Innere Stadt

Innere Stadt 1. Bezirk Fläche: 2,88 km² Einwohner: 18.002 (1991) 17.056 (2001) 17.708 (2005) Allgemeine Informationen Die Innere Stadt bildet die Kernstadt von Wien, vom S-Ufer des ehem. südlichsten Donauarms (heute Donaukanal), vom Unterlauf des Wienflusses, von der Ringstraße und der "Zweierlinie" umgeben, mit den wichtigsten bundesstaatl. Amtsgebäuden, Zentrum des kulturellen, kirchl., wiss., gesellschaftl. und wirt. Lebens der Hauptstadt. Hier liegen die Hofburg, die bedeutendsten Museen und zahlr. andere Kulturstätten (Staatsoper, Burgtheater, Musikvereinsgebäude, Univ. Wien, Kunstuniversitäten). Die I. S. ist auch Bank- und Geschäftsviertel (Kärntner Straße, Graben, Kohlmarkt, Wollzeile, Rotenturmstraße, Wipplingerstraße; Textilviertel zw. Börse und Franz-Josefs-Kai). Die I. S., im Volksmund "die Stadt" genannt, unterliegt seit Jahrzehnten einer deutlichen "Citybildung": Die Einwohnerzahl war bis 1987 ständig im Rückgang, weist aber seither wieder le…
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Döbling

Döbling 19. Bezirk Fläche: 24,9 km² Einwohner: 67.377 (1991) 64.030 (2001) 68.080 (2005) Allgemeine Informationen um 1114 als Tobilic (Töblich) erwähnt, bis 1891 zwei selbständige Gem. (Ober- und Unter-D., durch den Krottenbach voneinander getrennt), 1892 mit Sievering, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Kahlenbergerdorf und Josefsdorf zum 19. Bez. vereinigt; Salmannsdorf und Neustift kamen 1938 vom 18. Bez. hinzu. D. reicht von der Donau und dem oberen Donaukanal über die Aussichtshöhen von Nußberg, Krapfenwaldl, Cobenzl und Himmel (Bellevue) bis auf die randl. Bergkette des Wienerwalds, die sich vom Dreimarkstein über Hermannskogel und Kahlenberg hinzieht und mit dem Leopoldsberg steil zur Donau abfällt. Die Zahnradbahn auf den Kahlenberg Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Berühmte Bewohner …
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Penzing

Penzing 14. Bezirk Fläche: 33,31 km² Einwohner: 80.822 (1991) 78.169 (2001) 83.338 (2005) Allgemeine Informationen altes Dorf, um 1120 erstmals urk. erwähnt, am li. Ufer der Wien und an der Straße nach Linz; im 18. Jh. Sommerfrische und 1. Sitz der Wr. Seidenind.; 1890/92 als Teil des 13. Bez. der Stadt Wien einverleibt, 1938 mit allen Bezirksteilen nördl. der Wien (Breitensee, Baumgarten mit Steinhof, Hütteldorf) vom 13. Bez. abgetrennt und mit den nö. Wienerwaldorten Mariabrunn, Weidlingau, Hadersdorf, Hainbach zum neuen 14. Bez. P. vereinigt. Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Berühmte Bewohner Viele Berühmtheiten wohnten und wirkten in den Vororten, die den heutigen 14. Bezirk bilden: im Haus Hadikgasse 62 befand sich eine der vielen Wiener Wohnungen Ludwig van Beethovens. Franz Schubert besu…
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Mariahilf

