Ein Dokumentarist des alten Wien

Susanne Winkler (Hrsg.) August Stauda Ein Dokumentarist des alten Wien Wien Museum Christian Brandstätter Verlag Der Wiener Architektur- und Landschaftsfotograf August Stauda (1861-1928) hat das „alte“ Wien der Jahrhundertwende in mehr als 3000 Fotografien festgehalten. Dabei konzentrierte er sich – ähnlich wie der in den 20er-Jahren von den jungen Avantgardekünstlern entdeckte und gefeierte Eugène Atget in Paris – auf die Dokumentation jener Wiener Stadtteile, die um die Jahrhundertwende massive städtebauliche Veränderungen erfuhren. Stauda hat in seinen Stadtbildern nicht nur Sehenswürdigkeiten der Inneren Stadt festgehalten, sondern auch unspektakuläre urbane Situationen. Damit eröffnet sein Œuvre die seltene Möglichkeit, die Großstadt Wien in einer historischen Phase, die von tief greifenden Veränderungen und starkem Wachstum bestimmt war, in ihrer architektonischen und sozialen Vielfalt in den Blick zu bekommen. Man erahnt den Rhythmus ihrer „Normalität“, eine Er…
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Leopold Museum

Fünf Jahrzehnte dauerte es, die Sammlung zusammenzutragen, seit dem Jahr 2001 hat sie ihren endgültigen Platz gefunden: Dr. Rudolf Leopold, der mittlerweile 80jährige Sammler, leitet seit dem, das gemeinsam mit der Republik Österreich und der Österreichischen Nationalbank gestiftete und vom österreichischen Staat erbaute Museum. Es ist das größte und meistbesuchte des neuen Wiener Museumsquartiers. Kern der Sammlung ist die österreichische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, darunter malerische und zeichnerische Hauptwerke von Egon Schiele und Gustav Klimt. Hier wird der Wandel vom Jugendstil zum Expressionismus Schritt für Schritt nachvollziehbar. Den kunsthistorischen Kontext vermitteln Spitzenwerke der österreichischen Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. In großzügigen, lichtdurchfluteten Sälen begegnet man neben Gemälden und Zeichnungen auch kostbarem Kunsthandwerk und Mobiliar aus der Zeit der Wiener Werkstätten, Originalstücken etwa von Adolf Loo…
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Gasometer

Die vier Gasometer in Wien-Simmering entstanden im Rahmen der Errichtung des Gaswerks Simmering in den Jahren 1896 bis 1899 in Vollziegelmauerwerk. Sie weisen inklusive ihrer charakteristischen, die Silhouette bestimmenden Kuppeln eine Höhe von jeweils 75 m und einen Innendurchmesser von 62,8 m auf und boten ursprünglich Fassungsraum für 90.000 Kubikmeter Gas. Die Ziegelmauern sind zwischen 90 und 160 cm stark. Die Umstellung auf Erdgasversorgung - dabei erfolgt die Speicherung in unterirdisch gelegenen Behältern - ließ diese Gasbehälter ihre Funktion verlieren, man legte sie still. 1978 unter Denkmalschutz gestellt, leitete man in den Achtzigerjahren Überlegungen hinsichtlich einer sinnvollen Nutzung ein. Ein 1908/09 errichteter fünfter Gasbehälter wurde 1980 bis 1982 abgebrochen. Im östlichsten der vier Bauwerke wurde 1989 die Jubiläumsausstellung "Die ersten 100 Jahre" aus Anlass 100 Jahre Sozialdemokratie gezeigt. Neugestaltung Seit dem Jahr 1996 lagen Planungsk…
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Gebetsräume und Moscheen in Wien

Kunst in Wien Kunst in und aus Wien Bedeutende Gebäude Theater und Opernhäuser ... die Wiener Bühnen Museen Kulturgut Deutschmeister, Spanische Hofreitschule ...
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Pfeffer im Dach und worüber der Kaiser …

Anlässlich der Wiedereröffnung der Kunstkammer Wien im Kunst­historischen Museum am 1. März 2013 erscheint ein Kinderbuch zu dieser einzigartigen Sammlung. Reichtum, Fülle und fantastische Vielfalt der habsburgischen Kunst- und Wunderkammern spiegeln sich in diesem üppig mit Fotos und Zeichnungen bebilderten und nach Themen gegliederten Kinderbuch: Exotika und Naturalien, Tapisserien und wissenschaftliche Instrumente, Elfenbein und Gold – dies wird lebendig und spannend erklärt und dokumentiert. Wie eine Bronzestatue gegossen wird oder wie ein Automat funktioniert, erfährt man ebenso wie warum das Horn eines Einhornes so viel wertvoller war als Gold. Kleine Rätsel und Spiele regen zum Raten und Mitmachen an. Fotos, Zeichnungen und Text laden in 18 Kapiteln zum Schauen und Staunen, Lesen und Lernen ein. Sabine Haag, Herausgeber Sabine Haag, Dr., geboren in Bregenz, Direktorin der Kunstkammer und der Weltlichen und Geistlichen Schatzkammer, leitet seit 2009 als Generald…
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Theater an der Wien

