitzweg Staatsgalerie in Stuttgart Aschermittwoch, erster Tag der 40-tägigen österlichen Fastenzeit. Im katholisch-kirchlichen Ritus Weihe der aus den Palmzweigen des vorjährigen Palmsonntags gewonnenen Asche und Spende des Aschenkreuzes als Zeichen der Vergänglichkeit. Aus Frankreich stammt der durch Fernsehübertragungen populär gewordene "Aschermittwoch der Künstler", ein von Rezitationen und musikalischen Darbietungen umrahmter Gottesdienst (Wien, Michaelerkirche; Innsbruck). Außerkirchlich wird der Aschermittwoch als Ausklang des Faschings betont: Heringsschmaus, dessen gastronomische Verfeinerung kaum mehr an seinen ursprünglichen Sinngehalt (Fisch als Fastenspeise) erinnert; "Faschingbegraben", wobei der Fasching symbolisch zu Grab getragen oder ertränkt wird; seit 1922 "Geldbeutelwaschen" in der Bregenzer Altstadt (aus dem südwestdeutschen Raum übernommen). Heringsschmaus Zutaten für 4 Personen: 100 g …
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Karfreitag

Der Karfreitag (althochdeutsch "kara" = Klage, Kummer, Trauer), auch "Stiller Freitag" oder "Hoher Freitag", ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Er ist unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum paschale). An diesem Tag wird der Kreuzigung Jesu Christi gedacht. Die Feier in der römisch-katholischen Kirche Die liturgische Ordnung der Katholischen Kirche kennt für den Karfreitag eine besondere Struktur des zentralen Gottesdienstes. Diese "Feier vom Leiden und Sterben Christi" besteht aus den drei Teilen Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Kommunionfeier. Sie beginnt meist gegen 15 Uhr, zur überlieferten Todesstunde Jesu; wo der Karfreitag kein staatlich geschützter Feiertag ist oder aus anderen Gründen die nachmittägliche Feier schwer möglich ist, kann sie auch am Abend begangen werden. Die liturgische Farbe ist seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzi…
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Ostern

Jahr Ostersonntag Himmelfahrt Pfingstsonntag 2012 8. April 17. Mai 27. Mai 2013 31. März 9. Mai 19. Mai 2014 20. April 29. Mai 8. Juni Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Datum sich jedes Jahr innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verschiebt. Die beweglichen christlichen Feiertage um Ostern herum werden vom Ostersonntag aus berechnet. Auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde der Ablauf der astronomischen Ereignisse bis zum Ostersonntag so festgelegt: Tagundnachtgleiche, die auf der Nordhalbkugel den Frühlingsanfang markiert und als 21. März festgelegt wird Erscheinen des ersten Vollmondes nach der Tagundnachtgleiche Erster, auf den Vollmond folgender Sonntag, ist Ostersonntag Der erste mögliche Termin für den Ostersonntag ist daher der 22. März, das letzte mögliche Datum der 25. April. Eine bekannte Formel zur Berechnung des Osterdatums im Gregorianischen Kalender wurde von Carl Friedrich Gauß beschrieben.…
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Nationalfeiertag

26. Oktober Nationalfeiertag: Zentraler Feiertag der österreichisch-ungarischen Monarchie war der Geburtstag des Kaisers (Franz Joseph 18. 8.). In der 1. Republik war der Tag der Ausrufung der Republik (12. November) Staats-, aber nicht Nationalfeiertag. Im Ständestaat feierte man den 1. Mai als Jahrestag der Verkündung der Verfassung, und ab 1934 war der 1. Mai Staatsfeiertag, Tag der Arbeit, Tag der Jugend und Tag der Mutter. Zur Zeit des Nationalsozialismus war der 1. Mai "Nationaler Feiertag des Deutschen Volkes". In der 2. Republik wurde erstmals am 26. 10. 1955 (Tag der Neutralitätserklärung) der "Tag der österreichischen Fahne" gefeiert, dann jeweils am 26. 10. (beschränkt auf Schulen). Mit dem Bundesgesetz vom 26. 10. 1965 wurde der 26. 10. unter ausdrücklicher Bezugnahme auf das Bundesverfassungsgesetz über die Neutralität Österreichs als Ausdruck des Willens zur Erhaltung der Unabhängigkeit zum Nationalfeiertag erklärt; seit 1967 gilt für den Nationalfeiertag die F…
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Halloween

