Muttertag

zweiter Sonntag im Mai Der Muttertag, zweiter Sonntag im Mai, ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt eingebürgert. Geschichte Im England des 13. Jahrhunderts wurde der Sonntag Laetare als "mothering sunday" begangen, an dem man der Mutter Kirche für ihre Mutterschaft dankte und infolgedessen auch der leiblichen Mutter Dank abstattete. 1644 soll dieser Tag erstmalig urkundlich erwähnt worden sein. Daneben lassen sich Einflüsse aus verschiedenem alteuropäischem Brauchtum in Gestalt eines Frühlingssippenfestes mit dem Schwerpunkt auf der Mutterfigur ausmachen. Die Wiederbelebung der Tradition begann Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ann Jarvis in Grafton, West Virginia startete am 9. Mai 1907 (dem 2. Todestag ihrer eigenen Mutter) eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter. Die Bewegung wuchs rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Sta…
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Christi Himmelfahrt

40 Tage nach Ostern Jahr Ostersonntag Himmelfahrt Pfingstsonntag 2012 8. April 17. Mai 27. Mai 2013 31. März 9. Mai 19. Mai 2014 20. April 29. Mai 8. Juni Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Datum sich jedes Jahr innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verschiebt. Die beweglichen christlichen Feiertage um Ostern herum werden vom Ostersonntag aus berechnet. Auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde der Ablauf der astronomischen Ereignisse bis zum Ostersonntag so festgelegt: Tagundnachtgleiche, die auf der Nordhalbkugel den Frühlingsanfang markiert und als 21. März festgelegt wird Erscheinen des ersten Vollmondes nach der Tagundnachtgleiche Erster, auf den Vollmond folgender Sonntag, ist Ostersonntag Der erste mögliche Termin für den Ostersonntag ist daher der 22. März, das letzte mögliche Datum der 25. April. Eine bekannte Formel zur Berechnung des Osterdatums im Gregorianischen Kalender wurde von Car…
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Pfingsten

Fünfzig Tage nach Ostern Jahr Ostersonntag Himmelfahrt Pfingstsonntag 2012 8. April 17. Mai 27. Mai 2013 31. März 9. Mai 19. Mai 2014 20. April 29. Mai 8. Juni Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Datum sich jedes Jahr innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verschiebt. Die beweglichen christlichen Feiertage um Ostern herum werden vom Ostersonntag aus berechnet. Auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde der Ablauf der astronomischen Ereignisse bis zum Ostersonntag so festgelegt: Tagundnachtgleiche, die auf der Nordhalbkugel den Frühlingsanfang markiert und als 21. März festgelegt wird Erscheinen des ersten Vollmondes nach der Tagundnachtgleiche Erster, auf den Vollmond folgender Sonntag, ist Ostersonntag Der erste mögliche Termin für den Ostersonntag ist daher der 22. März, das letzte mögliche Datum der 25. April. Eine bekannte Formel zur Berechnung des Osterdatums im Gregorianischen Kalender wurde vo…
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Vatertag

zweiter Sonntag im Juni (Österreich) In Österreich versteht man unter dem Vatertag den 2. Sonntag im Juni, der dort nicht in Form von "Herrenpartien" begangen wird, sondern analog zum Muttertag einen Anlass zum Kauf von Blumen und kleinen Geschenken bieten soll. Der Vatertag wurde in Österreich erstmals 1955 gefeiert. Geschichte Die Bedeutung des Vatertags und das genaue Datum sind im deutschsprachigen Raum regional verschieden. Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert. Zurückzuführen ist der Feiertag auf Louisa Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg 1861–1865 gekämpft hatte. 1910 rief sie eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben. Präsident Calvin Coolidge gab 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA heraus. Präsident Richard Nixon erhob ihn 1974 in den Rang eines offiziellen Feiertages für den jeweils dritten Sonn…
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Allerheiligen – Allerseelen

1. u. 2. November Jährliche Gedenktage für Verstorbene - seien es Märtyrer, Heilige oder "Normalsterbliche" - gab es bereits im antiken Christentum. Seit dem 9. Jahrhundert hat dieses Gedenken ein festes Datum: Allerheiligen wird am 1. November begangen. 998 legte dann Odilo von Cluny die Allerseelenfeier für den 2. November fest, die Mönche von Cluny verbreiteten das Fest im 11. Jahrhundert, in Rom wurde es erstmals im 14. Jahrhundert gefeiert. An beiden Tagen wird der Verstorbenen gedacht - mit verschiedenen Schwerpunkten. An Allerheiligen stehen - der Name sagt es - alle Heiligen (Märtyrer) im Mittelpunkt. Anno 835 wurde Allerheiligen in diesem Sinne von Papst Gregor IV. eingeführt. An Allerheiligen werden auch die Gräber auf den Friedhöfen von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das "Seelenlicht" entzündet, das auch noch am darauffolgenden Allerseelentag leuchtet. Damit leitet Allerheiligen allerdings bereits über zu Allerseelen. Denn an Allerseelen …
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Martini