Das Theater an der Wien ist ein traditionsreiches Theater an der linken Wienzeile, im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, welches im Verbund der Vereinigte Bühnen Wien betrieben wird. Seit Januar 2006 trägt es den Beinamen Das neue Opernhaus. Es fasst über 1000 Plätze. Der Textdichter der Zauberflöte, Emanuel Schikaneder, war durch den ungeheuren Erfolg von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper, die 1791 im Freihaustheater uraufgeführt worden war, begütert genug, um 1798 einen neuen, großen Theaterbau nach Plänen von Franz Jäger zu beginnen. Die Wien vor dem Theater ist heute kanalisiert und darüber der Lebensmittelmarkt Naschmarkt errichtet. Der 1801 im Empirestil vollendete Bau ist außen heute nur noch an der Millöckergasse erhalten, wo das Papagenotor den Erbauer als Papageno mit seinen Kindern als Drei Knaben in der Zauberflöte zeigt. 1803 und 1804 wohnte Ludwig van Beethoven während der Komposition seiner Oper Fidelio einige Zeit in dem Gebäude, woran heute ein im Erdgeschoss…
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Remaill-Technik

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Burgtheater

Am 14. März 1741 überließ Kaiserin Maria Theresia dem Theaterunternehmer Selliers ein neben der Hofburg leerstehendes Ballhaus zur Verpachtung an Schauspielertruppen. Ihr Sohn Joseph II. stellte es 1776 per Dekret als "Teutsches Nationaltheater" unter die Administration des Hofes. Damit begann die Glanzzeit der deutschsprachigen Schauspielkunst in Wien.Seit 1794 trägt das Theater den Namen "K.K. Hoftheater nächst der Burg". Es erlebte eine erste Blütezeit unter Direktor Joseph Schreyvogel (von 1814 bis 1832), der sich besonders um die Pflege der Weimarer Klassik bemühte und Franz Grillparzer an die Burg holte. Ein wichtiger Reformator des Hauses wurde Heinrich Laube (künstlerischer Leiter von 1849 bis 1867). Mit seinem literarisch anspruchsvollen Spielplan kam ein grandioses Schauspielerensemble an die Burg. "Diese Schauspieler spielen ihre eigene Situation in dieser Stadt, die eine einzigartige, vollkommen scheinhafte und dabei großartige ist." (Hugo von Hofmannsthal). Das b…
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Dorotheum

Dorotheum GmbH & Co KG A 1010 Wien, Dorotheergasse 17 +43-(0)1- 515 60 - 0 +43-(0)1- 515 60 - 443 client.services@dorotheum.at Zum ersten, zum zweiten, und zum dritten! Über 300 Jahre Dorotheum Die Geschichte einer österreichischen Institution Von 1707 bis heute Bei den erfolgreichsten Auktionen in der Geschichte des Dorotheum mit Weltrekord- und Spitzenpreisen konnten wir im Jubiläumsjahr 2007 herausragende Verkaufserfolge erzielen. Seit nunmehr über 300 Jahren schreibt sich das österreichische Traditionsunternehmen, nach seiner Privatisierung in österreichischen Händen bleibend, in die Geschichte des Landes. 1707 regierte Kaiser Joseph I., auf dessen Wunsch das „Wiener Versatz- und Fragamt“ im April desselben Jahres von ihm höchstselbst eröffnet wurde. Versteigerungen waren seit jeher auch Bestandteil dieses „Amtes“, deshalb gilt das Dorotheum heute als ältestes der führenden Auktionshäuser weltweit. 300 Jahre nach seiner Gründung ist aus dieser lokalen E…
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Die Baugeschichte der Albertina

„Es ist Mein Wille, daß die Erweiterung der inneren Stadt Wien mit Rücksicht auf eine entsprechende Verbindung derselben mit den Vorstädten ehemöglichst in Angriff genommen und hiebei auch auf die Regulirung und Verschönerung Meiner Residenz- und Reichshauptstadt Bedacht genommen werde. Zu diesem Ende bewillige Ich die Auflassung der Umwallung und der Fortifikationen der inneren Stadt sowie der Gräben um dieselbe." Dieser Erlass von Kaiser Franz Joseph I., veröffentlicht am 25. Dezember 1857 in der Wiener Zeitung, bildete die Grundlage zur flächenmäßig umfangreichsten und architektonisch bedeutendsten Umgestaltung des Wiener Stadtbildes. Unter Beteiligung mehrerer renommierter in- und ausländischer Architekten entstand ein „Masterplan", der anstelle der Befestigungsmauern zwischen der Inneren Stadt und den ihr radial vorgelagerten Vorstädten die Anlage eines Prachtboulevards vorsah. In der 50 Jahre dauernden Realisierungsphase entwickelte sich ein beeindruckendes architekton…
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