31. Oktober Am 31. Oktober klopfen dutzende kostümierte Kinder bei den Nachbarn an und rufen „Trick or Treat“ (etwa: „Süßes oder Saures“), sobald die Tür aufgeht. Piraten und Prinzessinnen, Geister und gerade bekannte und beliebte Helden halten Säckchen für Süßigkeiten und Leckereien auf, die von den Nachbarn hineingeworfen werden. Dabei werden die Kostüme bewundert und die Nachbarn versuchen zu erraten, wer darin steckt. Seit dem 9. Jahrhundert ist der 1. November ein Allerheiligen genannter Feiertag. Die Messe, die an diesem Tag gelesen wurde, nannte man Allerheiligenmesse (Allhallowmas). Der Abend davor erhielt den Namen All Hakkiwe’en oder Halloween. Wie auch bei manchen anderen amerikanische Festen gehen die Ursprünge auf vorchristliche wie auch christliche Traditionen zurück. Der 31. Oktober war der Vorabend des keltischen Neuen Jahres. Die Kelten waren die Vorfahren der heutigen Iren, Waliser und Schotten. Damals glaubte man, dass an jenem Tag Geister umgingen und si…
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Reformationsfest

31. Oktober Reformationsfest, in evangelischen Ländern seit 1617 alljährlich gefeiert, erinnert an den Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther am 31. 10. 1517, womit die reformatorische Bewegung (Reformation) ausgelöst wurde; bringt vor allem seit 1817 protestantisches Selbstbewusstsein zum Ausdruck. In Österreich gilt das Reformationsfest für Angehörige der evangelischen Kirchen als gesetzlicher Feiertag. Reformationstag Der Reformationstag wird von evangelischen Christen am 31. Oktober in Gedenken an die Reformation gefeiert. Der Reformationstag ist in einigen deutschen Bundesländern gesetzlicher Feiertag. Laut der Überlieferung soll der Mönch Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation ein. Im Kern bezweifelte er die herrschende Ansicht, der Ablass sei die Voraussetzung, den Menschen von der S…
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Internationales Adventsingen

Beim Internationalen Adventsingen im Wiener Rathaus von 29. November bis 24. Dezember 2013 sind Chöre aus Österreich, verschiedenen europäischen Ländern sowie aus Brasilien, der Republik Botswana und Japan zu Gast. In einem abwechslungsreichen Programm werden Volks-, Advent- und Weihnachtslieder aus aller Welt zu hören sein. Wiener Rathaus - Festsaal 28. November – 24. Dezember 2013 jeden Freitag, Samstag, Sonntag, Feiertag von 15.30 – 19.00 Uhr an allen diesen Tagen auch Kasperltheater von 13.30 bis 14.00 Uhr und 14.30 bis 15.00 Uhr Turmblasen im Advent 28. November – 23. Dezember 2014 täglich von 20.00 – 20.30 Uhr am Rathausplatz beim Weihnachtsbaum
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Heiliger Abend

24. Dezember Der Heilige Abend, umgangssprachlich kurz Heiligabend genannt, ist der Vorabend des Weihnachtsfestes, der 24. Dezember. Im liturgischen Kalender ist ihm das Gedächtnis an Adam und Eva (Paradies und Sündenfall) zugeordnet. Er ist der letzte Tag der Adventszeit und wird noch heute vielerorts bis zur nächtlichen Weihnachtsmesse (Mette) als Fastentag begangen, doch hat sich die familiäre Weihnachtsfeier mit Bescherung und Festessen in Europa mehr und mehr auf den Abend oder schon den Nachmittag vorverlagert. Kirchlicherseits und außerhalb Europas wird dagegen weiterhin der 25. Dezember als Weihnachtstag begangen. Auch die Gottesdienstzeit ist von der Mitternacht immer weiter in die Abendstunden vorgezogen worden. Bei Sonnenuntergang am späten Nachmittag finden vielerorts bereits "Kinderchristmetten" und "Krippenspiele" statt. Die eigentliche Christmette darf gemäß erneuerter liturgischer Vorschriften der Katholischen Kirche jedoch nicht vor 22 Uhr beginnen, da es s…
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