Geschichte der Wiener Staatsoper

Über dreieinhalb Jahrhunderte, bis in die Zeit des Frühbarock, reicht die Tradition der Wiener Opernpflege zurück. Kaiser Franz Joseph I. dekretierte im Dezember 1857, die alten Stadtmauern und Befestigungen um die Wiener Innenstadt abzureißen und einen breiten Boulevard mit neuen Prachtbauten für Kunst und Politik, die Ringstraße, anzulegen. Auch die beiden Hoftheater (ein Sprech- und ein Musiktheater) sollten am Ring einen neuen Platz finden. Für das Kaiserlich-königliche Hofoperntheater wurde ein prominenter Platz im unmittelbaren Bereich des ehemaligen Kärntnertortheaters gewählt. Dieses vom Publikum so geliebte Operntheater aus dem Jahre 1709 wurde aufgrund seiner Beengtheit abgerissen. Erbaut wurde das neue Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler hatten mitgewirkt: man denke nur an Moritz von Schwind, der die Fresken im …
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Wiener Staatsoper

Rund 50 Opern und 20 Ballettwerke bietet das Repertoire jeder Spielzeit, die von 1. September bis 30. Juni läuft. Entscheidend ist aber nicht der (von keinem Opernhaus der Welt erreichte) Superlativ, sondern die Abwechslung auf höchstem Niveau, die an diesem Haus geboten wird. Ein künstlerischer Eckpfeiler dieses Opernhauses ist ein fest engagiertes Sängerensemble, das stets von internationalen Gastsängern ergänzt wird. So waren zahlreiche Weltstars ursprünglich Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper. Vor allem Direktor Ioan Holender entdeckte zahlreiche junge Sänger, wie Natalie Dessay, Barbara Frittoli, Angela Gheorghiu, Vesselina Kasarova, Angelika Kirchschlager, Andrea Rost, Michael Schade, Bo Skovhus, Bryn Terfel und Ramón Vargas für die Wiener Staatsoper und somit für die internationale Musikwelt. Ein weiteres: das Wiener Staatsopernorchester, aus dessen Mitgliedern sich bekanntlich die Wiener Philharmoniker rekrutieren. In aller Unbescheidenheit: Es herr…
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Museen in Wien

Brauchtum Völkerkundemuseum-Homepage Österreichisches Museum für Volkskunde Österreichisches Volksliedwerk Wiener Volksliedwerk Sprachen Internationales Esperanto-Museum Österreichisches Sprachinselmuseum Religion Dom- und Diözesanmuseum der Erzdiözese Wien Judenplatz Jüdisches Museum Lichtentaler Pfarrmuseum Museum der Mechithatistenkongregation Sammlung Religiöse Volkskunst Schatzkammer des Deutschen Ordens Museum im Schottenstift Persönlichkeiten Beethoven-Fries Beethoven Gedenkstätte "Eroicahaus" Beethoven Gedenkstätte Floridsdorf Beethoven Gedenkstätte "Heiligenstädter Testament" Brahms Johannes Freud Sigmund Fuchs Ernst Grillparzer Gedenkzimmer Grillparzer-Raum Haydn Joseph Hrdlicka Alfred Hundertwasser, Friedensreich Hundertwasser-Haus Klimt Gustav Lehár Franz Loos-Haus Loos-Raum Makart Hans Mozart, Wolfgang Amadeus Schiele Egon Schikaneder Emanuel Schönberg, Arnold Schrammeln Schubert-Gedenkstätte Schubert-Gedenkstätte "Geburt…
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Haus des Meeres