Mariahilf 6. Bezirk Fläche: 1,48 km² Einwohner: 30.298 (1991) 27.867 (2001) 29.310 (2005) Allgemeine Informationen Mariahilf am Steilhang gegen den Wienfluss gelegen (urspr. Weingärten und Lehmgruben); der untere Teil des Flusses wurde ab 1895 überwölbt und trägt den Naschmarkt (Grenze zum 5. Bez.). Von der Mariahilfer Straße, die die Grenze zum 7. Bez. Neubau bildet, führen Stiegenanlagen zum Steilabfall gegen den Wienfluss hinunter. Den Namen erhielt die 1660 um den Barnabitenfriedhof entstandene Ortschaft M. von einem Gnadenbild gleichen Namens (1660, eine Kopie des Passauer Gnadenbilds von L. Cranach d. Ä.), das sich heute in der Kirche M. befindet. 1862 wurden mit M. die ehem. Vorstädte Laimgrube, Windmühl- und Magdalenengrund ("Ratzenstadl") und Gumpendorf (urk. 12. Jh.) vereinigt; später ging der Name auf den gesamten Bez. über. Durch die Lage an der Straße nach Schönbrunn und an der ehem. Poststraße nach Linz entwickelte sich M. rasch. Es wurde ein ty…
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Theater Verein Odeon

Theater Verein Odeon A 1020 Wien, Taborstrasse 10 +43-(0)1- 216 51 27 +43-(0)1- 214 55 62 - 22 odeon@odeon-theater.at Theater ist eine Kunst des Augenblicks. Wenn das Bühnenlicht nach einer Vorstellung erlischt, dann ist etwas Unwiederholbares zu Ende gegangen. Am nächsten Abend sehen wir vielleicht dieselbe Geschichte, aber alle haben sich und alles hat sich verändert. Der Große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte in der Wiener Leopoldstadt war seit dem Krieg nicht mehr zu nutzen. Ein Schwelbrand hatte die Insignien würdiger Kaufmannschaft nach Jahren des Missbrauchs zu Ende des Krieges vernichtet. Zweiundvierzig Jahre lang stand der Raum leer und wartete auf eine neue Bestimmung. Ein begeistertes Ensemble, das bereit war, nahezu rund um die Uhr zu arbeiten und eine Planung, die den stufenweisen Ausbau vorsah und nicht zuletzt die Courage, ohne über die erforderlichen Mittel zu verfügen, dennoch mit dem Projekt zu beginnen, machte die Err…
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Brigittenau

Brigittenau 20. Bezirk Fläche: 5,67 km² Einwohner: 71.876 (1991) 76.268 (2001) 82.133 (2005) Allgemeine Informationen Überschwemmung und Eisgang vor der Donauregulierung Brigittenau war 1850-1900 Teil des 2. Bez.; frühere Gebietsteile wurden "Schottenau", "Wolfsau", "Taborau" und "Zwischenbrücken" genannt, heutiger Name nach der Brigittakapelle (1645-51 nach Abwehr der Schweden im 30jähr. Krieg errichtet). Bis zur Donauregulierung (1869-75) hauptsächl. Augebiet mit Fasangarten, von Joseph II. mit dem Augarten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; seit 1840 vom S her rasche Besiedlung, früher Ind.-Viertel, heute vorwiegend Wohnbezirk. - Ein bes. Volksfest war bis 1847 der Brigittakirtag, beschrieben in F. Grillparzers "Der arme Spielmann". Text auszugsweise aus aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs www.aeiou.at Magistratisches Bez…
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Alsergrund

Alsergrund 9. Bezirk Fläche: 2,99 km² Einwohner: 40.416 (1991) 37.816 (2001) 39.577 (2005) Allgemeine Informationen an der unteren Als ( Alserbach), zw. Alserstraße und Donaukanal. 1862 erfolgte die Vereinigung der Alservorstadt und anderer Vorstädte (Roßau, Althangrund, Thury, Lichtenthal, Himmelpfortgrund, Michelbeuern) zum 9. Wr. Bez. Zahlr. öffentl. Einrichtungen v. a. im Spitals- und Univ.-Viertel. Allg. Krankenhaus (Altes Allg. Krankenhaus, 1784 von Joseph II. eröffnet, seit 1997 Universitätscampus; Neues Allg. Krankenhaus, seit 1904; Neues AKH, im Vollbetrieb seit 1992/93), Josephinum (1783-85, heute Inst. f. Geschichte d. Medizin), Inst.-Gebäude der Univ. Wien; Nationalbank (1913-25); Servitenkirche (err. 1651-77) mit Peregrini-Kapelle (Fresken von J. A. Mölk), Lichtentaler Pfarrkirche ("Schubertkirche", err. ab 1712), Votivkirche (1856-79 von H. Ferstel erbaut), Canisiuskirche (1899-1903); Geburtshaus von F. Schubert (Schubertmus.), Roßauer Kaserne (18…
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Erzherzog-Carl-Denkmal und Prinz-Eugen-Denkmal

