Hohe Warte

Hohe Warte Mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Juli 1851 bewilligte Kaiser Franz Joseph die Errichtung "…einer Centralanstalt für meteorologische und magnetische Beobachtungen" der Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, die auf eine Initiative der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zurückgeht. Diese richtete bereits 1848 das Ersuchen an Karl Kreil, Direktor der Sternwarte zu Prag und wirkliches Mitglied der Akademie, ein meteorologisches Beobachtungssystem für die österreichische Monarchie zu entwerfen. Karl Kreil (1798 - 1862) wurde erster Direktor der neu gegründeten Zentralanstalt und zugleich Professor für Physik an der Universität Wien. Diese Personalunion, zwischen Direktor einerseits und Universitätslehrer andererseits, blieb bis heute erhalten und beeinflusste nachhaltig die wissenschaftliche Forschung an der Zentralanstalt. Kreil richtete ein meteorologisches Beobachtungssystem für das Gebiet der gesamten österreichischen Monarchie ein …
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Hochwasser 2002

Hochwasser 2002 Tausende Menschen sind Opfer der Jahrhundert-Flut, die Österreich in Atem hält. Alles begann Anfang August mit "harmlosem" Regen. Es waren lokale Unwetter, etwa in Tirol und Kärnten. Der typische "Salzburger Schnürlregen" wurde sieben Tage später schlimmer. Fluten verwüsteten auch das Mühlviertel (OÖ), das Wald- und Weinviertel (NÖ). Die nicht enden wollende Sintflut löste so die schlimmste Hochwasser-Katastrophe in der jüngeren Geschichte Österreichs aus. 1. August: In Wien stehen nach heftigen Regenfällen Unterführungen - insbesondere der Praterstern - bis zu einem halben Meter unter Wasser. 6. August: Starke Regenfälle in der Stadt Salzburg und Umgebung lassen Bäche über die Ufer treten und überfluten Keller und Tiefgaragen. Am Abend wird im Flachgau Katastrophenalarm ausgerufen, auch im Tennengau kommt es zu ersten Überschwemmungen. 7. August: In der Nacht führen starke Regenfälle zu ersten Überflutungen im Raum St. Pölten (NÖ).…
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Hochwasser 1954

Hochwasser 1954 Links oben: Handelskai und Mexikokirche von der Reichsbrücke aus gesehen. Rechts oben: Friedrich Engels Platz. Unten: Handelskai Die Bilder wurden von Herrn Johannes Biber zur Verfügung gestellt Ein kaltes Höhentief über der Nordsee verlagerte sich vom 6.7. auf den 7.7.1954 sprunghaft in den bayerisch-österreichischen Alpenraum und bildete hier ein neues Zentrum, das für die nächsten Tage stationär und somit wetterbestimmend war. Der Kaltlufteinbruch war von heftigen Gewittern und Starkniederschlägen sowie von einem großen Temperatursturz begleitet. Die Nullgradgrenze sank unter 1000 m Höhe und es schneite zeitweise bis um 600 m Höhe. Besonders die intensiven Starkniederschläge am 7.7.1954 und 8.7.1954 ließen die Bäche und Flüsse rasch ansteigen. Es kam zu großen Überschwemmungen, die sich durch die nachfolgend anhaltenden Niederschläge zur größten Hochwasserkatastrophe des 20. Jhdts. im bayerisch- österreichischen Donauraum entwickelten. Di…
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