Amazonas-Dschungel-Passage eröffnet Informationen auf der Website des "Haus des Meeres" Im Haus des Meeres - Aqua Terra Zoo werden auf über 4.000 m2 mehr als 10.000 Tiere gezeigt! In der Terrarienabteilung sehen Sie Krokodile, Gift- sowie Riesenschlangen und Echsen.Im Mittelpunkt der tropischen Seewasserabteilung stehen die großen Aquarien mit Haien, einer Seeschildkröte, vielen Korallen und farbenprächtigen Fischen. Die größte Attraktion in der tropischen Süßwasserabteilung sind die berüchtigten Piranhas. Die Höhepunkte schlechthin aber sind das Tropenhaus und der Krokipark mit seinen frei fliegenden Vögeln und herumlaufenden Äffchen. Die Mittelmeerabteilung bietet einen Überblick über die Vielzahl an verschiedenen Lebewesen dieses Ozeans, beginnend mit Anemonen über Schlangen, Muscheln, Krabben, Seeigel bis zu Seesternen und Fischen. Aus der Geschichte des "Haus des Meeres" Das erste Seewasseraquarium Österreichs Im Jahre 1958 haben Wissenschaftler und Wirtschafts…
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Spanische Hofreitschule

Der legendäre Leiter der Hofreitschule, Oberst Alois Podhajsky, bringt einen Hengst zur "Capriole" - ursprünglich eine Kampftechnik für das dichteste Schlachtengewühl. Kaiserin Sisi hatte zwei davon. Sie war eine exzellente Reiterin und musste das auch sein, denn die weißen Pferde haben zwar einen gutmütigen Charakter, wurden aber in der Renaissance ursprünglich als Streitrösser für das dichteste Schlachtengetümmel gezüchtet. Einige der berühmten Figuren, die in der Spanischen Hofreitschule in Wien vorgeführt werden, sind Kampftechniken: So wird das Pferd bei der "Levade" zum Steigen auf den Hinterfüßen gebracht, um die Fußsoldaten abzuschütteln, die den gepanzerten Reiter aus dem Sattel ziehen wollen; die "Capriole", bei der das Ross in die Luft springt und wuchtig mit den Hinterbeinen ausschlägt, dient ebenfalls dazu, dem bedrängten Reiter Luft zu verschaffen. Die Lipizzaner haben spanische, neapolitanische und arabische Vorfahren und ihren Typ seit über 300 Jahren nicht v…
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Die Wiener Bezirksmuseen

Innere Stadt Adresse Wipplinger Straße 8, 1010 Wien Tel 534 36-01127 Web www.bezirksmuseum.at/innerestadt Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag 16:00 - 18:00 Uhr Das Museum ist an unterrichtsfreien Tagen der Wiener Schulen geschlossen. Leopoldstadt Adresse Karmelitergasse 9, 1020 Wien Tel 4000 02-127 Web www.bezirksmuseum.at/leopoldsta Öffnungszeit Sonntag 10:00 - 12:00 Uhr Mittwoch 16:00 - 18:30 Uhr In den Schulferien geschlossen. Landstraße Adresse Sechskrügelgasse 11, 1030 Wien Tel 4000 03-127 Web www.bezirksmuseum.at/landstrasse Öffnungszeiten Sonntag 10:00 - 12:00 Uhr Mittwoch 16:00 - 18:00 Uhr An Feiertagen und während der Schulferien ist geschlossen. Nach tel. Voranmeldung jederzeit. Wieden Adresse Klagbaumgasse 4, 1040 Wien Tel 581 78 11 Web www.bezirksmuseum.at/wieden Öffnungszeiten Sonntag und Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr Margareten Adresse Schönbrunner Straße 54, 1050 Wien Tel 0676/414…
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Der Reichsbrückeneinsturz