Erzherzog-Carl-Denkmal und Prinz-Eugen-Denkmal Das Denkmal Erzherzog Carls wurde 1853-59 zur Erinnerung an seinen Sieg über Napoleon in der Schlacht bei Aspern errichtet. Das Denkmal des Prinzen Eugen entstand 1860-65 anläßlich seiner Erfolge über die Türken. Beide Denkmäler wurden von Architekt Eduard van der Nüll und Bildhauer Anton Dominik Fernkorn geschaffen. Die Sockel bestehen aus grobem „Untersberger Marmor“, der eigentlich ein Kalkkonglomerat ist, mit Querschnitten großer, ehemals festsitzender Muscheln, dazwischen finden sich Kalkbruchstücke, Gerölle und gelbbraune Komponenten von Bauxit. Die dickschaligen Muscheln lebten im Brandungsbereich des seichten Meerwassers. Die eingeschwemmten Gerölle lassen auf ein eher einheitliches Hinterland schließen, aufgebaut aus Kalken der Jurazeit. Das gleich alte Konglomerat von Glasenbach, verwendet beim Opernringhof, ist ungleich bunter und vielfältiger. Das Gestein stammt aus der Kreidezeit und ist ca. 80 Millionen Jahre alt…
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Favoritner Wasserturm

Favoritner Wasserturm X. Bezirk (Favoriten), Wasserturm, Windtenstraße 3 abseits der Triester Straße; Straßenbahnlinie 65 von der U-Bahn-Station Karlsplatz (U1/U2/U4). Der Wasserturm ist von der Straße aus zu sehen; das Innere kann bei gelegentlichen Ausstellungen und bei Führungen besichtigt werden: Voranmeldung unter 01/599 599-4131. Ein prunkvoller Wasserturm Im 19. Jahrhundert erlebte Wien die Industrielle Revolution, die Zähmung der Donau, die Demolierung der alten Stadtmauern und eine Verdoppelung seiner Bevölkerungszahl. 1890 gab es etwa 1,4 Millionen Einwohner; um diese Massen mit Wasser zu versorgen, errichtete man damals die Pumpstation Favoriten. Das von Franz Borkowitz 1889 entworfene Gebäude war Teil eines Projekts, alpines Quellwasser aus dem Rax- und Schneeberggebiet 75 Kilometer südwestlich der Stadt nach Wien zu leiten. Daher rührt auch der Name der nahen Raxstraße. 1900 gab es bereits 1,7 Millionen Einwohner, und diese Zahl stieg noch auf den – seitd…
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DDSG – Blue Danube Schiffahrt GmbH

Donauschifffahrt Erste Probefahrt des Raddampfers „Kaiser Franz I.“ 17.September. Das erste Dampfschiff der „k. k. privilegierten Donau Dampfschifffahrts-Gesellschaft“ (DDSG) nimmt seine Probefahrt auf. Von Wien nach Pest benötigt das Schiff 14 Stunden und 15 Minuten, die Rückfahrt dauerte 48 Stunden und 20 Minuten. Zwei englische Schiffbauer hatten am 11.April 1828 ein österreichisches Privileg auf eine verbesserte Konstruktion von Dampfschiffen zur ausschließlichen Befahrung der Donau erhalten. Der strenge Winter 1829/30 verzögerte die Lieferung der Maschinenanlage aus London. Am 26.Juli schließlich ging der Raddampfer vom Stapel, nachdem er der Zermalmung durch den Einstoß vom Februar (?) nur kanapp entronnen war. Am 1.September wurde der DDSG nach behördlicher Überprüfung ein Privileg zur Donaudampfschiffahrt auf 15 Jahre ausgestellt. Am 1.2.1831 nahm das Dampfschiff „Franz I.“ seine regelmäßigen Fahrten bis in die Moldau-Fürstentümer auf. Text auszugsweise aus …
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