11. November Namensfest des heiligen Martin von Tours, Landesfeiertag des Burgenlands, Lostag. Historisch wichtiger Brauch-, Rechts- und Wirtschaftstermin im bäuerlichen Arbeitsjahr, verbunden mit dem Ende des Wirtschaftsjahres und dem Beginn des 6-wöchigen Adventfastens bis Weihnachten ("alter Advent"). In den agrarischen Gebieten Ostösterreichs war es noch im 20. Jahrhundert üblich, den Vorabend dieser Fastenzeit als Erntefest mit Lichterprozessionen, Festspeisen ("Martinigans", "Martinigebäck"), Heischegängen, Masken- und Feuerbräuchen, Spielen, Liedern ("Martinilieder") und Segenswünschen ("Martinisegen", "Martinigerte") zu begehen. Zu Martini begannen und endeten Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Heute ist noch das "Martiniganslessen" üblich, Pfarren laden zur Segnung des neuen Weins ("Martiniloben") und Heurigenwirte zu dessen Verkostung ein. Die ehemalige Lichterprozession ist zu einem Kinderbrauch mit Laternenumzug geworden, mancherorts ange…
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Chanukka

Stillere Lichter, anderes Fest Österreichische Städte in den dunklen Nächten des Vor- und Mittwinters: Überall ist Licht, Weihnachtslicht, Licht aus Millionen kleinen Lampen, die sich zu Sternen, zu Kometen, zu ganzen Heiligen Familien reihen. Es ist soviel Licht, dass der den Travnicek verkörpernde Helmut Qualtinger auf die Frage, was er sich zu Weihnachten am meisten wünsche, antwortete: „Aan Kuazschluss!“ So viel Licht, dass manche Lichter kaum noch auffallen, auch wenn sie ganz etwas anderes meinen. Die acht Lichter, die von frommen Juden zu Chanukka, im Kalender unweit von Weihnachten gelegen, entzündet werden, weisen auf eine ältere Geschichte hin: Anderthalb Jahrhunderte vor Geburt des Verursachers von Weihnachten herrschten in Palästina die Seleukiden, eine griechisch geprägte Nachfolgerdynastie Alexanders des Großen, die eine entschlossene Hellenisierungspolitik betrieb, erbittert bekämpft vom gegnerischen jüdischen Clan der Makkabäer. Als der Seleukidenkönig Ant…
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Wintersonnenwende

21. Dezember Die Wintersonnenwende ist die Umkehr der Deklinationbewegung der Sonne am 21. Dezember. Sie markiert den Winteranfang. Dies ist auf der nördlichen Erdhalbkugel der Tag im Jahr mit der kürzesten Helligkeits- und der längsten Dunkelheitsperiode. Da ab diesem Zeitpunkt die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das allerdings oft auch ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Die Germanen feierten zur Wintersonnenwende das Julfest. Bei den Römern war der 25. Dezember einer der höchsten Feiertage zu Ehren des Gottes der unbesiegten Sonne Sol invictus. Auch das Weihnachtsfest liegt zeitlich kurz nach der Wintersonnenwende. Wintersonnenwende Der Termin des Weihnachtsfestes hängt mit der Wintersonnenwende zusammen. Am 25. Dezember hat die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht. Weihnachten entstand in Rom, weil dort am Tag der Wintersonnenwen…
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Musikvereinshaus

Im Dezember 1857 freute man sich im Musikverein über ein "großartiges, echt kaiserliches Weihnachtsgeschenk". Kaiser Franz Joseph 1. hatte die Schleifung der alten Stadtmauern bewilligt und damit die Möglichkeit einer großangelegten Stadterweiterung geschaffen. Die Wiener Ringstraßenzeit begann. Neue Gebäude - darunter ein Opernhaus, Galerien und Museen - sollten nach kaiserlichem Ratschlüß an der Ringstraße entstehen, und so machte man sich auch im Musikverein Hoffnung, endlich dem allen Musikvereinsgebäude zu entkommen. Dieses Haus - in der Inneren Stadt, Tuchlauben Nr. 12, gelegen - war 1831 bezogen worden und enthielt den ersten wirklichen Konzertsaal Wiens. 700 Zuhörer fanden darin Platz - eine Dimension, die dem Publikumsansturm bald nicht mehr genügte. Trotzdem war wieder einmal Geduld gefordert. Denn erst 1863 zeigte sich der Kaiser spendabel und überließ der Gesellschaft ein großes Areal vis-ä-vis der Karlskirche. Die Musikfreunde hatten die Chance, sich mit eine…
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Fasching

die Zeit zwischen Dreikönig und dem Beginn der Fastenzeit Fasching, in Westösterreich Fas(t)nacht, die Zeit zwischen Dreikönig und dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch. Musik, Tanz, Maskentreiben und -umzüge, Narrenfreiheit, Geschlechtertausch, Rügegerichte, "verkehrte Welt" und eine allgemeine Lebensfreude bestimmen den Fasching, der in der letzten Woche, beginnend mit dem "foasten" oder "unsinnigen" Donnerstag, seinem Höhepunkt zustrebt, den er in den "3 heiligen Faschingstagen" (Sonntag bis Dienstag vor dem Aschermittwoch) erreicht. Der Faschingsbrauch enthält Elemente alter bäuerlicher Kultur, höfischer Kostümfeste und spätmittelalterlicher bzw. frühneuzeitlicher Narrenfeste der Handwerker und Zünfte. Trotz der Tendenz zur Vereinheitlichung in den letzten Jahren, beeinflusst durch die Formen des rheinischen Karnevals (Faschingsgilden, Prinzenpaare, Umzüge und Sitzungen mit kabarettartigen Darbietungen) und des "Villacher Fasching", finden sich in Österreich no…
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