Am 1. August 1976 gab es zwei Ereignisse, die den Österreichern bis heute im Gedächtnis geblieben sind: Der Einsturz der Reichsbrücke knapp vor fünf Uhr früh und der Feuerunfall von Niki Lauda auf dem Nürburgring, den er schwer verletzt überlebte. Um 4.43 Uhr stürzte in Wien die Reichsbrücke ein. An einem Durchschnittstag von etwa 18.000 Fahrzeugen pro Stunde frequentiert, befanden sich zu diesem Zeitpunkt gerade vier - im Brückenbereich. Ein Personenauto stürzte mit ab, dessen 22-jähriger Lenker verunglückte tödlich. Ein passagierloser Autobus der Wiener Verkehrsbetriebe stürzte mit der einbrechenden Brücke ab. Der Lenker konnte unverletzt vom Dach des Busses geborgen werden. Die Bergung des Busses gelang erst nach mehreren vergeblichen Versuchen am 9. August. Ein Pannenfahrzeug und ein VW blieben in Schräglage auf der Brücke hängen. Ein rumänisches Passagierschiff sowie das DDSG-Schiff "Passau" wurden durch herabfallende Trümmer beschädigt. Bereits um 6.…
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Hochwasser 1954

Ein kaltes Höhentief über der Nordsee verlagerte sich vom 6.7. auf den 7.7.1954 sprunghaft in den bayerisch-österreichischen Alpenraum und bildete hier ein neues Zentrum, das für die nächsten Tage stationär und somit wetterbestimmend war. Der Kaltlufteinbruch war von heftigen Gewittern und Starkniederschlägen sowie von einem großen Temperatursturz begleitet. Die Nullgradgrenze sank unter 1000 m Höhe und es schneite zeitweise bis um 600 m Höhe. Besonders die intensiven Starkniederschläge am 7.7.1954 und 8.7.1954 ließen die Bäche und Flüsse rasch ansteigen. Es kam zu großen Überschwemmungen, die sich durch die nachfolgend anhaltenden Niederschläge zur größten Hochwasserkatastrophe des 20. Jhdts. im bayerisch- österreichischen Donauraum entwickelten. Die Entstehung des Katastrophenhochwassers im Juli 1954 wurde durch eine hohe Ausgangslage der Wasserführung der Donau und eine hohe Bodensättigung begünstigt. (aus www.ooe.gv.at) Oberösterreich, Niederösterreich un…
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Tschernobyl und die Folgen für Österreich

Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Sie wurde auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse als katastrophaler Unfall auf der höchsten Stufe dieser Skala eingeordnet. Große Mengen an radioaktivem Material wurden in die Luft geschleudert und verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschernobyl, aber auch über viele Regionen Europas. Die Modellierung der radioaktiven Belastung der Böden Österreichs Ulrike Rappelsberger, Peter Bossew und Eberhardt Henrich Umweltbundesamt , Österreichisches Ökologieinstitut , BM für Gesundheit und Konsumentenschutz Österreich zählt zu den von der Tschernobyl-Katastrophe am 26. April 1986 am stärksten betroffenen Ländern. Die Spitzenwerte der Bodenbelastung mit Cäsium-137 liegen bei über 150 kBq/m². Höhere Werte der Deposition (über 200 kBq 137Cs/m2) finden sich sonst nur in der Uk…
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Kelten

Kelten, Sammelbegriff für zahlr. Stämme der Eisenzeit. Im 6. Jh. v. Chr. entstand zw. Seine und Inn eine kulturelle Einheit mit relativ gleichartigen polit. und soz. Strukturen; gemeinsam waren Sprache, Religion und materielle Kultur mit lokalen Ausprägungen. Eine polit. Geschlossenheit bestand nicht; zum Mittelmeerraum wurden Kontakte unterhalten. Die Menschen dieses W-Hallstattkulturkreises wurden von den Griechen K., von den Römern Gallier genannt. Um 450 v. Chr. breitete sich die dort entstandene keltische La-Tène-Kultur bis Ost-Ö. aus, wobei die bodenständige Bevölkerung ohne kriegerische Ereignisse oder Eroberungen die neuen Kulturformen übernahm, sie nachahmte und sich so bald als K. fühlte. Erst ab dem 4. Jh. v. Chr. ist mit einer Einwanderung von K. nach Ö. zu rechnen, zur selben Zeit begannen kelt. Kriegszüge, die bis Rom, Griechenland und Kleinasien (Galater) führten. Kelt. Kunst entstand aus den verschiedensten Elementen ( Hallstattkultur, griech. und etrusk. Ei…
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